Zentrale Synchronisation von Mobile, Kontact, Hirn, …

Die Problemstellung

Sync that stuffNachdem nun einen Asus eee in zum ganzen Blinketeilepark hinzugestossen ist, besitze habe ich mittlerweile ungefähr drei Kontacts und noch einiges mehr an Kleinen Gadgets (zum Beispiel das P910i oder den Stylishen aber batteriehungrigen Clié), die alle Termine, Aufgaben, Adressen und eventuell Notizen und Links verwalten können. Ohne zentrale Lösung würde das System nicht funktionieren und alle Teile wären asynchron und uneinig über das, was ich zu tun hätte. Also muss eine Stelle her, die als Referenz dient.

Lösungsmöglichkeiten

Zuerst drängt sich ja die Übermutterkrake Google mit ihrem Google Calendar auf. Aber dieser hat bis Dato keine Aufgabenverwaltung und die Synchronisierung mit Kontact läuft auch noch nicht richtig.
Eine andere Lösung wäre OpenSync. Diese wäre sehr verlockend (und ist es immernoch), aber nach einem Tag kompillieren, fluchen, jammern und schreien kann ich sagen: es funktioniert nicht. Man kriegt beim besten Willen keine Daten aus dem Kontact (Korganizer) raus. 🙁 .
Danach habe ich mir überlegt, einen Groupwareserver wie Kolab oder eGroupWare aufzusetzen (beide versprechen was Synciges), aber das wiederum bedeutet auch wieder einen grossen Administrationsaufwand.
Durch verschiedene Hinweise bin ich dann auf MemoToo gestossen. Diese bieten ein Webinterface, SyncML Zugriff und auch noch ein paar andere Möglichkeiten an die Daten zu kommen. Ich habe da was hinbezahlt (denn ich möchte alle Vorteile der kostenpflichtigen Version) und dafür alle meine Daten zentral. Im Grossen und Ganzen funktionierts gut und schnell.
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Beagle Revisited

Wie im Artikel Organisatorisch herausgefordert… habe ich immernoch zuviele Dokus und zuwenig Ordnung. Aber leider scheint XFriend 2.1 zu kosten… Zeit, Beagle nochmals anzusehen. Und: Ich bin begeistert! Er tut genau das was ich erwarte und die KDE Integration ist spitze! Es werden nicht nur Konversationen in Kopete, Mails von KMail direkt ab den Maildirs (was mir extrem viel Speicherplatz für die HTML-Mails spart!), Kontakte von KAddressbook, Akregator-Feeds und KNotes indiziert, sondern mit Kerry steht auch eine Applikation für den Tray zur Verfügung!!! Ich glaube das ist die bei Opensuse viel gemacht haben… Damit sind sowohl Gnome als auch Opensuse in meiner Sympathieskala gestiegen.

Beagle-Suche mit Kerry

Natürlich wollte ich, dass er alles indiziert was mich interessiert: Powerpoint, LaTeX, Excel, Word, … Dafür musste ich die Datei /etc/beagle/external-filters.xml etwas anpassen:

< ?xml version=”1.0″ encoding=”utf-8″?>
<external -filters>
<filter>
<mimetype>text/x-tex</mimetype>
<extension>.tex</extension>
<command>untex</command>
<arguments>-gascii %s</arguments>
</filter>
<filter>
<mimetype>application/msword</mimetype>
<mimetype>application/x-mswrite</mimetype>
<extension>.doc</extension>
<command>catdoc</command>
<arguments> %s</arguments>
</filter>
<filter>
<mimetype>application/postscript</mimetype>
<extension>.ps</extension>
<extension>.ai</extension>
<extension>.eps</extension>
<command>pstotext</command>
<arguments>%s</arguments>
</filter>
<filter>
<mimetype>application/x-rar</mimetype>
<extension>.rar</extension>
<command>unrar</command>
<arguments>lb %s</arguments>
</filter>
<filter>
<mimetype>application/vnd.ms-powerpoint</mimetype>
<mimetype>application/mspowerpoint</mimetype>
<extension>.ppt</extension>
<command>catppt</command>
<arguments>%s</arguments>
</filter>
<filter>
<mimetype>application/excel</mimetype>
<mimetype>application/msexcel</mimetype>
<extension>.xls</extension>
<command>xls2csv</command>
<arguments>%s</arguments>
</filter>
<filter>
<mimetype>application/x-zip</mimetype>
<mimetype>application/zip</mimetype>
<mimetype>application/x-zip-compressed</mimetype>
<extension>.zip</extension>
<command>unzip</command>
<arguments>-l %s</arguments>
</filter>
<filter>
<mimetype>application/mbox</mimetype>
<command>cat</command>
<arguments>%s</arguments>
</filter>
</external>

