Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

Archiv für 'Systemtechnik' Kategorie


Office 2007 Wordateien (docx) unter (Debian) Linux mit OpenOffice öffnen

Geschrieben von skaldrom am 18. October 2007

Voraussetzungen

Word 2007Office 2007 greift um sich! Immer öfters begegnet man den docx Dateien im OpenXML Format. Die vorgestellte Lösung erlaubt das Öffnen und Ansehen dieser Dateien in OpenOffice. Ob sie allerdings echt Layouttreu sind, habe ich nicht gecheckt. Damit es läuft sollte ein OpenOffice > 2.0 installiert sein → bei mir hats mit 2.2.1 gefunzt.

Vorgehen

Zum Glück wird dee Translator weiterentwickelt. Die entsprechenden Dateinamen müssen einfach angepasst werden. Der Downloadlink sollte generisch sein.

  1. Download des OpenOffice OpenXML Translator - RPM’s von Novell.
  2. Im Verzeichnis drin das RPM entpacken (Dateinamen bitte anpassen):
    rpm2cpio odf-converter-1.0.0-5.i586.rpm | cpio -iv --make-directories
  3. OpenOffice schliessen und die entsprechenden Erweiterungen ins richtige Verzeichnis kopieren:
    cp -r usr/lib/ooo-2.0/* /usr/lib/openoffice/
  4. Die Doku kopieren:
    cp -r usr/share/doc/packages/odf-converter /usr/share/doc/
  5. Mime-XML kopieren:
    cp usr/share/mime/packages/odf-converter.xml  /usr/share/mime/packages/
  6. Mime-Datenbank updaten:
    update-mime-database /usr/share/mime
  7. KDE3 Mime:
    cp opt/kde3/share/mimelnk/application/* /usr/share/mimelnk/application/
  8. Gnome Mime:
    cp opt/kde3/share/mimelnk/application/* /usr/share/mimelnk/application/
  9. Dann noch die Icons:
    cp -r opt/gnome/share/icons/* /usr/share/icons/
  10. Sich freuen!!!

Addition Mai 2008:

Zamzar macht das nun auch online! Ganz stark, und vorallem mit allen Formaten, also auch xlsx (Excel 2007)!

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Grub mit Bild beim Booten

Geschrieben von skaldrom am 19. September 2007

Splashimage für Grub

Skull als SplashimageDer Bootloader GRUB versprüht beim Booten eher spröden Charme. Dem kann man mit einem Splashimage zumindest ein Bisschen abhelfen… Man will doch auch Eindruck schinden, oder?

Nundenn, zuerst mal Splashimages holen (wie ästhetisch-kreative Naturen selber welche machen können steht im GRUB Splash Image Howto) und ins Verzeichnis /boot/grub/splashimages/ legen. In /boot/grub/menu.lst folgende Zeile ergänzen:

splashimage=(hd0,0)/boot/grub/splashimages/splashname.xpm.gz

Der Parameter (hd0,0) gibt an auf welcher Partition auf welcher Festplatte gesucht werden soll. Am einfachsten schaut man in den Startmenüeinträgen in derselben Datei nach wo das Linux liegt und da sind die Chancen nicht schlecht. Liegt man falsch, motzt Grub zwar etwas, macht aber trotzdem weiter.

Links und Verweise

Eine englisch Anleitung mit grub-splashimages Vorschau hat Carthik. Ein HOWTO für Ubuntu (ebenfalls in Englisch) gibt es in deren Foren. Eine geniale und deutschsprachige Anleitung hat simorz erstellt.

