Mehr Glück als Verstand: Der Linux-Magazin Wettbewerb ist ausgefochten

Dieser Beitrag ist Teil 3 von 3 in der Serie Linux-Magazin Wettbewerb

    Viele haben nicht mehr daran geglaubt, aber der Wettbewerb des Linuxmagazins ist durchgeführt worden: Im neusten Heft (01/11) sind die Gewinner abgedruckt. Siehe da, ich habs als einziger PHP-Frickler in die Top-20 geschafft:

    Das gute an Programmierwettbewerben ist, dass man mit einer solchen Rangierung für die Zukunft ausgesorgt hat: Reichtum, Jugend, Schönheit, Wein, willige Weiber und einen offiziellen Schutz vor Alterskurzsichtigkeit sind das Minimum das es zu gewinnen gab. Ähhm, nein, sorry, ich hab da was verwechselt.

    Auf jeden Fall: Heeeeeeeeeeerzliche Gratulation den Gewinnern! Gut gemacht! Die Turnierergebnisse und Bots sollen laut Heft alsbald downgeloaded werden können. Ganz im Sinne der Durchführung ist aber bis Dato noch nichts sichtbar. Ich werde sicher analysieren, warum der Frigidor nicht weheheit vor mir liegt. Unter uns gesagt, ist er nämlich viel der bessere Programmierer (der liebe Gott hat mir dafür eine grosse Klappe geschenkt).

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    Programmierwettbewerbe: Zeit sollte man haben

    Dieser Beitrag ist Teil 2 von 3 in der Serie Linux-Magazin Wettbewerb

      thinkingLeider kann ich mangels Zeit beim Google AI-Contest nicht mitmachen :(. Und ich habe mich schon so gefreut. Naja, ich hoffe, es gibt einen Nächsten.

      Sehr interessant ist der Verlauf des Wettbewerbs des Linux-Magazins. Alles ging gut bis zum Abgabetermin am 12. September 2010. Ab dann war der Wurm drin: Die versprochenen Bestätigungsmails an die Teilnehmer sind nie eingetroffen und der Organisator ist „abgetaucht“. Die Wettbewerbsteilnehmer haben viel Geduld gezeigt, das Wiki regelmässig von Spam gereinigt und abgewartet.

      Nachdem die ersten unangenehmen Fragen aufgetaucht sind, hat sich die Organisation gemeldet und verkündet, dass ein Bericht in der Novemberausgabe des Magazins erscheinen wird. Das ist er dann auch, aber mehr ist bis jetzt nicht passiert. Der Unmut wird immer grösser, vor allem nachdem eine Teilnehmerliste veröffentlicht wurde, auf der einige Bots fehlen. Leider gibt es weiterhin nur spärlich Neuigkeiten. Eine Community ist ein Dialog: Wird er vom Organisator nicht geführt, führt ihn die Community alleine.

      Wir sind hier organisatorisch mit einem ähnlichen Problem konfrontiert: Programme in vielen Programmiersprachen werden abgegeben und müssen von uns bewertet werden. Auch ein kleiner Mehraufwand pro einzelner Lösung summiert sich schlussendlich zu sehr viel Zeit. Das Einzige, das hilft, ist Denken im Voraus. Klare Richtlinien und Regeln, sonst wird der Aufwand unüberschaubar riesig. Es gibt Beispiele von erfolgreich durchgeführten Wettbewerben: Avaloqix wurde life durchgeführt mit Anwesenden, der Google AI-Contest oder die alten Codezone (Microsoft) Wettbewerbe haben ebenfalls gezeigt, wie es gehen könnte. Ich möchte den Organisatoren vom Linux-Magazin nicht in die Suppe spucken, und wenn sie die Durchführung noch hinkriegen, haben sie meinen grössten Respekt und viel gearbeitet, aber irgendwie war es ein Schnellschuss.

      So ganz per Zufall habe ich noch eine nette Sache entdeckt: Das Freie Magazin führt ebenfalls einen sehr interessanten Wettbewerb durch. Tip: Das LIESMICH im Download lesen :)….

