Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

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    blog.oncode.info läuft bei Cyon und ich bin sehr glücklich damit.

Archiv für 'Systemtechnik' Kategorie

Rotate a video (AVI) with Linux

Geschrieben von skaldrom am 6. May 2009

rotateToday, every camera is, every mobile is and soon every stapler will be able to record videos. Depending if your friends are rather large than tall, the recordings may have the wrong orientation after download. Fortunately there is mencoder, and with its help, it is easily possible to straighten the movies.

Rotating videos

Unfortunately, recoding the video is mandatory because -ovc copy leaves the rotation untouched.

With lavc encoding, files are rather small:

mencoder -vf rotate=1 VIDEO-INPUT.avi -ovc lavc -oac copy -o VIDEO-OUTPUT.avi

x264 provides better image-quality, but the files are larger:

mencoder -vf rotate=1 VIDEO-INPUT.avi -ovc x264 -oac copy -o VIDEO-OUTPUT.avi -x264encopts qp=26

The Parameter rotate has the following meaning:

0Rotate by 90 degrees clockwise and flip (default).
1Rotate by 90 degrees clockwise.
2Rotate by 90 degrees counterclockwise.
3Rotate by 90 degrees counterclockwise and flip.

Some more tricks

Saving a (preview-) image:

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Showdown: Swiftfox gegen Firefox

Geschrieben von skaldrom am 13. April 2009

chillfoxVor einiger Zeit gab es eine grosse Kontroverse um Firefox unter Linux: Messungen haben gezeigt, dass die Windowsversion mit Wine unter Linux schneller gelaufen ist, als die Linux native Version. Diese Messung hat sehr zu meinem subjektiven Eindruck gepasst: Firefox ist eine Schnecke unter Linux. Als Alternative wurde eine “optimierte” Version mit Namen Swiftfox offeriert. Nundenn, lasset uns das auschecken.

Das Testsystem

Der HP Laptop:

Typ:HP EliteBook 8530p
CPU:Intel® Core™2 Duo Prozessoren T9400 (2,53 Mhz)
RAM:4GB
Video:ATI Technologies Inc Mobility Radeon HD 3650
Videodriver:8.54.3

Der Dell Desktop:

Typ:Dell Inspiron 531 Desktop
CPU:AMD Athlon(tm) 64 X2 3800+ (2.0G)
RAM:4GB
Video:NVIDIA GeForce 6150SE nForce 430

Windows:

OS:Microsoft Windows Vista Home Basic SP1 (32 Bit)

Linux:

Distribution:Kubuntu 8.10
Kernel:2.6.27-11-generic #1 SMP x86_64 GNU/Linux

Der Windowsrechner ist ein Desktop, dafür schon eine Spur älter. Bei den unterschiedlichen Hardwareplattformen sind die Resultate natürlich nur bedingt vergleichbar. Klar hätte man das auf einer Kiste durchziehen können, aber ich hab auch noch Anderes zu tun :)…

Die Kontrahenten

Swiftfox:
Swiftfox sind “optimierte” Builds. Sie können unter Debian wunderbar mittels apt-repository installiert werden. Leider hinken die Versionen etwas nach und die aktuellste ist 3.0.4pre. Swiftfox kann dasselbe Profil-Verzeichnis benutzen wie eine Firefox-Installation.
Firefox:
DER Klassiker. Anscheinend wird Firefox unter Windows entwickelt und humpelt darum in der Linuxversion etwas lahm. Unter beiden Betriebssystemen kam 3.0.8 zum Einsatz.
Internet Explorer
Der bei Vista, beiliegende und stetig upgedatete Microsoft Internet Explorer, Version 7.0.6001.18000.

Die Messungen

Ich habe die Tests jeweils zwei mal laufen lassen und die Resultate verglichen, damit die Plausibilität einigermassen gegeben ist :)…
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Individuelle, geschützte und dynamisch erstellte SVN-Repositories

Geschrieben von skaldrom am 13. March 2009

facesDas Problem: Es sollen individuelle SVN Verzeichnisse erstellt werden. Ein Bereich also, in dem eine Person beliebig viele Repositories erstellen kann, die nur von ihr selbst angesehen und bearbeitet werden können. Mann könnte jetzt meinen – vorallem mit viel jugendlichem Leichtsinn – das sei ein einfaches, allgemein bekanntes Problem. Pustekuchen! Das muss ein ganz fremder wohl ganz abstruser Wunsch sein.