Schöne Splashimages gibt es:

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Structorizer: Struktogramme unter Windows und Linux (Nachschlag)

Geschrieben von skaldrom am 8. September 2007

Die Freuden des Bloggens

Blogging ist genial. Im Beitrag Struktogramme (Nassi Shneiderman) mit dem Computer zeichnen habe ich leider Structorizer nicht zum Laufen gebracht. Dem Autor zu schreiben traute ich mich nicht ganz, da ich sicher war, dass es nur an meiner eigenen, angebohrenen Blödheit gelegen hat. Vielleicht stimmt das auch, aber Bob Fisch hat höchtpersönlich einen Kommentar unter das Posting gesetzt, mit der Bitte ihm zu mailen. Das habe ich gemacht und innerhalb weniger Stunden hat er eine neue Version auf der Website publiziert. Genial, unglaublich, sowas erlebt man nicht mal bei hochbezahlten Serviceverträgen.

Structorizer

Structorizer beim Diagramme erstellen
Structorizer läuft nun wunderbar und hat seinen positiven Eindruck den ich von den Screenshots hatte bestätigt:

Structorizer unterstützt alle Sinnbilder nach DIN 66261:
Inklusive Mehrfachauswahl, Unterroutinen (Call) mit “Sub”-Darstellung, Aussprung (jump), …
Structorizer ist mehrsprachig:
Er unterstützt Englisch, Deutsch, Französisch, …
Exports:
Export als BMP-Bilder und direktes Ausdrucken.
Einfärben:
Verschiedene Farben können die Übersichtlichkeit erhöhen.

Die Bedienung ist mittels Drag-und-Drop sowie sprechenden Tooltips nach ein paar wenigen Minuten intuitiv. Es läuft stabil und das Kreieren von Struktogrammen macht einfach Spass.

Bob Fisch gebührt grössten Respekt. Ein solches Projekt in Angriff zu nehmen und auch bis zu einer verwendungsfähigen Version voranzutreiben, es der Allgemeinheit gratis zur Verfügung zu stellen (inklusive Quellcode) und dann erst noch Support für DAUs wie mich zu übernehmen ist eine Leistung die Anerkennung verdient!

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Websvn mit Repositories in verschiedenen Verzeichnissen

Geschrieben von skaldrom am 15. August 2007

Websvn in AktionWebsvn kann mehrere Repositories in verschiedenen Unterverzeichnissen darstellen, allerdings muss man sich entscheiden: Alle Repositories aller Unterverzeichnisse aufs mal oder nur Repositories eines einzelnen Unterverzeichnisses.
Bei uns im Betrieb hat jede Abteilung (Informatik, Physik, …) ihre Repositories in eigenen Verzeichnissen auf dem Server. Websvn unterstützt zwar mehrere parentPath und stellt alle SVN-Repositories in diesen Verzeichnissen dar, will man aber auch noch einzelne Ansichten für die Abteilungen machen wird es schwer. Lösung: Der parentPath wird an Hand der URL gesetzt.

Unter Debian kann die Datei /etc/websvn/svn_deb_conf.inc direkt missbraucht werden. In anderen Distributionen muss eventuell am Schluss der Datei config.inc folgendes Codesnippet eingefügt und danach für die Änderungen gebraucht werden:

<?php
if ( file_exists("/etc/websvn/svn_sup_conf.inc") ) {
  include("/etc/websvn/svn_sup_conf.inc");
}
?>

Nun soll an Hand des Pfades der /etc/websvn/svn_deb_conf.inc parentPath gesetzt werden:

/websvn
Alle Repositories
/websvn/informatik
Alle Repositories der Abteilung Informatik
/websvn/physik
Alle Repositories der Abteilung Physik

Dafür muss man in der oben konfigurierten Datei folgendes zum Besten geben (bei mehr Abteilungen einfach intelligent erweitern):

<?php
  $repository=dirname($GLOBALS['HTTP_SERVER_VARS']['PHP_SELF']);
  // echo "::: $repository :::";
  switch($repository) {
    case "/websvn/informatik":
    case "/websvn/physik":
          $reppath="/data/svn/repositories/".substr(dirname($GLOBALS['HTTP_SERVER_VARS']['PHP_SELF']),8)."/"; // "/websvn/" entfernen
          //print "::: $reppath :::"; exit(1);
          $config->parentPath($reppath);
    break;
    default:
        $config->parentPath("/data/svn/repositories/informatik");
        $config->parentPath("/data/svn/repositories/physik");
    break;
  }
?>