      Website mit Java-Programmieraufgaben, die automatisch korrigiert werden

      batUnd es gibt sie: Die Perlen im Web. Man surft sich einfach so die Zeit weg, weil die Arbeit lauert und nur darauf wartet zuzupacken und versucht verzweifelt das schlechte Gewissen wegzusurfen und dann trifft einem der Hammer und eine Rechtfertigung für das Prokastrinieren: JavaBat. JavaBat ist undesigned, sehr technisch, aber einfach genial um Java zu lernen.

      Auf JavaBat gibt es Programmieraufgaben zu verschiedenen Themen. Die Lösung wird als Java-Quellcode eingereicht, auf dem Server compiliert, ausgeführt und mittels Unit-Tests korrigiert. Eine geniale Idee: Schlicht und ergreifend und mit dem Potential süchtig zu machen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen „Teacher“ anzugeben, dieser kann dann die Fortschritte beobachten.

      Diese Aufgabe wurde gelöst

      Diese Aufgabe wurde gelöst

      Aber wie machen die denn das? Wie bewahren sie sich davor, dass ich ihnen mit den Dateioperationen den Server überschreibe? Es wäre doch wunderbar, wenn man dieses Prinzip auch für andere Programmiersprachen anwenden könnte… Es scheint so, dass es bei Java sehr einfach ist: JavaBat verbietet Import-Statements, oder es kann über die JVM-Security-Policies gelöst werden (sagen sie bei Stackoverflow). Eine generellere Herangensweise zeigt Geordi: Hier werden die System-Calls geblockt. Mal sehen, wie sich das zum Nutzen Aller verwenden lässt…

      Automatisches und mehrfaches submitten von Formularen

      Wirre Gedanken

      FormularDieser Beitrag ist dem Titz gewidmet. Dem Titz, der sich aufgeregt hat :pirate-grumble: , obwohl es gar nicht nötig gewesen wäre und der sich nun mit einer gewissen Teilnehmerredundanz anfreunden muss. Hauptsache ist doch, das PHP fliesst und die Variablen bleiben sauber… Und ein Bierchen würde ich auch noch springen lassen :bier: …

      Eine wichtige Frage zu Beginn: Wieso sollten wir denn automatisch und mehrfach Formulare submitten wollen? Hmm, um den Titz zu ärgern? Weil wir es können? Weil man manchmal tun muss, was man tun muss? Weil man seine 84 Kinder an einem elektronischen Fussballturnier anmelden will :laola: (hat eigentlich schon jemand bemerkt, dass ich neue Smilies und unglaublich Freude daran habe?)? Oder weil man über einen Wettbewerb gestolpert ist, der ebendies nicht verbietet (also das Mehrfachsubmitten, nicht das Kinderanmelden oder die neuen Smilies) und der kein Captcha hat (vielleicht, weil es der Titz vergessen hat)?

      Nachtrag 31.07.2008: Schenken mir doch so unglaublich nette Mitarbeiter einer Versicherung heute morgen am Bahnhof einen Müsliriegel. Und auf diesem eher gesunden Teil hat es, ja rate, oh wissbegieriges Volk, einen Wettbewerb. Ob der Titz wohl am Abend für eine andere Firma weitercoded? Ich werde mich auf jeden Fall während der Zugfahrt mal damit befassen :computer: .

      Vorgehen

      Erster Schritt: Selenium IDE

      Man könnte nun wie wild losprogrammieren, oder aber einen einfacheren Weg wählen. Ein guter Startpunkt für automatisiertes Browsen generell ist die Selenium IDE. Dieses geniale Teil für den Firefox zeichnet wie ein Macrorecorder alles auf, was im Browser gemacht wird. Hat man die Teilnahme beim Wettbewerb einmal so aufgezeichnet, so müssen nur noch die click’s, die das Form absenden, durch clickAndWait’s ersetzt werden, damit vor dem Weiterausfüllen (bei mehrseitigen Formularen) auf die neue Seite gewartet wird. Es empfiehlt sich, eine Abschlussüberprüfung als letzten Schritt hinzuzufügen, um um kontrollieren zu können, ob die Kinder erfolgreich angemeldet wurden (markieren des „Dankeblabla“, dann rechte Maustaste und assertTextPresent).