Verschiedene Dinge schränken die Chance ein, eine einigermassen vernünftige und allgemeine Lösung zu finden :( .Doch der Reihe nach. Was ist gegeben:

  • Ein wunderbarer Server, mit SSL und allem.
  • Das Einrichten eines neuen Users sollte ungefähr 0,01 Sekunden menschlicher Arbeitskraft bedürfen.
  • Die Benutzer sind in einem Active Directory gespeichert.
  • Apache2, PHP, und alles was man will ist installiert.

Einschränkende Dinge

Die grösste Peinlichkeit ist die Direktive SVNParentPath (von mod_dav_svn). An sich sollte die Direktive ein Basisverzeichnis für die SVN-Repositories angeben aber:

  • Der Parameter (das Verzeichnis) ist absolut undynamisch. Er nimmt keine Umgebungsvariable, Regexp oder sonst was, sondern ganz stur nur einen festen Pfad.
  • Kann nicht in einer .htaccess Datei gesetzt werden

Gna! Das ist echt 2002! So wird das nichts mit dynamisch erstellten SVN-Verzeichnissen. Aus reinem Masochismus hane ich verschiedene Lösungen wie mod_rewrite, symbolischen Links, LocationMatch und alles was sonst noch so Zeit kostet ausprobiert. Keine Chance…
Erschwerend hinzu kommt, dass sich SVN überhaupt nicht mit der Alias Direktive anfreunden kann und konsistent stur auf eine jungfräuliche Location beharrt: Der Versuch wird mit einem Repository moved permanently, please relocate belohnt.

Die Krönung: mod_authz_path

mod_authz_path klingt vielversprechend. An Hand des Pfades sollte der User und das Realm festgelegt werden können. Jaaa, aber nicht als Location, sondern nur als Pfad (<Directory> im Apache), wie man mit dem Debuggen feststellen kann:

AuthNamePathMatch (.+) "Persoenliches SVN $1"
AuthzUserPathMatch (.+) $1

Mit dem Pfad findet sich aber – wie schon weiter oben geflucht – das SVN nicht zurecht.

Ganz nebenbei hat mich dieses Modul etwa viertausend Stunden gekostet. Wenn es geladen wird, funktioniert authnz_ldap nicht mehr richtig. Nicht überhaupt nicht, sondern einfach das require Statement spielt verrückt und verhält sich unberechenbar. Nach langer Zeit habe ich dann das auch gemerkt :irre: . Aber erst nachdem ich unter viel Wehklagen in einer Panik die anderen Server getestet habe, ob die Authentifizierung dort auch nur scheinbar funktioniert.

Die Lösung

Nach ein paar Jahren die Lösung: Gutes, altes PHP.

Auf dem SSL-Port des Servers ist eine Website, auf der sich die User mal als erstes über Apache am Active Directory authentifizieren müssen. Dadurch habe ich Zugriff auf den Benutzername mittels $_SERVER['AUTHENTICATE_SAMACCOUNTNAME']. Loggt sich jemand ein den wir noch nicht kennen, dann:

  1. Wird der svn-Grundpfad erstellt, wenn er noch nicht existiert.
  2. Wird eine Apache-Konfiguration für diesen neuen Grundpfad erstellt, die das ParentPath und den entsprechenden User beinhaltet.
  3. Wird Apache neu gestartet → und der Benutzer währenddessen zum Warten gebracht. Das ist leider notwendig zum Einlesen der Konfigurationserweiterung.

Die neue Konfigurationsdatei wird “lokal” erstellt und in der Grundkonfiguration /etc/apache2/sites-available/isvn.myhost.ch eingebunden:

        Include /data/www/isvn.myhost.ch/config/svn.conf

PHP Code für die neuen Benutzer:

  $svn_user=strtolower($_SERVER['AUTHENTICATE_SAMACCOUNTNAME']);
  if(!$svn_user) { echo "Hacker, you will be disintegrated!"; exit(1); }
  $svn_root=SVNROOT."/".$svn_user;
  if(!is_dir($svn_root)) { // NEW USER
        // Make svn Parent Path
        mkdir($svn_root);
        // Write Config
        $fh = fopen(SVNCONF, 'a') or die("can't open file");
        $svnDirective =<<<EOD