Der Apache muss dies natürlich auch noch mitkriegen. Die /websvn/ URL-Teile müssen dort konfiguriert werden (site-available oder .htaccess) und das wärs dann:

# Websvn is installed in /usr/share/websvn
Alias /websvn /usr/share/websvn

Alias /websvn/informatik /usr/share/websvn
Alias /websvn/physik /usr/share/websvn

<Location /websvn>
  # DO FUNKY (AUTHENTICATION) STUFF HERE
  <IfModule mod_php4.c>
    php_flag magic_quotes_gpc Off
    php_flag track_vars On
  </IfModule>
</Location>
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Switchconf: Ein kleines, feines aber geniales Tool um die Konfiguration umzuschalten

Geschrieben von skaldrom am 14. August 2007

Das Tool

Laptops sind (meistens) (mehr oder weniger) portabel. Sie müssen sich also viele verschiedene Dinge in ihren Netzwerkanschlüssen gefallen lassen; Andere Konfigurationen, Netze die mit PEAP gesichert sind, Luftnetze, wechselnde Drucker und Windowsshares, etcetc.

Auch zu Hause gibt es unter Umständen Konfigurationen mit und ohne externem Monitor, in verschiedenen Netzwerkzonen (jaa, das gibts wirklich auch zu Hause …) etcetc pipapo.

Natürlich kann man sich das automagisch erledigen lassen. Unter Debian mit ifupdown, etc… Ich mags aber unter meiner Kontrolle auf mein Kommando. Switchconf ist ein kleines, feines Tool, dass die Aufgabe elegant und einfach löst. Es kann für sich angewendet oder von einem, anderen Skript getriggert werden.

Funktionsweise

In einem konfigurierbaren Verzeichnis (normalerweise /etc/switchconf) werden Verzeichnisse für die Konfigurationen angelegt. Beispielsweise home und work. Dort kann nun ein kompletter Verzeichnisbaum mit den Dateien die zu dieser Konfiguration gehören aufgebaut werden; beispielsweise ein /etc/switchconf/home/etc/network/interfaces und ein /etc/switchconf/work/etc/network/interfaces. Das Kommando

switchconf home

grast nun das Ganze /etc/switchconf/home ab und erstellt symbolische Links (konfigurierbar, es kann auch hardlinken und kopieren) vom System auf diese Konfiguration. Also:
/etc/network/interfaces/etc/switchconf/home/etc/network/interfaces

Auf die Arbeitskonfiguration schaltet es um mittels:

switchconf work

Und der Link sieht so aus:
/etc/network/interfaces/etc/switchconf/work/etc/network/interfaces

Weiter gibt es noch die Verzeichnisse /etc/switchconf/before.d und /etc/switchconf/after.d. Alle Skripts in before.d werden vor, alle in after.d nach der Umstellung ausgeführt, damit können Daemons (Cups, PCMCIA, XSupplicant, …) neu gestartet werden damit sie die neue Konfiguration einlesen.

Mögliche Lösungen

Netzwerk
Die Datei /etc/network/interfaces für jede Konfiguration anpassen. Bei statischem DNS eventuell noch /etc/resolv.conf.
Windows Shares
Die Datei /etc/fstab und eventuell die Credentials für jede Konfiguration anpassen.
Zweitmonitor, X-Auflösung, etc…
Die Datei /etc/X11/xorg.conf für jede Konfiguration anpassen.
Drucker
Die Datei /etc/cups/printers.conf für jede Konfiguration anpassen.
XSupplicant, WPA_Supplicant
Die Datei /etc/default/xsupplicant für jede Konfiguration anpassen. ENABLED auf 0 oder 1 setzen, je nachdem ob man ihn will oder nicht…