      Ein Wettbewerb über 2 Seiten. Aufgezeichnet und bearbeitet mit der Selenium IDE.

      Ein Wettbewerb über 2 Seiten. Aufgezeichnet und bearbeitet mit der Selenium IDE.

      Diesen Testcase kann man nun abspeichern und eigentlich immer wieder ausführen. Ein Klick reicht und Firefox rasselt alles schön durch. Den Namen leicht verändern kann man durch Editieren des Skripts…

      Für den zweiten Schritt sollte man das Testscript als PHP exportieren.

      Zweiter Schritt: Selenium RC

      Die Selenium RC Komponente kann den Browser fernsteuern und so ferngesteuert am Wettbewerb teilnehmen. Um sie unter Linux Debian zum Laufen zu kriegen, war ein Bisschen Gemurkse notwendig.

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      Dynamische Signatur – e-Schrecking für Foren, MySpace, …

      Dynamische Signatur von Danasoft Ich mag es sehr, Leute zu ängstigen. Früher, zu den Gothenzeiten, habe ich dafür ein ganzes Arsenal von Dingen gebraucht: Schminke, Linsen, künstliche Fingernägel, … Heute reicht meine Anwesenheit und mein Gesicht 🙂 . Wenn ich mich unter besonders verständnisvollen Menschen befinde, breche ich in spontane, apokalyptische Prophezeiungen oder aber auch abwechselnd in ebenso apokalyptisch anmutende Zuckungen aus.

      Als besonders ängstigend hat sich auch folgendes Vorgehen herausgestellt: Man fixiert eine Person, lächelt wissend, nickt ebenso wissend und macht wissende Bemerkungen wie „ja, es ist schon schwer“ oder aber auch „ich denke Du machst bald einen Fehler“.

      Online kommt mein Gesicht nicht so zur Geltung und Zuckungen fahren über die Webcam auch nicht so apokalyptisch durch Mark und Bein, also haben acht von neun Stimmen in meinem Kopf gesagt, ich soll den letzten Trick elektronifizieren (eine Stimme summte die Melodie von Tetris).

      Danasoft hat schon was sehr Nettes, wie man am Lead-Image erkennen kann. Ich will aber nichts Nettes, sondern was Böses, darum habe ich die Pöhse Horror Pranke (PHP) hervorgeholt und was gecoded.

      Grundidee

      (Reload für weitere Weisheiten).
      Dynamische Signatur

      Es soll eine Signatur (oder Batch, Widget, Papperl, …) werden, die man in Foren (MyFace, SpaceBook, prollVZ, …) und Blogs verwenden kann, und das vorgibt mehr zu wissen als es tatsächlich tut.

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      AntMe, Spass mit programmierbaren Ameisen

      AntMe!Nachdem ich die Ameisen in meiner Wohnung mit ganz perfidem tragts-es-zu-euch-nach-Hause-und-vergiftet-eure-Nachkommen-Gift losgeworden bin, habe ich sehr viel sympathischere Zeitgenossen dieser Spezies getroffen: AntMe ist ein Programmierspiel, dass aus Microsofts Coding4Fun Initiative (nicht zu verwechseln mit dem Galileo Coding for Fun Buch. Das ist auch spassig, behandelt auch AntMe, aber zusätzlich noch viele Andere Dinge) hervorgegangen ist. Es hat einen eigenen Wikipedia Artikel und vorallem eine geniale Homepage.

      Grundsätzlich geht es darum Ameisen zu implementieren die überleben, Äpfel und Zucker sammeln und unter Umständen auf Käfer und fremde Ameisen losgehen. Ein Markierungsmechanismus sorgt dafür, dass die Ameisen untereinander kommunizieren können. Fortgeschrittene Ameisenpapis und -mamis können spezialisierte Ameisen erstellen und RPG mässig Eigenschaften verbessern, wenn sie dafür andere verschlechtern.

