[lang_de]Ein Video (AVI) unter linux rotieren[/lang_de][lang_en]Rotate a video (AVI) with Linux[/lang_en]

rotate[lang_de]Heute ist jeder Photoapparat, jedes Handy und wohl bald auch jeder Tacker fähig, kleine Filmchen aufzunehmen. Je nachdem, ob die Freunde eher breit oder lang sind, hat man nach dem Download eine falsche Orientierung und alle liegen Kopfüber. Unter Linux gibt es zum Glück mit dem Programm mencoder eine einfache Möglichkeit, alles wieder gerade zu drehen.[/lang_de][lang_en]Today, every camera is, every mobile is and soon every stapler will be able to record videos. Depending if your friends are rather large than tall, the recordings may have the wrong orientation after download. Fortunately there is mencoder, and with its help, it is easily possible to straighten the movies.[/lang_en]

[lang_de]Rotieren von Videos[/lang_de][lang_en]Rotating videos[/lang_en]

[lang_de]Leider scheint eine Recodierung notwendig zu sein, denn -ovc copy lässt die Rotation unangetastet.[/lang_de]
[lang_en]Unfortunately, recoding the video is mandatory because -ovc copy leaves the rotation untouched.[/lang_en]

[lang_de]Mit der lavc Codierung kriegt man relativ kleine Dateien:[/lang_de]
[lang_en]With lavc encoding, files are rather small:[/lang_en]

mencoder -vf rotate=1 VIDEO-INPUT.avi -ovc lavc -oac copy -o VIDEO-OUTPUT.avi

[lang_de]x264 gibt eine etwas bessere Qualität, allerdings mit grösseren Dateien:[/lang_de]
[lang_en]x264 provides better image-quality, but the files are larger:[/lang_en]

mencoder -vf rotate=1 VIDEO-INPUT.avi -ovc x264 -oac copy -o VIDEO-OUTPUT.avi -x264encopts qp=26

[lang_de]
Der rotate-Parameter bedeutet folgendes für das Drehen:

0 90 Grad im Uhrzeigersinn drehen und spiegeln.
1 90 Grad im Uhrzeigersinn drehen.
2 90 Grad im Gegenuhrzeigersinn drehen.
3 90 Grad im Gegenuhrzeigersinn drehen und spiegeln.

[/lang_de]
[lang_en]
The Parameter rotate has the following meaning:

0 Rotate by 90 degrees clockwise and flip (default).
1 Rotate by 90 degrees clockwise.
2 Rotate by 90 degrees counterclockwise.
3 Rotate by 90 degrees counterclockwise and flip.

[/lang_en]

[lang_de]Weitere Tricks[/lang_de][lang_en]Some more tricks[/lang_en]

[lang_de]Ein (Vorschau-)Bild speichern[/lang_de][lang_en]Saving a (preview-) image[/lang_en]:

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Zentrale Synchronisation von Mobile, Kontact, Hirn, …

Die Problemstellung

Sync that stuffNachdem nun einen Asus eee in zum ganzen Blinketeilepark hinzugestossen ist, besitze habe ich mittlerweile ungefähr drei Kontacts und noch einiges mehr an Kleinen Gadgets (zum Beispiel das P910i oder den Stylishen aber batteriehungrigen Clié), die alle Termine, Aufgaben, Adressen und eventuell Notizen und Links verwalten können. Ohne zentrale Lösung würde das System nicht funktionieren und alle Teile wären asynchron und uneinig über das, was ich zu tun hätte. Also muss eine Stelle her, die als Referenz dient.

Lösungsmöglichkeiten

Zuerst drängt sich ja die Übermutterkrake Google mit ihrem Google Calendar auf. Aber dieser hat bis Dato keine Aufgabenverwaltung und die Synchronisierung mit Kontact läuft auch noch nicht richtig.
Eine andere Lösung wäre OpenSync. Diese wäre sehr verlockend (und ist es immernoch), aber nach einem Tag kompillieren, fluchen, jammern und schreien kann ich sagen: es funktioniert nicht. Man kriegt beim besten Willen keine Daten aus dem Kontact (Korganizer) raus. 🙁 .
Danach habe ich mir überlegt, einen Groupwareserver wie Kolab oder eGroupWare aufzusetzen (beide versprechen was Synciges), aber das wiederum bedeutet auch wieder einen grossen Administrationsaufwand.
Durch verschiedene Hinweise bin ich dann auf MemoToo gestossen. Diese bieten ein Webinterface, SyncML Zugriff und auch noch ein paar andere Möglichkeiten an die Daten zu kommen. Ich habe da was hinbezahlt (denn ich möchte alle Vorteile der kostenpflichtigen Version) und dafür alle meine Daten zentral. Im Grossen und Ganzen funktionierts gut und schnell.
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Sony Ericsson P910i über Bluetooth zu Linux mit dem Internet verbinden

Das Sony Ericsson P910i

p910iAls weitere, blinkende und piepsende Kostbarkeit wurde mir ein Sony Ericsson P910i für n’Appel und n’Ei angeboten. Alleine schon der schnuffligen Tastatur wegen konnte ich nicht widerstehen. Es hat zwar eine Grösse, mit der man es gut als Totschläger oder als Sandsackersatz beim Ballonfliegen gebrauchen kann, dafür hat es ein auf Symbian basierendes Betriebssystem mit grosser Kalender- und ToDo Ansicht.