Es wäre noch mehr denkbar wie SMTP-Host, Hintergrundbild, …

Switchconf kann auch von Netzwerkdetektoren wie laptop-netconf oder Guessnet angestossen werden. Ich finde sein Konzept etwas transparenter wie die eingebauten Monster dieser Produkte… Und vorallem kann man immernoch von Hand umschalten…

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ATI (AMD) Radeon Grafikkarte unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 13. August 2007

Tja, die Schule geht los und ich hab viel gewurstelt an meinem Laptop… Morgen früh, extrem viel geschlafen, ich starte die Präsi, beginne Weisheiten abzusondern und sehe dass ich die Präsentation am Beamer genau nicht sehe. Es folgt ein wildes Gewurstel an Kabeln, Tastern und Schaltern bis ich kleinlaut ein Windowslaptop holen gehen muss, unter dem spottenden Spalier der Pinguinjäger…

Diagnose

Die AMD-Treiber sind ein proprietäres Modul von ATI selbst. Es treibt das Xorg an und ist wie alle proprietären Module (vmware, gna!, aber das ist ein anderes Thema) abhängig von der Kernelversion und reagiert empfindlich auf Updates. Ob alles ok ist sieht man am Besten mittels fglrxinfo:

$ fglrxinfo
display: :0.0 screen: 0
OpenGL vendor string: Mesa project: www.mesa3d.org
OpenGL renderer string: Mesa GLX Indirect
OpenGL version string: 1.2 (1.5 Mesa 6.5.1)

Hab ichs doch geahnt, Mesa werkelt und nicht ATI. lsmod zeigte mir, dass kein Modul fglrx seine Arbeit tat. Nun, wahrscheinlich wurde wieder der Kernel hinter meinem Rücken upgedated…

Die unrühmliche Ausprobierphase

Nun folgte die obligatorische, eigentlich-weiss-man-es-besser Treiber neuinstallations-, X-reboots- und Restartphase :-) . Sie gipfelte immer irgendwie in:

FATAL: Module fglrx not found.

Die Lösung

Zuerst aufräumen als Root:

rm -Rf /usr/lib/fglrx
rm -Rf /lib/modules/fglrx
dpkg -P fglrx-amdcccle fglrx-driver fglrx-driver-dev fglrx-kernel-src

Dann das Ganze wie in diesem kleinen HOWTO beschrieben installieren:

Folgende Dinge braucht man:

apt-get install module-assistant build-essential dh-make debhelper debconf libstdc++5 linux-headers-$(uname -r)

Dann den Treiber downloaden und die Pakete erstellen:

ati-driver-installer-8.39.4-x86.x86_64.run --buildpkg Debian/etch

Diese installieren:

dpkg -i *.deb

Und das Kernelmodul machen:

cd /usr/src
m-a prepare
m-a a-i fglrx

Ein modprobe fglrx sollte nun klappen. Ev muss man es noch in /etc/modules einbauen.

Ich habe noch eine neue xorg.conf erstellt:

dpkg-reconfigure xserver-xorg
aticonfig --initial

Der Rest wird vom Tool amdcccle erledigt (auch als Root starten)…

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Zertifikat erstellen und http-Anfragen auf https umleiten

Geschrieben von skaldrom am 5. August 2007

Um zu einem SSL- Zertifikat zu kommen, kann unter Debian folgendes Kommando verwendet werden:

apache2-ssl-certificate

Dieses könnte man nun signieren lassen oder wenn man nur die Verschlüsselungseigenschaften braucht einfach so belassen. Wenn Apache das Modul mod_ssl geladen hat, kann man nun noch die Datei ans richtige Ort bewegen (Siehe SSLCertificateFile Parameter weiter unten).