      Die Ameisen in Aktion

      Die Ameisen können in C# oder in Visual Basic .net mit der notwendigen Intelligenz versehen werden. Bestimmte Methoden werden zu bestimmten Ereignissen aufgerufen; beispielsweise WirdMüde() (ja, mit „ü“ und deutsch) oder SiehtFeind(ByVal käfer As Käfer). Zur Steuerung steht fast der ganze .net Sprachumfang zur Verfügung, sowie Ameisenspezifische Hilfsmethoden wie etwa GeheZuBau() oder GreifeAn(käfer).

      Quickstart

      Auf der AntMe Homepage findet man verschiedene Versionen. Wir spielen hier mit der 1.5 Beta 2 (VB.net oder C#, je nach Gusto). Die Profiversion beinhaltet den gesamten Quellcode der Spielengine (!). Das ist so genial, dass es nochmals erwähnt werden darf: Die Profiversion beinhaltet den gesamten Quellcode der Spielengine. Will man sich nur mit den Ameisen beschäftigen, reicht die Einsteigerversion. Im Download enthalten ist ein gut dokumentiertes Ameisenskelett, bei dem sofort losgottgespielt werden kann.
      Eine gute Doku über die Klassen und deren Methoden sowie ein Tutorial wird mitgeliefert. Zum Teil beziehen sich die Unterlagen noch auf Version 1.1, aber der Transfer zu 1.5 ist eigentlich kein Problem. Für Leute, die lieber kuckn statt lesen, gibt es gut gemachte Screencasts, die ebenfalls in die Thematik einführen.

      Für eher haptisch veranlagte Menschen gibt es auch ein Buch: AntMe! – Programmieren und Spielen mit den Ameisen und Visual C#. Das kenne und besitze ich allerdings (noch) nicht.

      Verfügt man noch über keine Programmierumgebung, so könn bei Microsoft gratis die Express Versionen verschiedener Sprachen downgeloaded werden. Für die 3D Visualisierung braucht man
      noch DirectX. Mit der neusten Version (nicht mit der im Forum angegebenen) hat es wunderbar gefunzt.

      Turniere

      Ein Bisschen lebt das Ganze auch vom kompetitiven Element (um ehrlich zu sein, vielleicht ist ein Bisschen etwas untertrieben: ICH FRESS EUCH ALLE AUF!). In der Version 1.5 funktioniert das Importieren von anderen Ameisen leider nicht und es wird eine unbehandelte Ausnahme ausgespuckt:
      Der Typ für Member AntMe.SpielKonfiguration.AntMe.Simulation, Version=1.5.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=37d8e32ef3294969 wurde nicht aufgelöst.

      Workaround für die VB-Version (C# ungetestet):
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      PHP_SELF ist böse! Potentielles Cross Site Scripting (XSS)!

      Was haben wir gelernt?

      EvilJa, uns wurde gelehrt, dass man wenn immer möglich nicht Dateinamen direkt, sondern eine Variable angeben soll, die für den Dateinamen steht. Warum konnte mir zwar noch niemand so genau sagen, aber ich nehme an, dass es darum geht, dass der Dateinamen oder der Pfad ändern könnte. So habe ich ziemlich oft ganz brav geschrieben:

      <form action="<?php echo $_SERVER['PHP_SELF']; ?>" method ="post">
      ...
      </form>

      Und (zum Glück) bin ich nicht der Einzige. Eine kleine Suche auf Googles Codesearch hat gezeigt, dass mindestens Mambo, PHPMyFAQ, Einige WordPressthemes und viele mehr dasselbe Problem haben. Ich bin bei Weitem auch nicht der Erste, der über Probleme mit dieser Technik erfahren und darüber geschrieben hat.

      Problem? mit $_SERVER['PHP_SELF']?

      Lasst mich ausholen: Der Apache Webserver hat eine Option AcceptPathInfo, welche standardmässig auf On ist. Mit dieser Option mappt der Apache beliebig lange Pfade auf Dateien, sofern diese irgendwie Bestandteil des Pfades sind. Der Rest wird in Umgebungsvariablen mitgegeben.

