Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

Archiv für 'Hardware' Kategorie


Asus eee: Welch schnucklig, widerspenstig Teil!

Geschrieben von skaldrom am 7. July 2008

Asus eeeSchon länger bin ich nun in Besitz eines Asus eee (4g). Ein wahrlich schnuckliges Teil, das mir viel Freude bereitet. Es hat die korrekte Grösse - die gerade noch an den meisten Sitzungstischen toleriert wird -, ist genügend schnell und ist gerade noch bedienbar. Als Erstes habe ich mehr RAM spendiert, mich mit SD-Karten rumgeschlagen und das Internet auf einem Stick besorgt. Nun kann ich unterwegs entwickeln, surfen, Filmchen kucken und auch live bloggen.

Das Betriebssystem

Das modifizierte Xandros auf dem eee ist erste Sahne, wirklich! Die reduzierte Komplexität hat den Nachteil, dass die Komplexität reduziert ist :-) , darum wollte ich ein “richtiges” Linux.

Ubuntu sollte es sein! Nun hat man die Wahl zwischen eeeXubuntu, Ubuntu-eee oder dem standard Ubuntu. Ich habe mich für eeeXubuntu entschieden und das lief auch gut bis zum Update auf Ubuntu 8.04. Aber mit etwas Suchen habe ich dann eine gute Reparaturanleitung gefunden. Um das Ethernet wieder zum Laufen zu bringen, musste ich den Akku entfernen und wieder reinschieben (ohne Witz).

Grundsätzlich scheint es immer gleich zu laufen: Betriebssystem installieren und dann tweaken, um die Spezialfunktionen des eee zum Laufen zu kriegen. Glücklicherweise gibt es fertige Tweak-Skripts:

Diese Scripts müssen immer mal wieder gestartet werden… Beim Update und auch mal so, zur Erinnerung wahrscheinlich.

Sammlung von Kleinigkeiten

Hier werde ich die kleinen Dinge hinschreiben, die eventuell von Interesse und/oder wiederverwendbar sind.

Die Widerherstellungs-DVD

Die Widerherstellungs-DVD ist mehr als wählerisch was das Betriebssystem angeht. Will man einen recovery-USB-Strick herstellen, geht das nicht unter Linux und nicht unter Vista (auch wenn man die XP-Kompatibilität einschaltet). Unter XP hats dann wunderbar gefunzt und die Widerherstellung lief wie durch warme Butter.

Ändern des Standard-Bootmenüs

Die lügt die Kleine, und das gerade aus! Will man das Standardbootmenü verändern, so kann man die Vorhandene /boot/grub/menu.lst anpassen bis zum letzten Tage und grub-updateen oder grub-installen bis der Gothe noch schwärzer wird. Diese Datei dient nur als Lockvogel für Frickler, die richtig-richtige Datei ist wo ganz anders! Ausführlich beschrieben ist es bei eeeuser.com und WikiHow. Aber natürlich habe ich auch erst gesucht, nachdem ich ernsthaft (noch mehr) an meiner geistigen Gesundheit zu zweifeln begonnen habe… Kurz zusammengefasst:

  1. EEE rebooten und esc und/oder F9 widerholt und bestimmt drücken. Sporadisches Fluchen scheint auch zu helfen. Es sollte ein Bootmenü aufgehen, das ungefähr so aussieht:
    eee Boot Menü
  2. Beim ersten Eintrag e drücken und den Kerneleintrag um XANDROSBOOTDEBUG=y ergänzen.
  3. Mit b booten.
  4. sda1 und sda2 mounten:
    mount /dev/sda1 /mnt-system
    mount /dev/sda2 /mnt-user
    
  5. Nun kann /mnt-system/boot/grub/menu.lst (die Richtige!) editiert oder mit einer vorbereiteten auf dem Userdateisystem überschrieben werden.

Zum Glück haben die Kriedewagens die original menu.lst gepostet…

802.1X auf dem Original Xandros

Muss man sich authentifizieren, so hat eeeuser eine gute Anleitung wie man 802.1X zum Laufen kriegt.