<Location /svn/lp/$svn_user>
        DAV svn
        SVNParentPath /data/svn/lp/$svn_user
        AuthName "Persoenliches SVN von $svn_user"
        AuthType Basic
        AuthBasicProvider ldap
        AuthLDAPBindDN ldapanonymous@myhost.local
        AuthLDAPBindPassword g3h31M3Sp+
        AuthLDAPUrl ldap://adc1.myhost.local/ou=Accounts,dc=myhost,dc=local?sAMAccountName?sub
        require ldap-user $svn_user
</Location>

EOD
;
        fwrite($fh, $svnDirective);
        fclose($fh);

        // Make th User wait
        echo "<html><head><title>SVN wird eingerichtet</title>\n";
        echo '<meta http-equiv="refresh" content="5; URL=https://isvn.myhost.ch">'."\n";
        echo "</head><body>".implode(" ", explode(".",$_SERVER['AUTHENTICATE_SAMACCOUNTNAME'])).": Ihr SVN Grundverzeichnis wird erstellt. Bitte warten Sie.</body></html>";

        // Restart Apache
        exec('echo "/usr/bin/sudo /etc/init.d/apache2 restart" | /usr/bin/at now');
        exit();
  }

Damit der User www-data den Apache restarten darf, muss ihm das per /etc/sudoers erlaubt werden:

www-data ALL=NOPASSWD: /etc/init.d/apache2

Dass die Berechtigungen auch für alle benötigten Zusatzdateien reichen, machen wir den Trick mit dem at.

Somit haben wir also eine hochindividuelle Konfigurationsdatei für alle User und Ihr SVN Grundverzeichnis. Die PHP-Seite ermöglicht es, SVN-Repositories anzulegen und zeigt auch gerade den annektierten Platz an:

Die SVN-Steuerkonsole

Die SVN-Steuerkonsole

Die Quellen

Hier sind die PHP-Quellen. Für weitere Details stehe ich gerne zur Verfügung.

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Backup! Keine Ausreden mehr…

Geschrieben von skaldrom am 17. February 2009

tapeJeder weiss: Backups sind wichtig, Backups sind gut. Zumindest bei mir hat diese Einsicht immer wieder die Tendenz, in die Theorie abzugleiten. Eigentlich dürfte das nicht sein, habe ich doch eine Diplomarbeit fast vollständig verloren aufgrund eines “Crashes” und bin somit ein “gebranntes Kind” (am Rande: Es war etwa 1996, ich machte erste Erfahrungen mit Linux und dachte, dass man Dateien mittels cat MeineDatei.doc > /dev/sda1 auf die Windows-Partition verschieben kann :irre: . Aber das erzähl ich besser niemandem…).

Es wäre eigentlich auch kein Problem. Heutige, externe USB-Festplatten kosten nur noch noch 0,13 Eur (19 Rappen) pro Gigabyte (Tendenz fallend). Es gibt also keine Ausreden mehr!

Anforderungen

Es muss einfach sein! Wenn ich jedes mal eine halbe Stunde rumwursteln muss werde ich – so wie ich mich kenne – nie Backups machen. Die Geschwindigkeit spielt nicht sooo eine Rolle, wenn es nicht gerade Stunden dauert. Dateien müssen gezielt ein- und ausgeschlossen werden können. Ich brauche keine raffinierten Backuppläne, ich werf es von Hand an wenn mich das Gewissen plagt. Und wenn ich schon Backup mache, dann soll es vom Backupprogramm einfach in Ruhe gelassen werden :) . Inkrementell sollte schon möglich sein: Dateien, die sich nicht geändert haben, sollen nicht nochmals gespeichert werden.
Ich hätte es begrüsst, wenn die Dateien einzeln gespeichert würden, jede einzeln gezipt, doch dieses Feature habe ich leider nirgends gefunden.

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Kubuntu Linux auf dem Elitebook 8530p

Geschrieben von skaldrom am 30. October 2008

Ich hab das Christkind überfallen und ihm einen neuen Laptop, genauer ein HP EliteBook 8530p abgenommen! Das Überzeugende waren nicht etwa die Prozessorkerne, die unglaublich vielen schnuckligen Gigabites auf der Festplatte oder die sonstigen Ports, nein, es hat ein eingebautes Lämpchen (HP Night Light genannt)!