      Gimme Code

      Nehmen wir an, es gäbe eine Datei /subdir/mypath.php welche so aussieht:

      <?php
      echo "<pre>";
      echo "REQUEST_URI: ".$_SERVER['REQUEST_URI']."\n";
      echo "PHP_SELF:    ".$_SERVER['PHP_SELF']."\n";
      echo "SCRIPT_NAME: ".$_SERVER['SCRIPT_NAME']."\n";
      echo "</pre>";
      ?>

      Bei einem Aufruf von: http://localhost/subdir/mypath.php/additional/stuff/nonsense.php?para=4 mappt Apache netterweise alles auf unsere Datei http://localhost/subdir/mypath.php und verstaut den Rest im $_SERVER Array. Die Ausgabe ist:

      REQUEST_URI: /subdir/mypath.php/additional/stuff/nonsense.php?para=4
      PHP_SELF:    /subdir/mypath.php/additional/stuff/nonsense.php
      SCRIPT_NAME: /subdir/mypath.php
      

      PHP_SELF übernimmt also den ganzen Krempel und würde ihn bei unserem Form auch so darstellen. Angenommen, wir haben ein PHP-Script mit der URL http://localhost/contact/myform.php mit folgendem Inhalt:
      <form action="<?php echo $_SERVER['PHP_SELF']; ?>" method ="post">

      Ruft man dieses nun mit folgender URL auf (die aufwändiger als notwendig konstruiert und des besseren Verständnisses wegen nicht URL-encodiert ist):
      http://localhost/contact/myform.php/"></form>Hier ein Javascript: <script>alert('gotcha');</script><form action="/contact/myform.php
      erhält man:
      <form action="/"></form>Hier ein Javascript: <script>alert('gotcha');</script><form action="/contact/myform.php" method ="post">

      Also vollkommen gültiges HTML (sogar das Form funktioniert) mit fremdbestimmbaren Seiteninhalt. Das ist ja wohl hässlich…

      Theorie! Gib mir Praxis!

      Ich weiss nicht, wie lange folgende Links funktionieren, beziehungsweise diese Sites anfällig für diese Art von XSS sind:

      Digital Postcard (Kein XSS, aber mein Text 🙂 ):
      Postcard XSS

      Multimediatreff: (Mittlerweile behoben)
      Multimediatreff

      Jobs. ch (Mittlerweile behoben):
      Jobs.ch

      Was nutzt das dem bösen Hacker?

      Text in Fremdpages einbauen, Phishing, Indentitätenklau und noch einiges Weiteres. Ein Folgeartikel wird mindestens eine Anwendung zeigen.

      Was tun?

      Ganz einfach: Das oft verschmähte $_SERVER['SCRIPT_NAME'] verwenden!!!

      BTW: Viele Variablen in $_SERVER sind anfällig, aber alles muss ich ja auch nicht verplappern, oder?

      Wenn ich so programmieren würde wie Psychiater behandeln…

      PsychiaterWenn ich Applikationen so programmieren würde wie die meisten Psychiater die Menschen behandeln, dann …