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Kurz und Schmerzlos: SD-Karten unter Linux am Laptop

Geschrieben von skaldrom am 21. April 2008

sdcards Das heutige Gezeter und Geheule gehört der *tataaa* SD-Karte.
SD-Karten sind nicht nett; Man darf sie nicht zu oft beschreiben, das Secure ist vom Marketing erfunden und stinkt nach DRM, gerüchteweise darf man einige davon (vorallem die Günstigen) nur mit FAT-Dateisystem beschreiben, nicht alle Karten gehen überall rein und das nicht nur Formatmässig (das würde man mit Gewalt ja noch in den Griff kriegen :-) )! Mein alter Photoapparat hat nur verdutzt gefiept, als ich ihm die 8GB-Karte gezeigt habe, war er sich doch nur 64 MB gewohnt. So richtig bringts das nicht. Genau dies hat auch die Installation meines Asus eee verzögert! Die 8GB Karte hat sich - ganz beleidigt darüber wie eine Festplatte behandelt zu weden - einfach totgestellt. Dummes Ding.

Will man Daten unterwegs von der Karte evakuieren, wäre es schön, wenn man zum gesamten Kabelarsenal nicht noch mehr in Form eines günstigen und problemloseren externen Card-Reader dazukommen würde.

Nun, man muss sich etwas vorbereiten und herausfinden, wo zum PCI der Cardreader ist:

erinyes:~# lspci | grep -i "mass storage"
02:06.3 Mass storage controller: Texas Instruments PCIxx21 Integrated FlashMedia Controller

Mit der folgenden, halbmagischen Formel erweckt man den Mass Storage Controller zum Leben. Natürlich muss statt 02:06.3 die oben ausgespuckte Nummer hin.

setpci -s 02:06.3 4c=0x22

Will man dies dauerhaft einrichten, so bietet sich beispielsweise die Datei /etc/rc.local an.

Als Treiber braucht es drei Module:

modprobe mmc_block
modprobe mmc_core
modprobe sdhci

Will man auch das bleibend einrichten, so können sie in der Datei /etc/modules aufgelistet werden.

Steckt man nun die Karte ein, so sollte sich der Cardreader fröhlich in /var/log/messages melden:

Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmc2: new SDHC card at address 0007
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmcblk0: mmc2:0007 SD08G 7862272KiB
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel:  mmcblk0:

/dev/mmcblk0 ist nun das Device. Ein neues Dateisystem wird erstellt mittels mkfs.msdos /dev/mmcblk0. Gemountet wird die Bagage mittels mount /dev/mmcblk0 /mnt.

Will man das bleibend haben, so kann man jeweils /etc/fstab tunen:

/dev/mmcblk0       /mnt/mmcblk0       auto    defaults,user,noauto,noatime 0  0

noatime damit nicht bei jedem Lesen auf die Karte geschrieben wird. So sollts eigentlich funzen. Viel Spass mit den Teufelsdingern…

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Asus EEE bei Digitec.ch online bestellen?

Geschrieben von skaldrom am 25. March 2008

Asus EEEIch will einen Asus eee, unbedingt, sofort! Ein mobiles Entwicklergerät, mit welchem ich überall - ganz diskret - programmieren kann ohne mir den Rücken beim Transport zu brechen und erst noch mit “jööööö”-Faktor bei den Frauen, *schwelg*. Leider hat mich die Gier etwas mitgerissen und so wollte ich alles Geld, das ich gespart habe seit ich nicht mehr rauche, in ein solches Teil investieren (ja, ich weiss dass in Bälde die grösseren Modelle und tausend Andere, Bessere herauskommen werden, aber ich will es jetzjetztjetzt!).

Nundenn, in der Schweiz scheint Digitec als erstes von Asus beliefert zu werden. Flott ausgewählt und denjenigen, der den besten Lieferstatus hatte, sofort bestellt. Darüber, dass mir als Kunde die Kreditkartengebühren angerechnet werden (12.70 CHF) wurde ich ja unterrichtet, und ich habe es für befremdlich aber als tragbar befunden. Dann wird auch noch der Versand hinzugerechnet. Ok, die Leutchens dort scheinen echt knapp zu kalkulieren. Mit meiner verliebten Rosabrille habe ich auch das alles geschluckt und gedacht, dass ich drüber hinwegkommen werde wenn das Teil erst mal bei mir ist.