Adressen von Kontact auf das W300i übernehmen

Ich habe mir ein Sony Ericsson W300i „geholt“ (Handys kauftma ja nimmer, die holt man sich)… Eigentlich wollte ich nur telefonieren, so mit Stimme und alles, und nicht mehr… Naja, so habe ich halt noch Foto, Walkman, judihui, etc mitbekommen.

Syncen will ich es nicht, aber meine Kontakte vom Linux-Kontact hätte ich schon gerne drauf gehabt…. Es geht so:

  • Menü -> Kontakte -> Optionen -> Erweitert -> Sicherung auf M.S.
  • USB-Kabel (Mitgeliefert!) einstecken
  • Datenübertragung wählen
  • /dev/sdb1 mounten
  • Aus Kontact ein VCF 2.1 exportieren
  • dieses VCF auf sdb1/mssemc/System/pim/PB_Backup.vcf kopieren
  • Menü -> Kontakte -> Optionen -> Erweitert -> Von M.S. wiederherstellen

…und sich freuen….

Für Leute die noch mehr Probleme damit haben empfehle ich TuxMobil.

Nokia 6230i Handy/Kontact und Multisync/Opensync

Nun, es synchronisiert tatsächlich!!! Allerdings übernehme ich keine Haftung für vernichtete Daten 🙂 .

Voraussetzungen:

  • Bluetooth und Linux muss laufen. Nokia 6230i Handy mit Linux synchronisieren kann Hinweise zur Installation geben (oder auch TuxMobil).
  • Gnokii mussebenfalls in Betrieb sein. /etc/gnokiirc sollte in etwa folgendes enthalten:
    [global]
    port = 00:11:22:33:44:55 # Herausgefunden mit "hcitool scan"
    model = 6510 # README Lesen, welches Model man haben sollte
    initlength = default
    connection = bluetoot
    use_locking = yes
    serial_baudrate = 19200
    rfcomm_channel = 3 # Herausgefunden mit sdptool browse 00:11:22:33:44:55. "COM" bezeichnet den gesuchten Channel
    smsc_timeout = 10
  • Opensync und Multisync [0.90] (ich hab deren Zusammenspiel immer noch nicht ganz durchschaut). Da ich eh masochistisch veranlagt bin habe ich die neuste Version per svn und von Hand kompiliert. Als Plugins braucht man gnokii und kdepim.

Ablauf:
Zuerst mal Bluetooth am Handy einschalten und Ladegerät bereithalten! Um gnokii zu testen machen wir ein Backup

gnokii --getphonebook ME 1 end -v &gt; backup-me.vcard gnokii --getphonebook SM 1 end -v &gt; backup-sm.vcard

Mit der GUI-Version von Multisync habe ich es nicht zum Laufen gekriegt, also muss man sich auf der Kommandozeile bewegen.

msynctool --addgroup gnokii-kdepim # Neue Syncgruppe
msynctool --addmember gnokii-kdepim gnokii-sync
msynctool --addmember gnokii-kdepim kdepim-sync
msynctool --configure gnokii-kdepim 1

Hier nochmals wiederholen was man dem gnokiirc schon beigebracht hat:

<config>
  <connection>bluetooth</connection>
  <port>00:11:22:33:44:55</port>
  <model>6230</model>
</config>

Und nun sollts funzen… Nicht vergessen, dass die Verbindung auf dem Handy bestätigt werden muss.

msynctool --sync gnokii-kdepim

Vorsichtige Naturen können auch Obejkte vom Sync ausschliessen. Um nur Kontakte „contact“ zu sichern:

msynctool --sync gnokii-kdepim --filter-objtype event --filter-objtype todo --filter-objtype note --filter-objtype data

Ich suche nun noch einen Weg um das Ganze „One Way“, also nur zum Handy zu machen… Alles klar? Sonst fragt ungeniert.

Sich ändernde Mailsignaturen mit fortune

Wir Gothen sind ja bekannt dafür, besonders lustige Zeitgenossen zu sein. Um dies auch im virtuellen Raum zum Ausdruck bringen zu können, kann man zum Beispiel jeder Mail ein zufälliges Zitat anhängen.