      • … hätte ich keine konkrete Ahnung, wie Computer tatsächlich funktionieren, nur vage Ideen an Hand der visualisierten Strömchen.
      • … würde ich eine fehlerhafte Applikation immer wieder denselben Fehler machen lassen und ihr dann mittels Powerpoint zeigen, wie es richtig gehen würde, bis sie verlernt den Fehler zu machen.
      • … würde ich die Applikation Zufallsausgaben machen lassen und sie ausgedehnt loben, wenn sie per Zufall die richtigen Zahlen ausspuckt.
      • … würde ich bei neuen Fehlern irgendwann mal die Compliance der Applikation anzweifeln.
      • … würde ich Termine ohne Uhrzeit vereinbaren: Vormittags (heisst „vor 16:00“) oder Nachmittags („am Morgen des nächsten Tages vielleicht“).
      • … würde ich von Montag bis Mittwoch von 10:00 bis 16:00 arbeiten (Morgen-, Mittag- und Nachmittagspause sind auch Arbeit) und 18 Wochen des Jahres mit Ferien und Kongressen verbringen.
      • … würde ich bei einer Fehlermeldung:
        • … die Fehlermeldung wegprogrammieren, nicht die Ursache des Problems.
        • … den Computer einen Vertrag unterzeichnen lassen, dass er die Fehlermeldung nicht mehr bringt.
      • … würde ich bei einer Programmiersitzung zuerst mal hinsitzen und schauen, was sich so während des Tages entwickelt.
      • … würde ich bei einem Bug das Aufstehen, Anziehen, Duschen, Kaffeetrinken, etc. des Programmierers nachstellen, um den Ursprung des Bugs zu ergründen.
      • … würde ich zuerst einen Monat ein Bisschen die eine Programmiersprache versuchen, dann einen Monat eine Andere, einen Monat später wieder die Erste, aber etwas intensiver, dann die Zweite mit einer Dritten kombinieren, …
      • … könnte ich nicht unterscheiden zwischen den verschiedenen Betriebssystemen und würde bei allen dasselbe ausprobieren.
      • … wäre ich überzeugt davon, dass jede noch so komplexe Applikation mit einer Stunde Programmieren pro Woche realisiert werden kann.
      • … würde ich bei schweren Bugs vorschlagen, mit dem Kunden zusammenzusitzen, um Wege zu finden wie er mit der verbuggten Applikation arbeiten kann statt diese zu beheben.
      • … würde es mir im Traum nicht einfallen den Debugger hervorzuholen, sondern ich würde immer wieder unterschiedliche Eingaben machen um die Ausgaben interpretieren zu können.
      • … würde ich die Ausgaben der Applikation nicht wirklich als deren Ausgabe sehen, sondern als Metapher für das, was sie ausgeben möchte, wenn sie denn funktionieren würde. Aus der Differenz würde ich schliessen, in welcher Projektphase Defizite vorhanden waren.

      UWA Widgets coden

      Web 2.0, Just Do It…

      Je besser man etwas kennt, desto besser kann man darüber lästern… Ich habe beschlossen, mich ganz praktisch durch das Tal der Tränen zu kämpfen und mich auf dieser Wanderung mit den technischen Teilen von Web 2.0 herumzuschlagen. Wie fühlt sich Ajax an? Wieviel Schatten spendet der DOM-Tree? XML oder JSON, JavaScript und APIs sollten die Dämonen auf meinem Weg sein.

      Das Resultat

      Das Resultat kann im Ecosystem angesehen und installiert werden. Es ist ein Widget, das Adressen über tel.search.ch sucht.
      Tel.search.ch bietet ein geniales, gut dokumentiertes REST API an.

      Ein paar Screenies?
      So siehts in Netvibes aus:
      Das tel.search.ch Widget in Netvibes

      So in iGoogle:
      Das tel.search.ch Widget in iGoogle

      Und so in der Sidebar von Windows Vista:
      tel.search.ch UWA Widget in Windows Vista Sidebar

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      PHP-UWA Widget Library

      [lang_de]Update Jan 2011: Die PHP-UWA-Library wurde völlig überarbeitet und funktioniert nun mit der aktuellen IFrame-Methode. Das Prinzip bleibt das Gleiche, die Aufrufe sind leicht anders: Projekt auf oncode.info.[/lang_de]
      [lang_en]Update Jan 2011: The PHP-Update library has been completely rewritten and does now support the current IFrame-Method. The principles are still the same, but the API has changed quite a bit: Projekt auf oncode.info.[/lang_en]
      [lang_de]

      Widgets und Web 2.0

      Universal Widget ArchitectureWidgets sind kleine Miniapplikationen, die übersichtlich wichtige Daten anzeigen oder kleinere Funktionen ausführen. Es gibt sie für Windows Vista, Mac, iPhone sowie Webbasiert für iGoogle, Yahoo!, Netvibes und so weiter und so fort. Um die Entwicklung zu forcieren, stellt nun Netvibes ein Rahmenwerk vor, das die Entwicklung von Widgets für alle diese Plattformen vereinfachen soll: Die Universal Widget Architecture. Die Widgets, die nach diesem Standard programmiert sind, sollen unter allen diesen Plattformen laufen…[/lang_de]
      [lang_en]

