Ich will sie alle: Informatikzertifikate und -kätchen

CertificationEigentlich ist ja heute der Weltuntergang (made in Switzerland) angesagt. Ob er schon stattgefunden hat kann man übrigens mit der Website Has the Large Hadron Collider destroyed the world yet? überprüfen.

Diese meine letzten Stunden möchte ich nutzen, um über die Erfahrungen mit Zertifikaten und der Vorbereitung darauf festzuhalten. Was tut man, wenn man im Leben weiterkommen will? Richtig, man heiratet gut und reich. Was macht man wenn man hässlich ist? Richtig: Eine Ausbildung. Was, wenn man dafür zu blöd ist und die Schnauze noch voll hat von einer psychosozialaktiven biologisch abbaubaren lasstunseinanderspürenden Lehramtsausbildung? Richtig: Ein Zertifikat. Und wenn man viel zu viel Schlaf und Zeit hat? Richtig: Viele Zertifikate… :denken:

Ausserdem macht der Adrenalinkick süchtig 😀 … Darum hier die Erfahrung mit ECDL, LPIC, ZCE und Kollegen…
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Avaloqix: Unterhaltsamer Java-Programmierwettbewerb

Flow im HirnIch liebe Wettbewerbe und ich liebe das Spielen. Meine inneres, urmännliches Ich springt voll auf das kompetitive Element solcher Veranstaltungen an. Zum Erlegen von Höhlenbären oder für Sportwettkämpfe eigne ich mich definitiv nicht, darum bin ich froh, wenn ab und zu ein Kräftemessen auf meinem – eher wetwarelastigen – Gebiet stattfindet.

Leider hat es jetzt seit längerer Zeit kein Codeduel (ein spassiger, von Microsoft Schweiz gesponserter/organisierter Event in welchem SOAP-Services gegeneinander angetreten sind, für den es aber leider keine offizielle Website mehr gibt) mehr gegeben und für die kommerzielle Version solcher Wettbewerbe habe ich im Moment wirklich keine Zeit.

Über die Seite des Schweizerischen Jahres der Informatik bin ich auf Avaloqix gestossen und war sofort begeistert. Am Tag der Informatik am 29. August 2008 in Zürich wird es ein Event speziell zu diesem Wettbewerb geben.

Das Spiel

Es geht darum, einen Spieler für eine abgewandelte Version des Shannon Switching Games zu programmieren. Kurz erklärt: Es gibt eine Quelle und ein Senke, die über ganz viele Röhren und Sammelpunkte miteinander verbunden sind. Im ersten Durchgang versucht der eine Spieler einen möglichst grossen Durchfluss zu erzielen indem er Röhren freischaltet, während der andere Spieler ebendies durch das Ausbauen von Röhren zu verhindern versucht. In einer zweiten Runde werden die Rollen der Spieler in demselben Röhrengeflecht getauscht. Gewonnen hat, wer als Durchflussmaximierer den grösseren Durchfluss erzielen konnte.
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