Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

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    blog.oncode.info läuft bei Cyon und ich bin sehr glücklich damit.

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Backup! Keine Ausreden mehr…

Geschrieben von skaldrom am 17. Februar 2009

tapeJeder weiss: Backups sind wichtig, Backups sind gut. Zumindest bei mir hat diese Einsicht immer wieder die Tendenz, in die Theorie abzugleiten. Eigentlich dürfte das nicht sein, habe ich doch eine Diplomarbeit fast vollständig verloren aufgrund eines “Crashes” und bin somit ein “gebranntes Kind” (am Rande: Es war etwa 1996, ich machte erste Erfahrungen mit Linux und dachte, dass man Dateien mittels cat MeineDatei.doc > /dev/sda1 auf die Windows-Partition verschieben kann :irre: . Aber das erzähl ich besser niemandem…).

Es wäre eigentlich auch kein Problem. Heutige, externe USB-Festplatten kosten nur noch noch 0,13 Eur (19 Rappen) pro Gigabyte (Tendenz fallend). Es gibt also keine Ausreden mehr!

Anforderungen

Es muss einfach sein! Wenn ich jedes mal eine halbe Stunde rumwursteln muss werde ich – so wie ich mich kenne – nie Backups machen. Die Geschwindigkeit spielt nicht sooo eine Rolle, wenn es nicht gerade Stunden dauert. Dateien müssen gezielt ein- und ausgeschlossen werden können. Ich brauche keine raffinierten Backuppläne, ich werf es von Hand an wenn mich das Gewissen plagt. Und wenn ich schon Backup mache, dann soll es vom Backupprogramm einfach in Ruhe gelassen werden :) . Inkrementell sollte schon möglich sein: Dateien, die sich nicht geändert haben, sollen nicht nochmals gespeichert werden.
Ich hätte es begrüsst, wenn die Dateien einzeln gespeichert würden, jede einzeln gezipt, doch dieses Feature habe ich leider nirgends gefunden.

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Kubuntu Linux auf dem Elitebook 8530p

Geschrieben von skaldrom am 30. Oktober 2008

Ich hab das Christkind überfallen und ihm einen neuen Laptop, genauer ein HP EliteBook 8530p abgenommen! Das Überzeugende waren nicht etwa die Prozessorkerne, die unglaublich vielen schnuckligen Gigabites auf der Festplatte oder die sonstigen Ports, nein, es hat ein eingebautes Lämpchen (HP Night Light genannt)!

Nachdem sich ein paar Bytes im RAM quer gestellt haben, funktionierte die zweite Version und Windows hat wirklich schön gebootet.

Linux Bootprobleme

Voller Freude versuchte ich eine Ubuntu 8.04 und eine Kubuntu 8.10 RC1 (Interpid) zu booten, und damit begann die Odyssee: Schwarzer Bildschirm und Ruhe.

Damit sich Ubuntu 8.04 zum Mitspielen und Aufstarte überreden liess, brauchte es den Kernelparameter noapic. Nachdem ich splash und quiet entfernt habe, sah ich folgendes, das mir das Blut in den Adern gefrieren lies:

BUG: soft lockup - CPU#1 stuck for 11s! [modprobe:1913]

Über diesen Fehler schweigt sich das Internet leider aus. Bei Kubuntu 8.10 RC1 sah es nicht viel besser aus und der Bootvorgang blieb stehen bei:

ACPI: Thermal Zone

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Ich will sie alle: Informatikzertifikate und -kätchen

Geschrieben von skaldrom am 10. September 2008

CertificationEigentlich ist ja heute der Weltuntergang (made in Switzerland) angesagt. Ob er schon stattgefunden hat kann man übrigens mit der Website Has the Large Hadron Collider destroyed the world yet? überprüfen.

Diese meine letzten Stunden möchte ich nutzen, um über die Erfahrungen mit Zertifikaten und der Vorbereitung darauf festzuhalten. Was tut man, wenn man im Leben weiterkommen will? Richtig, man heiratet gut und reich. Was macht man wenn man hässlich ist? Richtig: Eine Ausbildung. Was, wenn man dafür zu blöd ist und die Schnauze noch voll hat von einer psychosozialaktiven biologisch abbaubaren lasstunseinanderspürenden Lehramtsausbildung? Richtig: Ein Zertifikat. Und wenn man viel zu viel Schlaf und Zeit hat? Richtig: Viele Zertifikate… :denken:

Ausserdem macht der Adrenalinkick süchtig :D … Darum hier die Erfahrung mit ECDL, LPIC, ZCE und Kollegen…
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Asus eee: Welch schnucklig, widerspenstig Teil!