      Widgets and Web 2.0

      Universal Widget ArchitectureWidgets are little miniapplications which show data in a clearly arranged way or perform a more or less simple task for the user. Widgets are present on Windows Vista, Mac, iPhone and also in a webbased form for iGoogle, Yahoo!, Netvibes and many other portals. To give a boost to widget development, Netvibes presented a new framework which shall facilate the coding of widgets. The child is called Universal Widget Architecture. Widgets coded with the help of this framework should work on all the mentioned plattforms.[/lang_en]

      [lang_de]

      UWA Standard

      Ein Widget im UWA-Standard ist ein XML-Dokument. Es enthält Metadaten, Einstellungen und den aktiven Teil, geschrieben in Javascript. Besonders die Einstellungen sind interessant, denn über diese können widgetspezifische Parameter angepasst werden. Einige Toolfunktionen runden das UWA-Paket ab.[/lang_de]
      [lang_en]

      UWA Standard

      A widged, coded with UWA is basically a XML-Dokument. It contains metadata, settings and the active part, written in Javascript. Especially the Preferences are of interest, because they are dynamic and allow widgetspecific settings. There are also some convenience-functions in the UWA-library.[/lang_en]

      [lang_de]Die UWA-Spezifikation hat ihre eigene Homepage und ist gut dokumentiert. Es gibt Beispiele, ein Code-Skelett mit Erklärung, ein Schritt-für-Schritt Tutorial, ein Forum und sogar ein Cheat-Sheet. Der Einstieg wird einem wirklich so einfach wie möglich gemacht.[/lang_de]
      [lang_en]The UWA specification has its own homepage and is very well documented. There are examples, a code-skeleton with explanations, a step-by-step tutorial, a forum and even a cheat-sheet. The start is very easy with such a lot of documentation.[/lang_en]

      [lang_de]

      Widget Repository

      Fertige Widgets können im Widget Repository (Ecosystem) der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Von diesem System aus können die Widgets zu den verschiedenen Plattformen mittels Mausklick hinzugefügt werden. Im Repository hat es auch noch Widgets, die nach dem veralteten Mini-API Standard funktionieren, diese werden jedoch (hoffentlich) bald verschwinden.[/lang_de]
      [lang_en]

      Widget Repository

      Finished and released widgets can be made available for the public and published in the Widget Repository (Ecosystem). Widgets ion this website can be added to the different platforms with a single (or double) click). There are some widgets in the repository which are coded in the deprecated Mini-API standard, but these will dissappear soon (hopefully).[/lang_en]

      [lang_de]

      Implementationen

      Das klingt echt faszinierend und schreit danach, genutzt zu werden. Widgets selbst werde ich später implementieren, als erstes wollte ich sie wirklich für eigene Projekte nutzbar machen. Dafür habe ich eine kleine PHP- Klasse entworfen und sie grosskotzig PHP-UWA Widget Library genannt. Mit ihr ist die Handhabung von Widgets ziemlich einfach. Etwas ambitionierter ist das Parsing der widgetabhängigen Einstellungen.[/lang_de]
      [lang_en]

      Implementations

      That sounded fascinating and must have a use somewhere… I will implement some widgets later, I needed to make these widgets usable in our own projects first. So I wrote a little PHP-class which I called pretentious PHP-UWA Widget Library.Handling widged should be easy, using this class. A little bit more ambitious is the handling of widget dependend preferences.[/lang_en]

      [lang_de]Ein Minimalbeispiel ist im Download-Paket dabei und kann auch online aufgerufen werden.[/lang_de]
      [lang_en]A minimal example is included in the download-package and can also be checked online.[/lang_en]

      PHP-UWA Widget Library Example

      [lang_de]Ein Widget anzuzeigen geht recht fix:[/lang_de]
      [lang_en]Displaying a widget should be straight forward:[/lang_en]