Eigentlich dachte ich, die Bestellung wäre eine Art Reservierung. Umso mehr bin ich erschrocken, als ratzfatz die ganze Kohle sofort vom Konto abgebucht wurde, ohne einen definitiven Liefertermin. Das finde ich nicht lustig und das habe ich Digitec iganz freundlich gemailt. Die Antwort: Zen-mässige Ruhe. Ich bin hart im nehmen, aber dann wurde ein paar Tage später angekündigt (und mir zynischerweise per Mail mitgeteilt) dass es ab jetzt keine Versandkosten mehr gäbe (ausser für Idioten wie mich natürlich, die schon früher bezahlt und Digitec so Zinserträge ermöglicht haben).

Danach hat der Lieferstatus gewechselt und die deutschen Geräte, bzw. die Surfversion waren plötzlich besser lieferbar. Anfrage per Mail ob ich auf die am bäldesten lieferbare Version umbuchen kann: Keine Antwort. Ich fühle mich echt nicht geliebt, wenn die einzige Interaktion mit mir als Kunden das Abbuchen meiner sauer verdienten Kohle ist!

DigitecNun kann sogar Amazon liefern, allerdings zu einem unglaublich überteuerten Preis. Digitec scheint aber nicht mehr der einzige Quell dieser Freude zu sein und darum: Bestellung stornieren. Die wirklich sehr nette Dame am Telefon hat gemeint “das System macht das so”. Jaaa, ok, das System ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Praise the System! Komischerweise finden auch Andere, an verschiedenen Stellen das System etwas unterschlau dimensioniert.

Nun habe ich also den Auftrag storniert. Im onlinesystem sehe ich Minusbuchungen ausser für die Kreditkartenkommission. Danke für gar nichts, das mich 12.70 + Telefon gekostet hat. Und nun mal warten wann ich meine Kohle wieder in die Arme schliessen kann.

Nachtrag: Ich war wohl etwas zu sauer. Nachdem ich ein Mail geschrieben habe wurden auch die 12.70 zurück überwiesen. Das ging sehr schnell von Seiten Digitec, thnx.

Nun muss ich also weitersuchen. Weil die Suche auf eBay auch (noch) nicht wirklich erfolgreich war, gibts wahrscheinlich nur eines: Warten *grmpfl*.

Amazon Deutschland hat ihn, aber die liefern nicht in die Schweiz… *übergrmpfl*.

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Videos und Musik unter Linux mit dem iRiver X20

Geschrieben von admin am 9. December 2007

Es weihnachtet sehr…

iriver x20Mir ist das Christkind begegnet und hat mir einen iRiver X20 gebracht! Wahrscheinlich weil ich so ein Lieber bin ;-) . Dieses kleine, schwarze Teil hat in meiner Version 4 GB an Speicher, ein 2.2″ Display und es kann Radio empfangen, Stimmen aufzeichnen (nicht die in meinem Kopf :-) ), Bilder und Videos darstellen. schön aussehen und natürlich auch Musik spielen. Etwas verwundert hat mich dann, dass Updateable Firmware ganz gross auf der Verpackung stand. Wird das nun schon als Vorteil beworben? Flawless Firmware wäre mir sympathischer. Ein Check (Settings, Advanced, System Information, 2/2) hat dann aber zum Glück gezeigt, dass meinereiner auf dem neusten Stand ist und ich mir die Stunden des Updatens sparen kann die ich - wie süchtig nach neuen Versionsnummern nach dem Komma - wider besseren Wissens mit Fluchen verbracht hätte.

Damit die Übertragung unter Linux läuft, muss dann noch der Übertragungsmodus auf MSC gestellt werden (Settings, Advanced, Connection Type) und schon meldet er sich nach dem Einstecken.

Musik

Meine Musik ist in MP3 und einigermassen gut getaggt. Diese Dateien abspielen kann er, schön. Möchte man auch noch das Cover sehen, dann muss man einen etwas grösseren Aufwand treiben; Er zieht dieses tatsächlich aus den ID-Tags (Metainformation, die direkt in die mp3-Datei codiert wird). Benutzt wird ein ID3V2 APIC Tag. Unter Linux kann man den zum Beispiel mit kid3 sehr vornehm setzen:

kid3 - Cover Art Taggen

Der Sound selbst ist leider, hmm, unflexibel. Geht man beim Equalizer im Bass eines hoch, dann schepperts gewaltig im Gehörgang. Naja, wieder was gelernt: Guter Name+Gutes Design+Wenig Zeit entbindet NICHT vom Probehören!