Internet surfen

Die Qual der Wahl der Quälen, äh, Quellen

Das Fon kann wunderbar, fast problemlos über GPRS im Internet surfen. Da bei uns in der Schweiz die Bits aber noch mit Gold aufgewogen werden, wollte ich die günstigere Variante: Verbindung mittels Bluetooth zum Laptop, der Computer vermittelt dann auf das Internet. Das reicht zur Synchronisierung und zum Download von allem, das ich nie brauchen werde.
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Internet auf dem Stick: MC950D und T@ke Away von Sunrise unter Linux

Internet zum mitnehmen

MC950DDank dem Asus eee Schnucklteil wäre ich eigentlich mobil. Die Tatsache, dass ich ziemlich oft im Zug unterwegs bin musste als Ausrede herhalten meinen Ogo zu kündigen und mir stattdessen T@ke Away von Sunrise zu kaufen.
T@keAway kostet zuerst mal CHF 10 Grundpauschale. Man erhält ein Modem – wahlweise ein Novatel Ovation MC950D (der Stick) oder ein Huawei E220 – mit dem man dann mobil UMTS/EDGE mässig ins Internet kann. Pro Tag kostet es jeweils noch CHF 3.50, aber ohne Transferbeschränkung.

Swisscom hat ein Konkurrenzangebot (Internet Mobile Unlimited). Es kostet auch 10 CHF Grundpauschale, aber 4.50 CHF und somit 1 CHF mehr pro online-Tag. Der Vorteil ist die Upgrademöglichkeit zu einer volumenabhängigen Flatrate.

Das Einkaufen war problemlos. Ein sehr netter Verkäufer im Sunriseshop hat mich sehr speditiv und freundlich bedient. Ganz überrascht ob so viel Freundlichkeit – man hatte das Gefühl, sein Job macht ihm Spass – habe ich glatt für ein paar Minuten vergessen den Miesepeter rauszuhängen und wollte aus Freude fast noch etwas kaufen. Die Stühle standen aber nicht zum Verkauf und so habe ich meine Dinge getakeawayt und bin zügig nach Hause um den Stick in Betrieb zu nehmen.

Das MC950D Modem

Aussehen tut das MC950D Modem wie ein geschwollener Memorystick. Die SIM Karte kann vorne reingeschoben werden. Für zerstreute Hektiker wie mich ist der Deckel etwas problematisch, da er einen gewissen Fluchtreflex besitzt und gerne verloren gehen möchte.

Hier noch eine kleine Anleitung, wie ich die fröhlichen Lichtsignale der LED auf dem Stick interpretiere:

Rot: CD-Modus
Rot blinkend: Kein UMTS, aber ein EDGE wäre möglich
Violet: Verbunden über Edge
Blau blinkend: UMTS ist in der Luft
Blau blinkend: Verbunden über UMTS

Der Wechsel zwischen EDGE und UMTS passiert jeweils selbständig und automatisch.

Installation

Unter eeeXubuntu/Ubuntu

Dies ist eine kompakte Anleitung, ohne all die verlockenden Irrwege die ich beschritten habe. Nur soviel: Falscher Treiber und man hat das Gefühl, es sei eine Schnecke Inside, bzw ein Vogel ins UMTS-Wirelesskabel geflogen. Ausgetestet funktionieren tut es wunderbar für eeeXubuntu und Debian.
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Adressen von Kontact auf das W300i übernehmen

Ich habe mir ein Sony Ericsson W300i „geholt“ (Handys kauftma ja nimmer, die holt man sich)… Eigentlich wollte ich nur telefonieren, so mit Stimme und alles, und nicht mehr… Naja, so habe ich halt noch Foto, Walkman, judihui, etc mitbekommen.

Syncen will ich es nicht, aber meine Kontakte vom Linux-Kontact hätte ich schon gerne drauf gehabt…. Es geht so:

  • Menü -> Kontakte -> Optionen -> Erweitert -> Sicherung auf M.S.
  • USB-Kabel (Mitgeliefert!) einstecken
  • Datenübertragung wählen
  • /dev/sdb1 mounten
  • Aus Kontact ein VCF 2.1 exportieren
  • dieses VCF auf sdb1/mssemc/System/pim/PB_Backup.vcf kopieren
  • Menü -> Kontakte -> Optionen -> Erweitert -> Von M.S. wiederherstellen

…und sich freuen….

