Backup! Keine Ausreden mehr…

tapeJeder weiss: Backups sind wichtig, Backups sind gut. Zumindest bei mir hat diese Einsicht immer wieder die Tendenz, in die Theorie abzugleiten. Eigentlich dürfte das nicht sein, habe ich doch eine Diplomarbeit fast vollständig verloren aufgrund eines „Crashes“ und bin somit ein „gebranntes Kind“ (am Rande: Es war etwa 1996, ich machte erste Erfahrungen mit Linux und dachte, dass man Dateien mittels cat MeineDatei.doc > /dev/sda1 auf die Windows-Partition verschieben kann :irre: . Aber das erzähl ich besser niemandem…).

Es wäre eigentlich auch kein Problem. Heutige, externe USB-Festplatten kosten nur noch noch 0,13 Eur (19 Rappen) pro Gigabyte (Tendenz fallend). Es gibt also keine Ausreden mehr!

Anforderungen

Es muss einfach sein! Wenn ich jedes mal eine halbe Stunde rumwursteln muss werde ich – so wie ich mich kenne – nie Backups machen. Die Geschwindigkeit spielt nicht sooo eine Rolle, wenn es nicht gerade Stunden dauert. Dateien müssen gezielt ein- und ausgeschlossen werden können. Ich brauche keine raffinierten Backuppläne, ich werf es von Hand an wenn mich das Gewissen plagt. Und wenn ich schon Backup mache, dann soll es vom Backupprogramm einfach in Ruhe gelassen werden 🙂 . Inkrementell sollte schon möglich sein: Dateien, die sich nicht geändert haben, sollen nicht nochmals gespeichert werden.
Ich hätte es begrüsst, wenn die Dateien einzeln gespeichert würden, jede einzeln gezipt, doch dieses Feature habe ich leider nirgends gefunden.

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Clearance Ultrium 2 (LTO 2) slow throughput

So ein schönes und teures Tape Laufwerk….! Und dann die Enttäuschung, unter Windows gibt es shoe shining und etwa ein Zehntel des Throughputs der versprochen wurde… Geholfen hat mir intensives Fluchen und die Tools von InoStor/Tandberg/Exabyte. Nach wildem Ausprobieren und einer Prise Planung habe ich folgendes herausgefunden:

  • Der Treiber der SCSI-Karte (Adaptec 39160 – Ultra160) von Windows ist blöd! Das austauschen durch die Adaptec-Treiber brachte einen 5 (fünf!) fach höcheren Durchsatz.
  • Die HD ist zu langsam! In der Tat! es fürde evtl. nochmals Faktor 2 ausmachen sie durch ein perfomanteres Modell zu ersetzen…

Nundenn, vielleicht hilft das mal irgendwann irgendjemandem….

Nokia 6230i/Sony Ericsson W300i Handy mit Linux synchronisieren

Endlich habe ich ein einigermassen vernünftiges Mobile. Zwar treibt mir die Tastatur immernoch Tränen in die Augen und bei den Bildern muss ich viel trinken, damit ich die Umgebung genauso unscharf sehe, aber Bluetooth ist genial und mit der Allerliebsten als Hintergrund macht das Handytragen viel mehr Spass. Nur vom Bach hätten sie ein, zwei Takte mehr spendieren können…

Natürlich wollte ich das Händy mit meinem Laptop bekannt machen. Dateien hoch und runterladen war uninteressant, mit kbluetoothd
Bluetooth hat das sofort funktioniert. Um Adressen aus Kontact zu senden musste man etwas mehr tun:

1) kbluetoothd, bluez-* und die üblichen Verdächtigen installieren.

Nun richten wir eine serielle Verbindung ein:

2) Die Bluetoothid findet hcitool für uns:

#$ hcitool scan
Scanning ...
        00:11:22:33:44:55       Migthy 6230i

3) Rausfinden, welcher Kanal für die serielle Kommunikation zuständig ist:

# sdptool browse 00:11:22:33:44:55

Schauen, welcher Channel der Service COM 1 hat. Bei mir ist es 3.

4) /etc/bluetooth/rfcomm.conf anpassen:

rfcomm0 {
        # Automatically bind the device at startup
        bind yes;

        # Bluetooth address of the device
        device 00:11:22:33:44:55;

        # RFCOMM channel for the connection
        channel 3;

        # Description of the connection
        comment "Mein Nokia";
}

Und dann bluetooth stoppen und starten, NICHT restarten!

5) Nun kann mittels wammu/gammu, kmobiletools (Funzt bei SMS nicht immer), gnokii, multisync darauf zugegriffen werden… Sogar ein SMS-Backup ist so möglich…

Nachtrag: Das funzt auch so mit dem W300i! Passt wunderbar, vorallem im Wammu...!

Eine wirklich hervorragende Quelle für Informationen betreffend Handies und Linux ist TuxMobil.