Der Radio ist ebenfalls so naja. Es gibt doch RDS, das Informationen über Station und gespielter Sound, themenorientiertes Radiohören und Autoadjustment (bei einem portablen Player nicht gerade sinnlos) bietet. Diese Innovationen sind am X20 spurlos vorbei gegangen :-( . Der einzige Luxus ist eine automatische Sendersuche und Speichern von Frequenzen (ohne Tagging).

Videos

Nicht zuletzt wollte ich natürlich auch - meine immer schlimmerwerdende Sehschwäche ignorierend - Videos kucken (natürlich ausschliesslich Lernvideos, ein Schelm wer Böses dabei denkt!). Im Laden stand was von MP4 und im Manual was von AVI. Da ich nicht die offizielle Windowssyncsoftware verwenden kann/will, musste halt ein anderer Weg gefunden werden. Versuche mit ffmpeg scheiterten zuerst daran, dass bei Debian keine Lame Unterstützung einkompilliert wurde. Nachdem dieses Hinderniss aus dem Weg geräumt war, brachten die generierten Vids den neuen Player zum Abstürzen :-( . Armes Teil. Ebenfalls war den Versuchen mit verschiedenen online-Konverter kein grosser Erfolg beschieden.

Zum Glück hat es Beispieldateien und mplayer meldete folges:

AVI file format detected.
VIDEO:  [XVID]  320x240  12bpp  30.000 fps  491.3 kbps (60.0 kbyte/s)
[...]
AUDIO: 44100 Hz, 2 ch, s16le, 192.0 kbit/13.61% (ratio: 24000->176400)
Selected audio codec: [mp3] afm: mp3lib (mp3lib MPEG layer-2, layer-3)

XVID, das macht Sinn! Eine Recherche ergab, dass sich mencoder eignen könnte. Leider ist der im Standard-Debian nicht dabei. Zum Glück gibt es für solche Fälle das fantastische Debian Multimedia. Flugs die Datei /etc/apt/sources.list um deb http://www.debian-multimedia.org testing main ergänzt, apt-get update und apt-get install mencoder und schon war das Wunderteil auf der Pladde.

Die Bedienung ist etwas kryptisch. Folgende Konfiguration hat den Erfolg gebracht:

mencoder TheCrxshadowsDeception.flv -ovc xvid -oac mp3lame -xvidencopts bitrate=491 -o cs.avi

Will man Videos von YouTube herunterladen, eignet sich clive ganz gut. Ein nettes Tool das macht was es verspricht.

TuxMobil - Linux on Laptops, Notebooks, PDAs and Mobile Phones

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ATI (AMD) Radeon Grafikkarte unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 13. August 2007

Tja, die Schule geht los und ich hab viel gewurstelt an meinem Laptop… Morgen früh, extrem viel geschlafen, ich starte die Präsi, beginne Weisheiten abzusondern und sehe dass ich die Präsentation am Beamer genau nicht sehe. Es folgt ein wildes Gewurstel an Kabeln, Tastern und Schaltern bis ich kleinlaut ein Windowslaptop holen gehen muss, unter dem spottenden Spalier der Pinguinjäger…

Diagnose

Die AMD-Treiber sind ein proprietäres Modul von ATI selbst. Es treibt das Xorg an und ist wie alle proprietären Module (vmware, gna!, aber das ist ein anderes Thema) abhängig von der Kernelversion und reagiert empfindlich auf Updates. Ob alles ok ist sieht man am Besten mittels fglrxinfo:

$ fglrxinfo
display: :0.0 screen: 0
OpenGL vendor string: Mesa project: www.mesa3d.org
OpenGL renderer string: Mesa GLX Indirect
OpenGL version string: 1.2 (1.5 Mesa 6.5.1)

Hab ichs doch geahnt, Mesa werkelt und nicht ATI. lsmod zeigte mir, dass kein Modul fglrx seine Arbeit tat. Nun, wahrscheinlich wurde wieder der Kernel hinter meinem Rücken upgedated…

Die unrühmliche Ausprobierphase

Nun folgte die obligatorische, eigentlich-weiss-man-es-besser Treiber neuinstallations-, X-reboots- und Restartphase :-) . Sie gipfelte immer irgendwie in:

FATAL: Module fglrx not found.