Für Leute die noch mehr Probleme damit haben empfehle ich TuxMobil.

Nokia 6230i Handy/Kontact und Multisync/Opensync

Nun, es synchronisiert tatsächlich!!! Allerdings übernehme ich keine Haftung für vernichtete Daten 🙂 .

Voraussetzungen:

  • Bluetooth und Linux muss laufen. Nokia 6230i Handy mit Linux synchronisieren kann Hinweise zur Installation geben (oder auch TuxMobil).
  • Gnokii mussebenfalls in Betrieb sein. /etc/gnokiirc sollte in etwa folgendes enthalten:
    [global]
    port = 00:11:22:33:44:55 # Herausgefunden mit "hcitool scan"
    model = 6510 # README Lesen, welches Model man haben sollte
    initlength = default
    connection = bluetoot
    use_locking = yes
    serial_baudrate = 19200
    rfcomm_channel = 3 # Herausgefunden mit sdptool browse 00:11:22:33:44:55. "COM" bezeichnet den gesuchten Channel
    smsc_timeout = 10
  • Opensync und Multisync [0.90] (ich hab deren Zusammenspiel immer noch nicht ganz durchschaut). Da ich eh masochistisch veranlagt bin habe ich die neuste Version per svn und von Hand kompiliert. Als Plugins braucht man gnokii und kdepim.

Ablauf:
Zuerst mal Bluetooth am Handy einschalten und Ladegerät bereithalten! Um gnokii zu testen machen wir ein Backup

gnokii --getphonebook ME 1 end -v > backup-me.vcard gnokii --getphonebook SM 1 end -v > backup-sm.vcard

Mit der GUI-Version von Multisync habe ich es nicht zum Laufen gekriegt, also muss man sich auf der Kommandozeile bewegen.

msynctool --addgroup gnokii-kdepim # Neue Syncgruppe
msynctool --addmember gnokii-kdepim gnokii-sync
msynctool --addmember gnokii-kdepim kdepim-sync
msynctool --configure gnokii-kdepim 1

Hier nochmals wiederholen was man dem gnokiirc schon beigebracht hat:

<config>
  <connection>bluetooth</connection>
  <port>00:11:22:33:44:55</port>
  <model>6230</model>
</config>

Und nun sollts funzen… Nicht vergessen, dass die Verbindung auf dem Handy bestätigt werden muss.

msynctool --sync gnokii-kdepim

Vorsichtige Naturen können auch Obejkte vom Sync ausschliessen. Um nur Kontakte „contact“ zu sichern:

msynctool --sync gnokii-kdepim --filter-objtype event --filter-objtype todo --filter-objtype note --filter-objtype data

Ich suche nun noch einen Weg um das Ganze „One Way“, also nur zum Handy zu machen… Alles klar? Sonst fragt ungeniert.

Nokia 6230i/Sony Ericsson W300i Handy mit Linux synchronisieren

Endlich habe ich ein einigermassen vernünftiges Mobile. Zwar treibt mir die Tastatur immernoch Tränen in die Augen und bei den Bildern muss ich viel trinken, damit ich die Umgebung genauso unscharf sehe, aber Bluetooth ist genial und mit der Allerliebsten als Hintergrund macht das Handytragen viel mehr Spass. Nur vom Bach hätten sie ein, zwei Takte mehr spendieren können…

Natürlich wollte ich das Händy mit meinem Laptop bekannt machen. Dateien hoch und runterladen war uninteressant, mit kbluetoothd
Bluetooth hat das sofort funktioniert. Um Adressen aus Kontact zu senden musste man etwas mehr tun:

1) kbluetoothd, bluez-* und die üblichen Verdächtigen installieren.

Nun richten wir eine serielle Verbindung ein:

2) Die Bluetoothid findet hcitool für uns:

#$ hcitool scan
Scanning ...
        00:11:22:33:44:55       Migthy 6230i

3) Rausfinden, welcher Kanal für die serielle Kommunikation zuständig ist:

# sdptool browse 00:11:22:33:44:55

Schauen, welcher Channel der Service COM 1 hat. Bei mir ist es 3.

4) /etc/bluetooth/rfcomm.conf anpassen:

rfcomm0 {
        # Automatically bind the device at startup
        bind yes;

        # Bluetooth address of the device
        device 00:11:22:33:44:55;

        # RFCOMM channel for the connection
        channel 3;

        # Description of the connection
        comment "Mein Nokia";
}

Und dann bluetooth stoppen und starten, NICHT restarten!

5) Nun kann mittels wammu/gammu, kmobiletools (Funzt bei SMS nicht immer), gnokii, multisync darauf zugegriffen werden… Sogar ein SMS-Backup ist so möglich…

Nachtrag: Das funzt auch so mit dem W300i! Passt wunderbar, vorallem im Wammu...!

Eine wirklich hervorragende Quelle für Informationen betreffend Handies und Linux ist TuxMobil.