Nachdem sich ein paar Bytes im RAM quer gestellt haben, funktionierte die zweite Version und Windows hat wirklich schön gebootet.

Linux Bootprobleme

Voller Freude versuchte ich eine Ubuntu 8.04 und eine Kubuntu 8.10 RC1 (Interpid) zu booten, und damit begann die Odyssee: Schwarzer Bildschirm und Ruhe.

Damit sich Ubuntu 8.04 zum Mitspielen und Aufstarte überreden liess, brauchte es den Kernelparameter noapic. Nachdem ich splash und quiet entfernt habe, sah ich folgendes, das mir das Blut in den Adern gefrieren lies:

BUG: soft lockup - CPU#1 stuck for 11s! [modprobe:1913]

Über diesen Fehler schweigt sich das Internet leider aus. Bei Kubuntu 8.10 RC1 sah es nicht viel besser aus und der Bootvorgang blieb stehen bei:

ACPI: Thermal Zone

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Suchmaschine für Websites: mnoGoSearch und das Umwandeln von Dateien in Text

Geschrieben von skaldrom am 8. September 2008

searchLeider wurde die Entwicklung von htdig scheinbar eingestellt, und so wurde ich gezwungen nach Alternativen zu suchen. Aber alles der Reihe nach: was will ich denn, ausser 12 Stunden Schlaf? Also; An unserer Schule werden alle Unterrichtsunterlagen in SVN-Repositories abgelegt, Um das Zusammenarbeiten der Lehrpersonen zu fördern soll es eine Suche über alle Unterrichtsmaterialien geben. So besteht die Chance, dass einiges an Doppelspurigkeiten vermieden werden könnte. Eine Recherche hat einiges an Kandidaten aufgezeigt: Sphinx schien ein wenig SQL-Lastig zu sein, Swish-e kannte ich schon und somit habe ich mich mal auf mnoGoSearch gestürzt. Für Unix ist mnoGoSearch gratis, open Source und sogar in Debian verfügbar.

Suchmaschinen Theorie

Das mit den Lokalen Suchmaschinen läuft immer ziemlich ähnlich und wurde auch schon an verschiedenen Stellen in diesem Blog besprochen (Beagle (neu) und xFriend (alt)). Ein Indexer liest alle Dateien und erstellt einen – ja was denn wohl? – Index. Damit er das kann, müssen alle Dateien in eine für ihn lesbare Form umgewandelt werden. Normalerweise ist “Lesbar” Text oder HTML. Einige Suchmaschinen – wie beispielsweise Lucene oder Swish-e – erlauben auch XML um gewisse Felder zu bezeichnen, aber das ist eine andere Geschichte. Eine Suchoberfläche interagiert nun mit dem Index und versucht möglichst viele Seiten zu Finden und diese nach Relevanz geordnet dem Benutzer zu präsentieren.
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Asus eee: Welch schnucklig, widerspenstig Teil!

Geschrieben von skaldrom am 7. July 2008

Asus eeeSchon länger bin ich nun in Besitz eines Asus eee (4g). Ein wahrlich schnuckliges Teil, das mir viel Freude bereitet. Es hat die korrekte Grösse – die gerade noch an den meisten Sitzungstischen toleriert wird -, ist genügend schnell und ist gerade noch bedienbar. Als Erstes habe ich mehr RAM spendiert, mich mit SD-Karten rumgeschlagen und das Internet auf einem Stick besorgt. Nun kann ich unterwegs entwickeln, surfen, Filmchen kucken und auch live bloggen.

Das Betriebssystem

Das modifizierte Xandros auf dem eee ist erste Sahne, wirklich! Die reduzierte Komplexität hat den Nachteil, dass die Komplexität reduziert ist :-) , darum wollte ich ein “richtiges” Linux.

Ubuntu sollte es sein! Nun hat man die Wahl zwischen eeeXubuntu, Ubuntu-eee oder dem standard Ubuntu. Ich habe mich für eeeXubuntu entschieden und das lief auch gut bis zum Update auf Ubuntu 8.04. Aber mit etwas Suchen habe ich dann eine gute Reparaturanleitung gefunden. Um das Ethernet wieder zum Laufen zu bringen, musste ich den Akku entfernen und wieder reinschieben (ohne Witz).