Die Lösung

Zuerst aufräumen als Root:

rm -Rf /usr/lib/fglrx
rm -Rf /lib/modules/fglrx
dpkg -P fglrx-amdcccle fglrx-driver fglrx-driver-dev fglrx-kernel-src

Dann das Ganze wie in diesem kleinen HOWTO beschrieben installieren:

Folgende Dinge braucht man:

apt-get install module-assistant build-essential dh-make debhelper debconf libstdc++5 linux-headers-$(uname -r)

Dann den Treiber downloaden und die Pakete erstellen:

ati-driver-installer-8.39.4-x86.x86_64.run --buildpkg Debian/etch

Diese installieren:

dpkg -i *.deb

Und das Kernelmodul machen:

cd /usr/src
m-a prepare
m-a a-i fglrx

Ein modprobe fglrx sollte nun klappen. Ev muss man es noch in /etc/modules einbauen.

Ich habe noch eine neue xorg.conf erstellt:

dpkg-reconfigure xserver-xorg
aticonfig --initial

Der Rest wird vom Tool amdcccle erledigt (auch als Root starten)…

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USB Logitech QuickCam Express (046d:092f) unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 10. July 2007

Da chatten ein neues Hobby geworden ist und meine alte Webcam, hmm, das Schicksal aller ausgeliehenen Bücher gegangen ist, habe ich ne neue gekauft: QuickCam Express für fastgarnix. Das Einrichten ging dank der Anleitung von ichbinsnur genial einfach. Thnx a lot diesem Wizard…

Kurz:

  • Quellen installieren:
    apt-get install spca5xx-source
  • Quellen entpacken:
    tar xvfj /usr/src/spca5xx-source.tar.bz2
  • Den Patch (nach ichbinsnurs Anleitung geschrieben) drüberlaufen lassen. Patch for spca5xx for Logitech Quickcam Express
    patch -p0 > echo  qcexpresspatch.patch
  • Das Ganze kompilieren:
    make; make install

Und schon sehe ich meine Fresse bei Kopete, etc… Uuups, sollte mal die Haare kämmen gehen….

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Clearance Ultrium 2 (LTO 2) slow throughput

Geschrieben von skaldrom am 16. February 2007

So ein schönes und teures Tape Laufwerk….! Und dann die Enttäuschung, unter Windows gibt es shoe shining und etwa ein Zehntel des Throughputs der versprochen wurde… Geholfen hat mir intensives Fluchen und die Tools von InoStor/Tandberg/Exabyte. Nach wildem Ausprobieren und einer Prise Planung habe ich folgendes herausgefunden:

  • Der Treiber der SCSI-Karte (Adaptec 39160 - Ultra160) von Windows ist blöd! Das austauschen durch die Adaptec-Treiber brachte einen 5 (fünf!) fach höcheren Durchsatz.
  • Die HD ist zu langsam! In der Tat! es fürde evtl. nochmals Faktor 2 ausmachen sie durch ein perfomanteres Modell zu ersetzen…

Nundenn, vielleicht hilft das mal irgendwann irgendjemandem….

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Laptop spezialtasten in Xorg nutzen (Debian)

Geschrieben von skaldrom am 2. November 2006

Was hab ich nicht alles gelesen wie das gehen soll… Dateien und X-Startskripts und hastdunichtgesehn. Aber eigentlich ist es ganz einfach unter Debian die Spezialtasten (Lauter, Leiser, etc) in Betrieb zu nehmen:

  1. xev | grep -i keycode starten, zum erscheinenden Fenster fahren und die entsprechenden Tasten drücken. Keycodes notieren.
  2. Datei /etc/X11/Xsession.d/40xorg-custom_load-xmodmap ansehen. Die ersten beiden Zeilen beinhalten die Dateien, wo man die Codes hineinschreiben kann.
  3. Mein /etc/X11/Xmodmap für den Compaq nx8220:
keycode 174 = XF86AudioLowerVolume
keycode 176 = XF86AudioRaiseVolume
keycode 160 = XF86AudioMute
keycode 205 = XF86ScreenSaver
keycode 245 = XF86AudioPause
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Claxan: Privater Server oder ‘Internet Appliance’

Geschrieben von skaldrom am 12. October 2006

CLAXAN SA-200Ja, man hat ja zuviel Zeit… Ich hatte einen US-Robotics Router der wunderbar zuverlässig seinen Dienst verrichtet hat. Aber solch zuverlässige Geräte reizen, sie durch etwas mehr 1337 zu ersetzen :) . Also habe ich mir für ca 145 € eine Server Appliance gekauft, ein Claxan SA-200, basierend auf einer MIPS-CPU. Das vorinstallierte Linux läuft immernoch zu stabil und darum habe ich die Firmware auf OpenMCT umgeflasht und nun läuft ein Debian Linux drauf. Die Jungs von OpenMCT sind klasse!!! Hilfreich in den Foren, engagiert und das “Produkt” ist 1a! Vielen Dank an dieser Stelle.