      <?php
      require_once('uwawidget.php');
      $uwawidget=new uwawidget('http://www.netvibes.com/api/uwa/examples/digg.xhtml');
      echo $uwawidget->getWidgetHTML();
      ?>

      [lang_de]Informationen über das Widget (sobald die URL angegeben wurde) geben die folgenden zwei Methoden:[/lang_de]
      [lang_en]There are two classmembers which can give more information about the widget:[/lang_en]

      getMetaData()
      [lang_de]Metadaten wie Autor, Keywords, Beschreibung, … Siehe Doku.[/lang_de][lang_en]Metadaten like author, keywörds, description, … See the docu.[/lang_en]
      getAdditionalData()
      [lang_de]Zusätzliche Daten wie Icon, Stylesheet, …[/lang_de][lang_en]Additional info like icons, stylesheets, …[/lang_en]

      [lang_de]Grundsätzlich gibt folgende Einstellungsbereiche:[/lang_de][lang_en]Basically, there are the following sections for settings:[/lang_en]

      general
      [lang_de]Die URL zum Widget.[/lang_de][lang_en]The widgets URL.[/lang_en]
      configuration
      [lang_de]Anzeigeparameter, die in der Doku beschrieben sind.[/lang_de][lang_en]Displayparameters, which described in the docs.[/lang_en]
      preferences
      [lang_de]Widgetabhängige Einstellungen, die ebenfalls in der Doku erwähnt sind.[/lang_de][lang_en]Widget dependent preferences, also mentioned in the docs[/lang_en]

      [lang_de]Zu allen diesen Einstellungen gibt es folgende Methoden:[/lang_de][lang_en]For all these settings, there are the following classmembers:[/lang_en]

      [lang_de]Setters und Getters[/lang_de][lang_en]Setters and Getters[/lang_en]
      setModuleUrl(), setConfiguration(), setPreferences()
      getModuleUrl(), getConfiguration(), getPreferences()
      getSettingsFormData($section)
      [lang_de]Gibt die Settings in einem lesefreundlichen Array wieder, aus welchem ziemlich einfach ein Form generiert werden kann. $section ist dabei "general", "configuration" oder "preferences"[/lang_de][lang_en]Returns the settings in a friendly array, from which a form can be generated. $section can be "general", "configuration" or "preferences"[/lang_en]
      getSettingsHTML($section)
      [lang_de]Gibt die Settings in Array der Form "Label" => "HTML" zurück. $section ist dabei "general", "configuration" oder "preferences"[/lang_de][lang_en]Returns the settings in an array with the format "Label" => "HTML". $section can be "general", "configuration" or "preferences"[/lang_en]

      [lang_de]Zum Test habe ich Moodleblock erstellt, welcher nun die Darstellung von UWA-Widgets innerhalb des LMS erlaubt. Heyo, WordPress, Xoops, etc-Coderz, wie wärs bei Euch mit einer UWA Integration???[lang_de]
      [lang_en]For a test, I coded a Moodle block, which allows to use UWA Widgets inside the LMS. Heyo, WordPress, Xoops, etc-Coderz, how about an integration of the Widgets in your system???[/lang_en]

      [lang_de]Beispiele vom Moodleblock:[lang_de]
      [lang_en]Examples from the Moodle block:[/lang_en]

      Moodle UWA Calculator Moodle UWA Converter Moodle UWA Translator
      Moodle UWA Google Notes Moodle UWA Spider Moodle UWA ToDo
      [lang_de]Die Konfiguration unter Moodle:[/lang_de][lang_en]The configuration in Moodle:[/lang_en]
      Widget settings in Moodle

      [lang_de]

      Ui, fast…

      …wäre ich schneller als das aktuelle c’t gewesen, welches eine gute aber knappe Einführung in UWA-Widgets enthält.[/lang_de]
      [lang_en]

      Uh, almost…

      …I was almost faster than the german computer magazine c’t which has a short bit good introduction into UWA-Widgets.[/lang_en]