Geschrieben von skaldrom am 7. Juli 2008

Asus eeeSchon länger bin ich nun in Besitz eines Asus eee (4g). Ein wahrlich schnuckliges Teil, das mir viel Freude bereitet. Es hat die korrekte Grösse – die gerade noch an den meisten Sitzungstischen toleriert wird -, ist genügend schnell und ist gerade noch bedienbar. Als Erstes habe ich mehr RAM spendiert, mich mit SD-Karten rumgeschlagen und das Internet auf einem Stick besorgt. Nun kann ich unterwegs entwickeln, surfen, Filmchen kucken und auch live bloggen.

Das Betriebssystem

Das modifizierte Xandros auf dem eee ist erste Sahne, wirklich! Die reduzierte Komplexität hat den Nachteil, dass die Komplexität reduziert ist :-) , darum wollte ich ein “richtiges” Linux.

Ubuntu sollte es sein! Nun hat man die Wahl zwischen eeeXubuntu, Ubuntu-eee oder dem standard Ubuntu. Ich habe mich für eeeXubuntu entschieden und das lief auch gut bis zum Update auf Ubuntu 8.04. Aber mit etwas Suchen habe ich dann eine gute Reparaturanleitung gefunden. Um das Ethernet wieder zum Laufen zu bringen, musste ich den Akku entfernen und wieder reinschieben (ohne Witz).

Grundsätzlich scheint es immer gleich zu laufen: Betriebssystem installieren und dann tweaken, um die Spezialfunktionen des eee zum Laufen zu kriegen. Glücklicherweise gibt es fertige Tweak-Skripts:

Diese Scripts müssen immer mal wieder gestartet werden… Beim Update und auch mal so, zur Erinnerung wahrscheinlich.

Sammlung von Kleinigkeiten

Hier werde ich die kleinen Dinge hinschreiben, die eventuell von Interesse und/oder wiederverwendbar sind.

Die Widerherstellungs-DVD

Die Widerherstellungs-DVD ist mehr als wählerisch was das Betriebssystem angeht. Will man einen recovery-USB-Strick herstellen, geht das nicht unter Linux und nicht unter Vista (auch wenn man die XP-Kompatibilität einschaltet). Unter XP hats dann wunderbar gefunzt und die Widerherstellung lief wie durch warme Butter.

Ändern des Standard-Bootmenüs

Die lügt die Kleine, und das gerade aus! Will man das Standardbootmenü verändern, so kann man die Vorhandene /boot/grub/menu.lst anpassen bis zum letzten Tage und grub-updateen oder grub-installen bis der Gothe noch schwärzer wird. Diese Datei dient nur als Lockvogel für Frickler, die richtig-richtige Datei ist wo ganz anders! Ausführlich beschrieben ist es bei eeeuser.com und WikiHow. Aber natürlich habe ich auch erst gesucht, nachdem ich ernsthaft (noch mehr) an meiner geistigen Gesundheit zu zweifeln begonnen habe… Kurz zusammengefasst:

  1. EEE rebooten und esc und/oder F9 widerholt und bestimmt drücken. Sporadisches Fluchen scheint auch zu helfen. Es sollte ein Bootmenü aufgehen, das ungefähr so aussieht:
    eee Boot Menü
  2. Beim ersten Eintrag e drücken und den Kerneleintrag um XANDROSBOOTDEBUG=y ergänzen.
  3. Mit b booten.
  4. sda1 und sda2 mounten:
    mount /dev/sda1 /mnt-system
    mount /dev/sda2 /mnt-user
    
  5. Nun kann /mnt-system/boot/grub/menu.lst (die Richtige!) editiert oder mit einer vorbereiteten auf dem Userdateisystem überschrieben werden.