Um bei Linux Bordmitteln und mehr als 30 Jahre bewährte Technologie zu verwenden, empfiehlt sich das Kommandozeilenprogramm fortune. Es liest aus einer Textdatei einen zufälligen Eintrag und gibt ihn aus… Also genau das was wir wollen…

  1. Zuerst muss man sich eine „Datenbank“ mit Sprüchen anlegen. Dies ist eine Textdatei in welcher die Sprüche hineingeschrieben werden, getrennt durch ein Prozentzeichen alleine (!) auf einer Zeile. Als Beispiel kann meine DB dienen: Sprüche für Mailsignaturen
  2. Fortune muss eine Indexdatei für die DB haben. Diese erstellt man mittels strfile sig_filename, in demselben Verzeichnis wie die Sprüchedatei.
  3. Nun ein kleines Skript erstellen, das den gewünschten Text ausgibt (pfortune.sh):
    #! /bin/bash
    echo "  Yours,"
    echo "     Linill"
    echo "-=-=-=-=-=-=-=-="
    /usr/games/fortune ~/sig_filename

    Dieses Skript muss ausführbar sein: chmod u+x pfortune.sh

  4. In KMail wird die Signatur bei „Identitäten“ konfiguriert. Hier als Programm den kompletten Pfad zu pfortune.sh eingeben.

Will man zusätzlich noch seine Tuffheit demonstrieren, so kann man sich eine Datei mit Tuffheitsbeweisen anlegen und das Skript erweitern:

#! /bin/bash
TOUGH=`fortune ~/svn/oncode.info/signatures/trunk/toughmen/toughmen`
echo "  Mit freundlichen Grüssen,"
echo "     Skaldrom Y. Sarg ($TOUGH)"
echo "-=-=-=-=-=-=-=-="
fortune ~/svn/oncode.info/signatures/trunk/shorties/shorties

Die Weiber werden einem nur noch so zufliegen….

Nokia 6230i/Sony Ericsson W300i Handy mit Linux synchronisieren

Endlich habe ich ein einigermassen vernünftiges Mobile. Zwar treibt mir die Tastatur immernoch Tränen in die Augen und bei den Bildern muss ich viel trinken, damit ich die Umgebung genauso unscharf sehe, aber Bluetooth ist genial und mit der Allerliebsten als Hintergrund macht das Handytragen viel mehr Spass. Nur vom Bach hätten sie ein, zwei Takte mehr spendieren können…

Natürlich wollte ich das Händy mit meinem Laptop bekannt machen. Dateien hoch und runterladen war uninteressant, mit kbluetoothd
Bluetooth hat das sofort funktioniert. Um Adressen aus Kontact zu senden musste man etwas mehr tun:

1) kbluetoothd, bluez-* und die üblichen Verdächtigen installieren.

Nun richten wir eine serielle Verbindung ein:

2) Die Bluetoothid findet hcitool für uns:

#$ hcitool scan
Scanning ...
        00:11:22:33:44:55       Migthy 6230i

3) Rausfinden, welcher Kanal für die serielle Kommunikation zuständig ist:

# sdptool browse 00:11:22:33:44:55

Schauen, welcher Channel der Service COM 1 hat. Bei mir ist es 3.

4) /etc/bluetooth/rfcomm.conf anpassen:

rfcomm0 {
        # Automatically bind the device at startup
        bind yes;

        # Bluetooth address of the device
        device 00:11:22:33:44:55;

        # RFCOMM channel for the connection
        channel 3;

        # Description of the connection
        comment "Mein Nokia";
}

Und dann bluetooth stoppen und starten, NICHT restarten!

5) Nun kann mittels wammu/gammu, kmobiletools (Funzt bei SMS nicht immer), gnokii, multisync darauf zugegriffen werden… Sogar ein SMS-Backup ist so möglich…

Nachtrag: Das funzt auch so mit dem W300i! Passt wunderbar, vorallem im Wammu...!

Eine wirklich hervorragende Quelle für Informationen betreffend Handies und Linux ist TuxMobil.