Grundsätzlich scheint es immer gleich zu laufen: Betriebssystem installieren und dann tweaken, um die Spezialfunktionen des eee zum Laufen zu kriegen. Glücklicherweise gibt es fertige Tweak-Skripts:

Diese Scripts müssen immer mal wieder gestartet werden… Beim Update und auch mal so, zur Erinnerung wahrscheinlich.

Sammlung von Kleinigkeiten

Hier werde ich die kleinen Dinge hinschreiben, die eventuell von Interesse und/oder wiederverwendbar sind.

Die Widerherstellungs-DVD

Die Widerherstellungs-DVD ist mehr als wählerisch was das Betriebssystem angeht. Will man einen recovery-USB-Strick herstellen, geht das nicht unter Linux und nicht unter Vista (auch wenn man die XP-Kompatibilität einschaltet). Unter XP hats dann wunderbar gefunzt und die Widerherstellung lief wie durch warme Butter.

Ändern des Standard-Bootmenüs

Die lügt die Kleine, und das gerade aus! Will man das Standardbootmenü verändern, so kann man die Vorhandene /boot/grub/menu.lst anpassen bis zum letzten Tage und grub-updateen oder grub-installen bis der Gothe noch schwärzer wird. Diese Datei dient nur als Lockvogel für Frickler, die richtig-richtige Datei ist wo ganz anders! Ausführlich beschrieben ist es bei eeeuser.com und WikiHow. Aber natürlich habe ich auch erst gesucht, nachdem ich ernsthaft (noch mehr) an meiner geistigen Gesundheit zu zweifeln begonnen habe… Kurz zusammengefasst:

  1. EEE rebooten und esc und/oder F9 widerholt und bestimmt drücken. Sporadisches Fluchen scheint auch zu helfen. Es sollte ein Bootmenü aufgehen, das ungefähr so aussieht:
    eee Boot Menü
  2. Beim ersten Eintrag e drücken und den Kerneleintrag um XANDROSBOOTDEBUG=y ergänzen.
  3. Mit b booten.
  4. sda1 und sda2 mounten:
    mount /dev/sda1 /mnt-system
    mount /dev/sda2 /mnt-user
    
  5. Nun kann /mnt-system/boot/grub/menu.lst (die Richtige!) editiert oder mit einer vorbereiteten auf dem Userdateisystem überschrieben werden.

Zum Glück haben die Kriedewagens die original menu.lst gepostet…

802.1X auf dem Original Xandros

Muss man sich authentifizieren, so hat eeeuser eine gute Anleitung wie man 802.1X zum Laufen kriegt.

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Zentrale Synchronisation von Mobile, Kontact, Hirn, …

Geschrieben von skaldrom am 5. May 2008

Die Problemstellung

Sync that stuffNachdem nun einen Asus eee in zum ganzen Blinketeilepark hinzugestossen ist, besitze habe ich mittlerweile ungefähr drei Kontacts und noch einiges mehr an Kleinen Gadgets (zum Beispiel das P910i oder den Stylishen aber batteriehungrigen Clié), die alle Termine, Aufgaben, Adressen und eventuell Notizen und Links verwalten können. Ohne zentrale Lösung würde das System nicht funktionieren und alle Teile wären asynchron und uneinig über das, was ich zu tun hätte. Also muss eine Stelle her, die als Referenz dient.

Lösungsmöglichkeiten

Zuerst drängt sich ja die Übermutterkrake Google mit ihrem Google Calendar auf. Aber dieser hat bis Dato keine Aufgabenverwaltung und die Synchronisierung mit Kontact läuft auch noch nicht richtig.
Eine andere Lösung wäre OpenSync. Diese wäre sehr verlockend (und ist es immernoch), aber nach einem Tag kompillieren, fluchen, jammern und schreien kann ich sagen: es funktioniert nicht. Man kriegt beim besten Willen keine Daten aus dem Kontact (Korganizer) raus. :-( .
Danach habe ich mir überlegt, einen Groupwareserver wie Kolab oder eGroupWare aufzusetzen (beide versprechen was Synciges), aber das wiederum bedeutet auch wieder einen grossen Administrationsaufwand.
Durch verschiedene Hinweise bin ich dann auf MemoToo gestossen. Diese bieten ein Webinterface, SyncML Zugriff und auch noch ein paar andere Möglichkeiten an die Daten zu kommen. Ich habe da was hinbezahlt (denn ich möchte alle Vorteile der kostenpflichtigen Version) und dafür alle meine Daten zentral. Im Grossen und Ganzen funktionierts gut und schnell.
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Sony Ericsson P910i über Bluetooth zu Linux mit dem Internet verbinden