Zum Glück haben die Kriedewagens die original menu.lst gepostet…

802.1X auf dem Original Xandros

Muss man sich authentifizieren, so hat eeeuser eine gute Anleitung wie man 802.1X zum Laufen kriegt.

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Sony Ericsson P910i über Bluetooth zu Linux mit dem Internet verbinden

Geschrieben von skaldrom am 3. Mai 2008

Das Sony Ericsson P910i

p910iAls weitere, blinkende und piepsende Kostbarkeit wurde mir ein Sony Ericsson P910i für n’Appel und n’Ei angeboten. Alleine schon der schnuffligen Tastatur wegen konnte ich nicht widerstehen. Es hat zwar eine Grösse, mit der man es gut als Totschläger oder als Sandsackersatz beim Ballonfliegen gebrauchen kann, dafür hat es ein auf Symbian basierendes Betriebssystem mit grosser Kalender- und ToDo Ansicht.

Internet surfen

Die Qual der Wahl der Quälen, äh, Quellen

Das Fon kann wunderbar, fast problemlos über GPRS im Internet surfen. Da bei uns in der Schweiz die Bits aber noch mit Gold aufgewogen werden, wollte ich die günstigere Variante: Verbindung mittels Bluetooth zum Laptop, der Computer vermittelt dann auf das Internet. Das reicht zur Synchronisierung und zum Download von allem, das ich nie brauchen werde.
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Internet auf dem Stick: MC950D und T@ke Away von Sunrise unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 25. April 2008

Internet zum mitnehmen

MC950DDank dem Asus eee Schnucklteil wäre ich eigentlich mobil. Die Tatsache, dass ich ziemlich oft im Zug unterwegs bin musste als Ausrede herhalten meinen Ogo zu kündigen und mir stattdessen T@ke Away von Sunrise zu kaufen.
T@keAway kostet zuerst mal CHF 10 Grundpauschale. Man erhält ein Modem – wahlweise ein Novatel Ovation MC950D (der Stick) oder ein Huawei E220 – mit dem man dann mobil UMTS/EDGE mässig ins Internet kann. Pro Tag kostet es jeweils noch CHF 3.50, aber ohne Transferbeschränkung.

Swisscom hat ein Konkurrenzangebot (Internet Mobile Unlimited). Es kostet auch 10 CHF Grundpauschale, aber 4.50 CHF und somit 1 CHF mehr pro online-Tag. Der Vorteil ist die Upgrademöglichkeit zu einer volumenabhängigen Flatrate.

Das Einkaufen war problemlos. Ein sehr netter Verkäufer im Sunriseshop hat mich sehr speditiv und freundlich bedient. Ganz überrascht ob so viel Freundlichkeit – man hatte das Gefühl, sein Job macht ihm Spass – habe ich glatt für ein paar Minuten vergessen den Miesepeter rauszuhängen und wollte aus Freude fast noch etwas kaufen. Die Stühle standen aber nicht zum Verkauf und so habe ich meine Dinge getakeawayt und bin zügig nach Hause um den Stick in Betrieb zu nehmen.

Das MC950D Modem

Aussehen tut das MC950D Modem wie ein geschwollener Memorystick. Die SIM Karte kann vorne reingeschoben werden. Für zerstreute Hektiker wie mich ist der Deckel etwas problematisch, da er einen gewissen Fluchtreflex besitzt und gerne verloren gehen möchte.

Hier noch eine kleine Anleitung, wie ich die fröhlichen Lichtsignale der LED auf dem Stick interpretiere:

Rot:CD-Modus
Rot blinkend:Kein UMTS, aber ein EDGE wäre möglich
Violet:Verbunden über Edge
Blau blinkend:UMTS ist in der Luft
Blau blinkend:Verbunden über UMTS

Der Wechsel zwischen EDGE und UMTS passiert jeweils selbständig und automatisch.