Port 443 ist der Port auf dem der Apache auf https Verbindungen hört. Dass er dort ein Ohr platziert muss /vserver/webv2/etc/apache2/ports.conf angepasst werden;

Listen 80
Listen 443

Man hat ein schönes Zertifikat mit ganz vielen Bitlein und nun sollen die Benutzer dies auch gefälligst nutzen. Auf gut Deutsch: man zwingt alle http-Anfragen auf https (http://sicher.oncode.info soll zu https://sicher.oncode.info werden). mod_rewrite für Apache kann das gut, sehr gut sogar und erst noch automatisch. Dafür muss Apache folgendermassen konfiguriert werden:

Datei /vserver/webv2/etc/apache2/sites-available/default

NameVirtualHost *:443
NameVirtualHost *:80

<virtualhost *:80>
        RewriteEngine On
        RewriteCond %{HTTPS} !=on
        RewriteRule ^/(.*) https://%{SERVER_NAME}%{REQUEST_URI} [R]
</virtualhost>

<virtualhost *:443>
        ServerName sicher.oncode.info
        ServerAdmin apache.admin@onc0de.info
        SSLEngine On
        SSLCertificateFile /etc/apache2/ssl/apache.pem
[...]
</virtualhost>

Ein nettes Tutorial gibt es auch auf Tim Bormans Blog.

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PEAP - 802.1X unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 5. August 2007

Lock802.1X ist ein Standard zur Authentifizierung von Netzteilnehmern, ursprünglich für Mobilnetze entwickelt, aber immer mehr auch bei Festnetzen im Einsatz.

Benötigt wird xsupplicant bzw. wpa_supplicant als Open Source implementierung des IEEE 802.1X Standards.

Die meisten Distributionen bringen xsupplicant in ihrer Packetverwaltung mit. Die Installation/Konfiguration kann sich unterscheiden.

Debian

Installation

Zuerst muss xsupplicant installiert werden. Als root folgende Zeile eingeben:

apt-get install xsupplicant

Damit wäre xsupplicant installiert.

Konfiguration

Damit xsupplicant beim Booten startet, muss die Datei /etc/default/xsupplicant editiert werden. Sie nimmt die Startparameter auf:

# /etc/default/xsupplicant

# WARNING! Before enabling xsupplicant, make sure you have a valid
# configuration file, (/etc/xsupplicant/xsupplicant.conf), and that
# you have set a list of arguments below.
ENABLED=1

# At a minimum you need to set an interface with the -i argument. See
# the man page xsupplicant(8) for more options and information.
ARGS="-c /etc/xsupplicant/xsupplicant.conf -i eth0"

eth0 ist dabei das Interface, auf dem xsupplicant arbeiten soll.

Die eigentliche Konfigurationsdatei /etc/xsupplicant/xsupplicant.conf muss nun mit den Daten des BBB Netzes gefüllt werden. Die folgende gilt für Version 1.2.4.dfsg.1-1:

network_list = all
default_netname = default
logfile = syslog
log_facility = daemon
default_interface = eth0
default
{
  type = wired
  allow_types = all
  identity = skaldrom.sarg@oncode.info

  eap-peap {
      root_cert = NONE
      random_file = /dev/urandom
      session_resume = yes
      proper_peap_v1_keying = yes         
      allow_types = all # where all = MSCHAPv2, MD5, OTP, GTC, SIM
      #allow_types = eap_mschapv2

      eap-mschapv2 {
        username = Michael.Schneider
        #ntpwdhash = E653E6452753C97E46792567DFF599B6
        password = "PaSsWoRT"
      }
  }
}

skaldrom.sarg@oncode.info respektive PaSsWoRT müssen natürlich mit den eigenen, höchselbstigen Angaben ersetzt werden.

Start

Bei eingeschaltetem Netzwerkinterface (ifconfig eth0 up) kann nun xsupplicant gestartet werden und sollte sich authentifizieren. Die DHCP Anfrage, etc, sollte danach nach Standard funktionieren (ifup eth0).

Debugging

Um dem xsupplicant bei der Arbeit zuzusehen kann er im Vordergrund gestartet werden:

xsupplicant -f -dA -c /etc/xsupplicant/xsupplicant.conf -i eth0

Ubuntu Dapper

Gebraucht wird wpasupplicant und nicht xsupplicant.