Organisatorisch herausgefordert…

…oder zu Deutsch: Ein riesen Chaos herrscht auf meiner Fetplatte.43’759 Dateien alleine in meinem Datenverzeichnis und 2,3 GB an Mail. Ausserdem, stetig im Stress sind halt Dateien falsch benamst und und die Mails verschwinden in meiner Ad-Hoc Ordnerstruktur auf nimmerwiedersehen. Ich arbeite mit Kontact bzw. KMail, und der lässt sich beim Durchsuchen der Mail immer viel Zeit. Damit man diese Arbeit auch ja zu würdigen weiss, blockiert er währenddessen das ganze Benutzerinterface

Nun gut, sagte ich mir, wir leben im Jahre 2006 und da dürfte mir der Computer behilflich sein. Leider tut er dies nicht von sich aus, denn das Dateisystem das sich darum bemühen sollte kämpft immernoch mit Encodings und Dateien >2 GB. Tenor steht etwas still und dbfs ist auch noch in Entwicklung und der Server lässt sich unter Debian nicht kompilieren ohne in Tränen auszubrechen (ocaml ! Ja, das ist kein Ausruf des Entsetzens sondern eine Programmiersprache!).

XFriend LogoAuf gehts, dann lass uns halt alles Volltextindizieren. Beagle habe ich wirklich eine Chance gegeben, aber er hat nie das gemacht was ich wollte, obwohl er ein Maildir-Modul besitzt. KAT wurde gehyped, aber nun ist die Webseite und alles Weitere verschwunden. Google Desktop Search gibt es nur für Windows… Nach einigen Versuchen habe ich es auch mit Websuchmaschinen wie htdig oder swish-e aufgegeben: Leisten sie doch gute DIenste bei der Suche auf Websites, möchte ich für meinen Desktop die Dinge lieber finden als mir den Zeigefinger wunde zu konfigurieren. Durch ein Zufall wurde ich auf X-Friend aufmerksam.

Dieses Programm hat verschiedene Phasen durchgemacht: Zuerst war es unbrauchbar, dann gut, danach wurde nur noch an einer kommerziellen Version gearbeitet und man hat nichts mehr gehört, dann gab es die kommerzielle Version und die gratisausgabe wurde beschnitten auf lächerliche 20’000 irgendwas Dateien und jetzt ist sie wieder da, ohne Beschränkung, in alter Frische.

Flugs eingerichtet (ist nicht so schwer) kam die erste Enttäuschung, der X-Freund kann kein Maildir. Nun, Versuche eines POP und/oder IMAP-Servers der auf mein Maildir zugreift sind kläglich gescheitert und meine Mails wurden alle korrupt (denglisch für vermurkst!). Die Rettung nahte in Mhonarc. Der kann was! Auch wenn der Schmetterling ein bisschen debil wirkt. Genügend Festplatte vorausgesetzt kann man so alle Mails in HTML wandeln, inklusive der Verlinkung von Attachments. Einfach genial. Bei mir braucht es folgenden Batch, den ich jeden zweiten Tag über meine Mails rasseln lasse:

#!/bin/bash

echo "Finding maildirs"

echo "Cleaning and creating folders"
rm -rf /home/sarg/data/mailhtml/archive/maildir/*
rm -rf /home/sarg/data/mailhtml/archive/mbox/*

mkdir /home/sarg/data/mailhtml/archive/maildir/attachments /home/sarg/data/mailhtml/archive/maildir/mails
mkdir /home/sarg/data/mailhtml/archive/mbox/attachments /home/sarg/data/mailhtml/archive/mbox/mails

echo "Converting maildirs"
find /home/sarg/Mail/ -name 'cur' -type d -print0 | xargs -0 /usr/bin/mhonarc -add -mhpattern '^[^\.]' -nolock -umask 0022 -time --attachmentdir /home/sarg/data/mailhtml/archive/maildir/attachments/ -nochecknoarchive -dbfile /home/sarg/data/mailhtml/archive/maildir/mhonarcdb -outdir /home/sarg/data/mailhtml/archive/maildir/mails

echo "Converting MBOX"
find /home/sarg/Mail/ -type f -regex "^.*/[^\.][^/]*$" -print | grep -v "/cur/" | tr '12' '00' | xargs -0 /usr/bin/mhonarc -nolock -umask 0022 -time --attachmentdir /home/sarg/data/mailhtml/archive/mbox/attachments/ -nochecknoarchive -dbfile /home/sarg/data/mailhtml/archive/mbox/mhonarcdb -outdir /home/sarg/data/mailhtml/archive/mbox/mails

echo "Cleaning up"
chown -R sarg.sarg /home/sarg/data/mailhtml/
Um es jeden zweiten Tag anzustupsen:
<pre># crontab -e
0 14 * * 0,3 /home/skaldrom/data/mailhtml/mailarchive
</pre>

Wobei mailarchive das obige Skript höchstselbst ist.