Installation

Unter eeeXubuntu/Ubuntu

Dies ist eine kompakte Anleitung, ohne all die verlockenden Irrwege die ich beschritten habe. Nur soviel: Falscher Treiber und man hat das Gefühl, es sei eine Schnecke Inside, bzw ein Vogel ins UMTS-Wirelesskabel geflogen. Ausgetestet funktionieren tut es wunderbar für eeeXubuntu und Debian.
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Kurz und Schmerzlos: SD-Karten unter Linux am Laptop

Geschrieben von skaldrom am 21. April 2008

sdcards Das heutige Gezeter und Geheule gehört der *tataaa* SD-Karte.
SD-Karten sind nicht nett; Man darf sie nicht zu oft beschreiben, das Secure ist vom Marketing erfunden und stinkt nach DRM, gerüchteweise darf man einige davon (vorallem die Günstigen) nur mit FAT-Dateisystem beschreiben, nicht alle Karten gehen überall rein und das nicht nur Formatmässig (das würde man mit Gewalt ja noch in den Griff kriegen :-) )! Mein alter Photoapparat hat nur verdutzt gefiept, als ich ihm die 8GB-Karte gezeigt habe, war er sich doch nur 64 MB gewohnt. So richtig bringts das nicht. Genau dies hat auch die Installation meines Asus eee verzögert! Die 8GB Karte hat sich – ganz beleidigt darüber wie eine Festplatte behandelt zu weden – einfach totgestellt. Dummes Ding.

Will man Daten unterwegs von der Karte evakuieren, wäre es schön, wenn man zum gesamten Kabelarsenal nicht noch mehr in Form eines günstigen und problemloseren externen Card-Reader dazukommen würde.

Nun, man muss sich etwas vorbereiten und herausfinden, wo zum PCI der Cardreader ist:

erinyes:~# lspci | grep -i "mass storage"
02:06.3 Mass storage controller: Texas Instruments PCIxx21 Integrated FlashMedia Controller

Mit der folgenden, halbmagischen Formel erweckt man den Mass Storage Controller zum Leben. Natürlich muss statt 02:06.3 die oben ausgespuckte Nummer hin.

setpci -s 02:06.3 4c=0x22

Will man dies dauerhaft einrichten, so bietet sich beispielsweise die Datei /etc/rc.local an.

Als Treiber braucht es drei Module:

modprobe mmc_block
modprobe mmc_core
modprobe sdhci

Will man auch das bleibend einrichten, so können sie in der Datei /etc/modules aufgelistet werden.

Steckt man nun die Karte ein, so sollte sich der Cardreader fröhlich in /var/log/messages melden:

Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmc2: new SDHC card at address 0007
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmcblk0: mmc2:0007 SD08G 7862272KiB
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel:  mmcblk0:

/dev/mmcblk0 ist nun das Device. Ein neues Dateisystem wird erstellt mittels mkfs.msdos /dev/mmcblk0. Gemountet wird die Bagage mittels mount /dev/mmcblk0 /mnt.

Will man das bleibend haben, so kann man jeweils /etc/fstab tunen:

/dev/mmcblk0       /mnt/mmcblk0       auto    defaults,user,noauto,noatime 0  0

noatime damit nicht bei jedem Lesen auf die Karte geschrieben wird. So sollts eigentlich funzen. Viel Spass mit den Teufelsdingern…

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Und es geht doch! GTCO Schoolboard unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 22. Januar 2008

Das Schoolboard

BlackboardBei uns sind diese relativ coolen Dinger, genannt “elektronische Wandtafel” fest eingerichtet: Der Beamer projeziert die Laptopausgabe auf eine aktive, weisse Fläche. Diese Fläche kann die Bewegungen und klicks eines speziellen Stiftes tracken und über USB an den Laptop senden. Dabei können Mausbewegungen simuliert oder mit speziellen Tools Stifte und Marker nachgeahmt werden. Das Unterrichten gelingt so normalerweise flüssiger, wel nicht mehr zwischen Laptopschirm und Präsentationsfläche hin- und hergewechselt werden muss.

schoolboard principle

Lange Zeit gab es diese Software nur für Windows. Mittlerweile ist sie für Linux schon benutzbar, wenn sie auch noch ein paar Kinderkrankheiten hat.

Installation

Hardware

Die Ausgabe des Kommandos uname -a zeigt die Kernelversion. Bei mir hats mit 2.6.22 relativ gut funktioniert. Erst um 21, 22 herum ist der gtco Treiber beim Kernel dabei. Ob dieser Treiber lokal vorhanden ist sieht man mittels modprobe -v gtco. Wenn nicht reklamiert wird, dann ist er geladen und alles ist ok.
Sollte das gtco Modul allerdings nicht vorganden sein, so wird man es von der GTCO Website downloaden und selbst kompilieren müssen.