Schnell eine wpa_supplicant.conf erstellt:

ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
ap_scan=0
network={
   key_mgmt=IEEE8021X
   eap=PEAP
   identity="Vorname.Nachname"
   password="passwort"
   eapol_flags=0
}

Danach kann man wpa_supplicant gestartet werden:

wpa_supplicant -Dwired -c ~/wpa.conf -i eth0 -w

Weitere Probleme

Es ist ein Fall bekannt, in welchem dhcp3-client (der neue Standard-DHCP-Client in Debian?) nicht mitgespielt hat und erst mit dhcp-client eine IP vergeben wurde (ganz unabhängig von *supplicant).

Ebenfalls haben schon automatische Netzwerkkabeleinsteckdetektoren Probleme verursacht.

Ein No network configuration found for the current AP kann darauf hindeuten, dass die Netzwerkkarte nicht unterstützt ist oder dass der Treiber kein WPA hat.

Reconnect-Scripts

Dieses kleine Script authentifiziert (unter Debian) und wartet bis der Vorgang abgeschlossen ist. Per Polling wird /etc/syslog geprüft. Das Script wäre ausbaubar (Abbruch bein Nichtauthentifizierung, Timeout, …), ich würde sehr gerne Überarbeitungen entgegen nehmen.

#! /bin/bash
ifdown eth0
/etc/init.d/xsupplicant stop
ifconfig eth0 down
ifconfig eth0 up
/etc/init.d/xsupplicant start
while ! tail /var/log/syslog | grep "Successfully authenticated eth0"
do
  echo -n "*"
  sleep 5
done
echo "\n"
ifup eth0

Bitte

Ich wäre froh für jede Info, wenn es jemand geschafft hat über das Zertifikat eines Windows Zertifikatsserver zu authentifizieren… Als Belohnung gäbs einen virtuellen Blumenstrauss :-)

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USB Logitech QuickCam Express (046d:092f) unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 10. July 2007

Da chatten ein neues Hobby geworden ist und meine alte Webcam, hmm, das Schicksal aller ausgeliehenen Bücher gegangen ist, habe ich ne neue gekauft: QuickCam Express für fastgarnix. Das Einrichten ging dank der Anleitung von ichbinsnur genial einfach. Thnx a lot diesem Wizard…

Kurz:

  • Quellen installieren:
    apt-get install spca5xx-source
  • Quellen entpacken:
    tar xvfj /usr/src/spca5xx-source.tar.bz2
  • Den Patch (nach ichbinsnurs Anleitung geschrieben) drüberlaufen lassen. Patch for spca5xx for Logitech Quickcam Express
    patch -p0 > echo  qcexpresspatch.patch
  • Das Ganze kompilieren:
    make; make install

Und schon sehe ich meine Fresse bei Kopete, etc… Uuups, sollte mal die Haare kämmen gehen….

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Systemnachrichten auf virtuelle Konsolen

Geschrieben von skaldrom am 22. April 2007

Ich mag es wenn ich weiss, wie es meiner Computerin geht (dochdoch, die ist weiblich, ganz bestimmt!). Darum soll sie ausspucken was sie beschäftigt…. Am geilsten wäre ein serielles Terminal, aber das möchte ich neben meinem Schlepptop nicht immer mittragen, darum darf sie sich auf einer virtuellen Konsole ausdrücken. CTRL+ALT+F9 und CTRL+ALT+F10 zeigen mir, was sie so beschäftigt.

Syslog soll auf F9 gehen, dazu muss /etc/syslog.conf editiert werden:

daemon,mail.*;
news.=crit;news.=err;news.=notice;
*.=debug;*.=info;
*.=notice;*.=warn       /dev/tty9

Um auf F10 die “console” zu haben, muss man dem Kernel beim Booten “console=tty10″ mitgeben. Mit Grub muss man das in /boot/grub/menu.lst einfügen:

[...]
kernel          /boot/vmlinuz-2.6.18-4-686 root=/dev/hda1 ro console=tty10
[...]
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