Mein X-Freund indiziert diese Liste und schon kann ich mit Volltext meine Mail Durchsuchen. Ein ganz neues Gefühl zu wissen, wieviele Penisse und Viagras man in seinen Foldern hat!!!

Damit der Freund bei jedem Systemstart dabei ist muss noch ein Link gemacht werden:

ln -s /opt/xfriend/xfriend ~/.kde/Autostart/xfriend

Und schon funzts, mit allen Details… Um ein Bisschen den Neid zu wecken ist ein Screenshot angehängt 🙂 … XFriend Screenshot

Viele viele bunte Gadgets: Sony Clié und Bluetooth

CliéOh, ich liebe sie, liebe sie alle. Alle diese kleinen Spielsachen sie mit Strom laufen. Jeden Abend schliesse ich sie alle liebevoll an ihr Netzgerät an, auf dass Sie ihre Energiespeicher wieder aufladen können. Sie bedanken sich die ganze Nacht durch ein fröhlich Lichterspiel und verschiedenartigen Rülpsgeräuschen, sobald sie fertig aufgeladen sind. Am Morgen fülle ich sie alle in meine Tasche, und bin froh, sie dabeizuhaben, auch wenn ich bei der Hälfte schon fast vergessen habe was ihre ursprüngliche Aufgabe war. Ein Teil spielt Musik, ein Teil funkt, ein Teil kann Bilder machen und das immer in ganz anderen Permutationen. Seit ich alle diese Geräte zu synchronisieren begonnen habe, Gibt es jeweils um Mitternacht ein vielstimmig Geheul wenn einer meiner Bekannten Geburtstag hat. Zum Glück habe ich nicht so viele Freunde :).

Nun, gerade um diese Synchronisation soll es gehen. Ich wollte meinen palmkompatiblen Clié über Bluetooth mit meinem Laptop, synchronisieren. Mein PIM ist der KDE Kontact, bzw. KOrganizer. Bluetooth weil der Name irgendwie gut Klingt und Laptop weil er das einzige Gerät mit einer anständigen Tastatur ist. Für Palms gibt es eine hervorragende Anleitung. Der Clié zierte sich und hat nicht direkt über Bluetooth synchronisieren wollen. Was ist also zu tun?

Auf dem Clié musste wie in der Anleitung beschrieben ein Netzwerk eingerichtet werden. Immerschön alles Lesen, dann pairen sich die Maschinen sogar am Schluss :D!

Zum Pairen:
Damit der Laptop gesehen werden kann: hciconfig hci0 piscan
Die bloede PIN soll nicht über ein grafisches Interface eingelesen werden. Darum: Neue Datei /etc/bluetooth/pin mit NUR der PIN. Zusätzlich ein Skript /usr/bin/bluepin mit:

#!/bin/bash

PIN=`cat /etc/bluetooth/pin`
echo $PIN

Damit der DUN-Läuft, alle Daten einrichten in /etc/ppp/peers/dun:

115200
192.168.123.102:192.168.123.66
netmask 255.255.255.0
local
ms-dns 128.100.100.128
noauth
debug
passive
-detach

Bei einer Synchronisation muss folgendermassen vorgegangen werden:

  1. Kontact beenden. Dies ist vielleicht gar nicht notwendig, ich bin aber extrem abergläubisch und bin überzeugt, dass es Unglück bringt wenn die Anwendung läuft.
  2. Als Benutzer kpilot starten
  3. root muss den dund starten:
    dund --nodetach --listen --persist --msdun call dun
  4. Auf dem Clié Bluetooth und die Synchronisation starten

Will man auch noch internet, so müssen folgende Kommandos ausgeführt werden:

echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -j MASQUERADE

Wenn die Synchronisation hängt und kpilot blockiert, hilft folgendes:

  • kpilotDaemon killen:
    killall kpilotDaemon
  • famd beenden:
    /etc/init.d/fam stop

Leider will der Clié nicht mit meinem Nokia 6230i zusammenarbeiten… Auch nicht mit dem PhoneDriver.zip :(. Bin froh für alle Hinweise.

TuxMobil - Linux on Laptops, Notebooks, PDAs and Mobile Phones