Um zu sehen ob das Schoolboard (USB Version) erkannt wurde, kommt lsusb zur Anwendung:

Bus 004 Device 004: ID 078c:0401 GTCO/CalComp

Software

Die neuste Interwrite Software ist ein Riesenteil. Für Linux gibt es sie zum freien Download. Vorsicht: die Software ändert die xorg.conf, darum ist der spezielle Hinweis dass ein Restarts (des X-Servers) vonnöten sei durchaus ernst zu nehmen. Irgendwie wird danach ein unheimlich ressourcenhungriger Prozess mit Namen IWDM gestartet.

Das Kalibrieren und ein erster Check des Boards geht mit Launch_Device_Manager. Die Werkzeugleiste kann mi Launch_InterWrite gestartet werden.

Probs und Anwendung

Leider funktioniert bei mir das onscreen Keyboard nicht. Hat das jemand zum Laufen gekriegt?

Unser Board hat eine Auflösung von 1024×768 Bildpunkten. Es gibt unter Anderen diese zwei Möglichkeiten, im Laufenden Betrieb umzuschalten:

  • Das KDE Kontrollzentrum (kcontrol) Angeschlossene Geräte → Anzeige.
  • Auf der Kommandozeile : xrandr -s 1024x768.

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Videos und Musik unter Linux mit dem iRiver X20

Geschrieben von admin am 9. Dezember 2007

Es weihnachtet sehr…

iriver x20Mir ist das Christkind begegnet und hat mir einen iRiver X20 gebracht! Wahrscheinlich weil ich so ein Lieber bin ;-) . Dieses kleine, schwarze Teil hat in meiner Version 4 GB an Speicher, ein 2.2″ Display und es kann Radio empfangen, Stimmen aufzeichnen (nicht die in meinem Kopf :-) ), Bilder und Videos darstellen. schön aussehen und natürlich auch Musik spielen. Etwas verwundert hat mich dann, dass Updateable Firmware ganz gross auf der Verpackung stand. Wird das nun schon als Vorteil beworben? Flawless Firmware wäre mir sympathischer. Ein Check (Settings, Advanced, System Information, 2/2) hat dann aber zum Glück gezeigt, dass meinereiner auf dem neusten Stand ist und ich mir die Stunden des Updatens sparen kann die ich – wie süchtig nach neuen Versionsnummern nach dem Komma – wider besseren Wissens mit Fluchen verbracht hätte.

Damit die Übertragung unter Linux läuft, muss dann noch der Übertragungsmodus auf MSC gestellt werden (Settings, Advanced, Connection Type) und schon meldet er sich nach dem Einstecken.

Musik

Meine Musik ist in MP3 und einigermassen gut getaggt. Diese Dateien abspielen kann er, schön. Möchte man auch noch das Cover sehen, dann muss man einen etwas grösseren Aufwand treiben; Er zieht dieses tatsächlich aus den ID-Tags (Metainformation, die direkt in die mp3-Datei codiert wird). Benutzt wird ein ID3V2 APIC Tag. Unter Linux kann man den zum Beispiel mit kid3 sehr vornehm setzen:

kid3 - Cover Art Taggen

Der Sound selbst ist leider, hmm, unflexibel. Geht man beim Equalizer im Bass eines hoch, dann schepperts gewaltig im Gehörgang. Naja, wieder was gelernt: Guter Name+Gutes Design+Wenig Zeit entbindet NICHT vom Probehören!

Der Radio ist ebenfalls so naja. Es gibt doch RDS, das Informationen über Station und gespielter Sound, themenorientiertes Radiohören und Autoadjustment (bei einem portablen Player nicht gerade sinnlos) bietet. Diese Innovationen sind am X20 spurlos vorbei gegangen :-( . Der einzige Luxus ist eine automatische Sendersuche und Speichern von Frequenzen (ohne Tagging).