Geschrieben von skaldrom am 3. May 2008

Das Sony Ericsson P910i

p910iAls weitere, blinkende und piepsende Kostbarkeit wurde mir ein Sony Ericsson P910i für n’Appel und n’Ei angeboten. Alleine schon der schnuffligen Tastatur wegen konnte ich nicht widerstehen. Es hat zwar eine Grösse, mit der man es gut als Totschläger oder als Sandsackersatz beim Ballonfliegen gebrauchen kann, dafür hat es ein auf Symbian basierendes Betriebssystem mit grosser Kalender- und ToDo Ansicht.

Internet surfen

Die Qual der Wahl der Quälen, äh, Quellen

Das Fon kann wunderbar, fast problemlos über GPRS im Internet surfen. Da bei uns in der Schweiz die Bits aber noch mit Gold aufgewogen werden, wollte ich die günstigere Variante: Verbindung mittels Bluetooth zum Laptop, der Computer vermittelt dann auf das Internet. Das reicht zur Synchronisierung und zum Download von allem, das ich nie brauchen werde.
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Internet auf dem Stick: MC950D und T@ke Away von Sunrise unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 25. April 2008

Internet zum mitnehmen

MC950DDank dem Asus eee Schnucklteil wäre ich eigentlich mobil. Die Tatsache, dass ich ziemlich oft im Zug unterwegs bin musste als Ausrede herhalten meinen Ogo zu kündigen und mir stattdessen T@ke Away von Sunrise zu kaufen.
T@keAway kostet zuerst mal CHF 10 Grundpauschale. Man erhält ein Modem – wahlweise ein Novatel Ovation MC950D (der Stick) oder ein Huawei E220 – mit dem man dann mobil UMTS/EDGE mässig ins Internet kann. Pro Tag kostet es jeweils noch CHF 3.50, aber ohne Transferbeschränkung.

Swisscom hat ein Konkurrenzangebot (Internet Mobile Unlimited). Es kostet auch 10 CHF Grundpauschale, aber 4.50 CHF und somit 1 CHF mehr pro online-Tag. Der Vorteil ist die Upgrademöglichkeit zu einer volumenabhängigen Flatrate.

Das Einkaufen war problemlos. Ein sehr netter Verkäufer im Sunriseshop hat mich sehr speditiv und freundlich bedient. Ganz überrascht ob so viel Freundlichkeit – man hatte das Gefühl, sein Job macht ihm Spass – habe ich glatt für ein paar Minuten vergessen den Miesepeter rauszuhängen und wollte aus Freude fast noch etwas kaufen. Die Stühle standen aber nicht zum Verkauf und so habe ich meine Dinge getakeawayt und bin zügig nach Hause um den Stick in Betrieb zu nehmen.

Das MC950D Modem

Aussehen tut das MC950D Modem wie ein geschwollener Memorystick. Die SIM Karte kann vorne reingeschoben werden. Für zerstreute Hektiker wie mich ist der Deckel etwas problematisch, da er einen gewissen Fluchtreflex besitzt und gerne verloren gehen möchte.

Hier noch eine kleine Anleitung, wie ich die fröhlichen Lichtsignale der LED auf dem Stick interpretiere:

Rot:CD-Modus
Rot blinkend:Kein UMTS, aber ein EDGE wäre möglich
Violet:Verbunden über Edge
Blau blinkend:UMTS ist in der Luft
Blau blinkend:Verbunden über UMTS

Der Wechsel zwischen EDGE und UMTS passiert jeweils selbständig und automatisch.

Installation

Unter eeeXubuntu/Ubuntu

Dies ist eine kompakte Anleitung, ohne all die verlockenden Irrwege die ich beschritten habe. Nur soviel: Falscher Treiber und man hat das Gefühl, es sei eine Schnecke Inside, bzw ein Vogel ins UMTS-Wirelesskabel geflogen. Ausgetestet funktionieren tut es wunderbar für eeeXubuntu und Debian.
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