Was kann die Maschine?

  • Dateiserver fürs Netzwerk
  • Backup
  • Router
  • Firewall
  • dns-Cache
  • dhcp-Server
  • Webserver mit PHP/MySQL
  • Durchsuchbare Datenablage

Was wird sie noch können?

  • Printserver

Und das alles innerhalb eines oder mehrer virtuellen Servern!
Wie geht man vor? Nun, zuerst muss man für den Zugriff auf die Administrationskonsole unter Linux den Agenten in ‘MSIE 5.5 on Windows 2000′ ändern (Einfach möglich zum Beispiel mit Konqueror). Danach kann man die neue Firmware (OpenMCT_RC3_0×100_0×00_0×1001.bin) flashen. Um über telnet einzuloggen brauchts nach einem erfolgreichen Flash eine Verbindung auf dem WAN-Port im entsprechenden Subnetz:
IP Claxan: 192.168.1.254
username: root
password: 168Mct168
Und nun gehts ab:
Partitionieren:

fdisk /dev/discs/disc0/disc

Kontrollieren:

p (p)artition table anzeigen

d (d)elete partition

Anlegen Swap Partition:

n (neu)

p (p)rimary

1 partition (1)

enter (default cyl 1)

+512M (512 MB)

t (change (t)ype)

82 (swap partition)

Anlegen Daten Partition:

n

p

2

enter

enter (max size)

Kontrollieren, ob ok (als Beispiel mit meiner 200GB Platte):

Command (m for help): p

Disk /dev/discs/disc0/disc: 203.9 GB, 203928109056 bytes255 heads, 63 sectors/track, 24792 cylinders

Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytesDevice Boot Start End Blocks Id System

/dev/discs/disc0/part1 1 63 506016 82 Linux swap/dev/discs/disc0/part2 64 24792 198635692+ 83 Linux

Speichern:

w (w)rite

q (q)uit

Formatieren der Partitionen

mkswap /dev/discs/disc0/part1

mkfs.ext3 /dev/discs/disc0/part2

Swap einschalten

vi /etc/rc.conf

Auf Position fahren und ‘i’ für insert drücken

START_SWAP="yes"OPTIONS_SWAP="/dev/discs/disc0/part1"

Data Mounten

vi /etc/fstab

Kucken, dass folgende Zeile da ist:

/dev/discs/disc0/part2  /usr  ext3  defaults  0 0

VSERVER
Muss über Telnet gemacht werden, mit ssh klappts nitte… (export PATH=’/usr/sbin:/bin:/usr/bin:/sbin’). Checken, ob /usr eingehängt ist.

cd /sbinwget http://www.openmct.org/pub/people/andi/RC3/debootstrap

chmod 755 debootstrapcd /usr/vservers/

newvserver --vsroot /usr/vservers --hostname vs1 --domain oncode.info  --mirror http://mirror.switch.ch/ftp/mirror/debian --ip 192.168.1.253

Grundidee
Das Grundsystem aktiviert eth0 (WAN) und erhält ein DHCP-Lease des Servers. Immer wenn eine IP-Adresse vergeben wird (renew und bound), wird ein Script aufgerufen das folgendes erledigt:

  • Anmelden bei Dyndns um einen Namen zu erhalten um von Aussen erreichbar zu sein
  • Alle VSERVER und dhcp-clients kommen aufs Netz bringen
  • VSERVER verbinden sich auf eth1
  • Portforwarding von eth0 auf eth1

Komponenten
In einem Vserver werwende ich dhcpd als DHCP Server und dnsmasq als DNS. Weiter vergebe ich allen bekannten Hosts fest verdrahtete IP’s. Aus Stromspargründen habe ich noch einiges getuned, so dass die HD eigentlich nix zu tun hat und fast nie aufwachen muss.
Code
Die Scripts fressen zuviel Platz als dass ich hier alle posten kann. Fragt mich bei Interesse, ich rücke sie sehr gerne raus….

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