Videos

Nicht zuletzt wollte ich natürlich auch – meine immer schlimmerwerdende Sehschwäche ignorierend – Videos kucken (natürlich ausschliesslich Lernvideos, ein Schelm wer Böses dabei denkt!). Im Laden stand was von MP4 und im Manual was von AVI. Da ich nicht die offizielle Windowssyncsoftware verwenden kann/will, musste halt ein anderer Weg gefunden werden. Versuche mit ffmpeg scheiterten zuerst daran, dass bei Debian keine Lame Unterstützung einkompilliert wurde. Nachdem dieses Hinderniss aus dem Weg geräumt war, brachten die generierten Vids den neuen Player zum Abstürzen :-( . Armes Teil. Ebenfalls war den Versuchen mit verschiedenen online-Konverter kein grosser Erfolg beschieden.

Zum Glück hat es Beispieldateien und mplayer meldete folges:

AVI file format detected.
VIDEO:  [XVID]  320x240  12bpp  30.000 fps  491.3 kbps (60.0 kbyte/s)
[...]
AUDIO: 44100 Hz, 2 ch, s16le, 192.0 kbit/13.61% (ratio: 24000->176400)
Selected audio codec: [mp3] afm: mp3lib (mp3lib MPEG layer-2, layer-3)

XVID, das macht Sinn! Eine Recherche ergab, dass sich mencoder eignen könnte. Leider ist der im Standard-Debian nicht dabei. Zum Glück gibt es für solche Fälle das fantastische Debian Multimedia. Flugs die Datei /etc/apt/sources.list um deb http://www.debian-multimedia.org testing main ergänzt, apt-get update und apt-get install mencoder und schon war das Wunderteil auf der Pladde.

Die Bedienung ist etwas kryptisch. Folgende Konfiguration hat den Erfolg gebracht:

mencoder TheCrxshadowsDeception.flv -ovc xvid -oac mp3lame -xvidencopts bitrate=491 -o cs.avi

Will man Videos von YouTube herunterladen, eignet sich clive ganz gut. Ein nettes Tool das macht was es verspricht.

TuxMobil - Linux on Laptops, Notebooks, PDAs and Mobile Phones

Nachtrag 07. 2009:Der X20 ist von der iRiver Homepage verschwunden…

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Office 2007 Wordateien (docx) unter (Debian) Linux mit OpenOffice öffnen

Geschrieben von skaldrom am 18. Oktober 2007

Voraussetzungen

Word 2007Office 2007 greift um sich! Immer öfters begegnet man den docx Dateien im OpenXML Format. Die vorgestellte Lösung erlaubt das Öffnen und Ansehen dieser Dateien in OpenOffice. Ob sie allerdings echt Layouttreu sind, habe ich nicht gecheckt. Damit es läuft sollte ein OpenOffice > 2.0 installiert sein → bei mir hats mit 2.2.1 gefunzt.

Vorgehen

Zum Glück wird dee Translator weiterentwickelt. Die entsprechenden Dateinamen müssen einfach angepasst werden. Der Downloadlink sollte generisch sein.

  1. Download des OpenOffice OpenXML Translator – RPM‘s von Novell.
  2. Im Verzeichnis drin das RPM entpacken (Dateinamen bitte anpassen):
    rpm2cpio odf-converter-1.0.0-5.i586.rpm | cpio -iv --make-directories
  3. OpenOffice schliessen und die entsprechenden Erweiterungen ins richtige Verzeichnis kopieren:
    cp -r usr/lib/ooo-2.0/* /usr/lib/openoffice/
  4. Die Doku kopieren:
    cp -r usr/share/doc/packages/odf-converter /usr/share/doc/
  5. Mime-XML kopieren:
    cp usr/share/mime/packages/odf-converter.xml  /usr/share/mime/packages/
  6. Mime-Datenbank updaten:
    update-mime-database /usr/share/mime
  7. KDE3 Mime:
    cp opt/kde3/share/mimelnk/application/* /usr/share/mimelnk/application/
  8. Gnome Mime:
    cp opt/kde3/share/mimelnk/application/* /usr/share/mimelnk/application/
  9. Dann noch die Icons:
    cp -r opt/gnome/share/icons/* /usr/share/icons/
  10. Sich freuen!!!

Addition Mai 2008:

Zamzar macht das nun auch online! Ganz stark, und vorallem mit allen Formaten, also auch xlsx (Excel 2007)!

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