Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

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    blog.oncode.info läuft bei Cyon und ich bin sehr glücklich damit.

Archiv für 'Hardware' Kategorie

Der UPnP Medienserver mit dem “Wow”

Geschrieben von skaldrom am 24. Dezember 2010

Während Andere von ihren Liebsten eine Kravatte geschenkt bekommen, habe ich heute eine Playstation 3 vom Kristkind erhalten *freu*. Ein unglaubliches Teil, das mich schon voll in den Bann gezogen hat. Das Gamen damit ist psychisch: Man schwankt zwischen “Wow, ist das realistisch”, einem epileptischen Anfall und einem Amoklauf. Auf jeden Fall habe ich alle meine Pendenzen ein paar Tage nach hinten verschoben.

Die PS3 kann auch als UPnP-Client dienen und Filmchen, etc streamen. Über das Problem habe ich schon mal geschrieben. Auch hier ist man eingeschränkt mit den Formaten und das Pladden hin- und hertragen geht auf den Senkel. Ausserdem sind die HD-Filmchen auf Grund ihrer Grösse nicht mehr auf die Festplatte zu kriegen und das MKV-Format ist gar konvertierunfreundlich.

Per Zufall bin ich nun auf einen Medienserver gestossen, der on-the-fly konvertiert und die Filmchen nicht nur auf die PS3 streamt, sondern auch den Sony Bravia bedienen kann: Der PS3 Mediaserver. Kein Gekonfiguriere, kein Decodergewurschtel, kein Bittebitte: Starten und er läuft. Auf dem Bild sieht man sogar, dass er alle meine anderen Gerätchen auch aufführt. Der “Unknown Renderer” ist übrigens mein Archos 101, der ebenfalls ganz willig die Filmchen abspielt, überall im Haus. Einfach genial!

So, ich muss jetzt was kuckn gehn und die Zeit, die ich durch das nicht-Transcoden gespart habe sinnvoll einsetzen :)…

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Archos 101: Ein geiles Gerät

Geschrieben von skaldrom am 25. November 2010

BackblechAls ich das erste Mal ein Slate gesehen habe, hat es mich irgendwie arg unberührt gelassen. Das zweite Mal, als mir dann ein solches Backblech im Einsatz gezeigt wurde, war ich hin und weg: Bücher lesen im Bus (ohne einen Rückenschaden vom Tragen zu kriegen), Abends im Bett surfen (ohne einen Augenschaden zu kriegen) während das Bad belegt ist, mit den Kindern auf langen Fahrten Filmchen kuckn und eine neue Enwicklungs-Herausforderung, sogar mit Aussicht auf monetäre Entlöhnung. Dieses Gerät hätte auch Potential meine Termine und Todos so zu verwalten, dass ich nicht jedesmal booten oder abschreiben muss wenn ich versuche Ordnung ins Chaos zu bringen.

Zuerst habe ich mit dem Gedanken an ein iPad gespielt. ObjectC war mir grundsätzlich nicht sehr sympathisch, und als ich herausgefunden habe, dass man trotz eingebautem 3/4g keine SMSsen direkt senden und empfangen kann, habe ich den Gedanken ein solches Teil zu kaufen verworfen. Mein Lieblingsspruch seitdem an diejenigen, die mir ein iPad schmackhaft machen wollen: “Schick mir doch die Vorteile per SMS.”….

Die nächste Wahl war ein Android Gerät: Es gibt so viele, allerdings nicht richtig physikalisch zum Kaufen. Ich Glücklicher habe einen der ersten Archos 101en erwischt, der in die Schweiz geliefert wurde. 10 Zoll Diagonale, Android 2.1 (Update auf 2.2 “im November”), 256 MB RAM (etwas wenig) und 16 GB Speicher (+16 GB auf SDRAM). Und: Er ist cool! Hatte schon überlegt, ob ich eine Suchanfrage in Kleinanzeigen im Internet aufgeben sollte, um das Archos 101 zu ergattern. Naja, hat sich nun erledigt.

Unboxing

Das Unboxing war von vorweihnachtlichen Gefühlen geprägt:

Das Paket

So ist er angekommen

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Der Stand der Technik: One for All Xsight Universalfernbedienungen

Geschrieben von skaldrom am 20. November 2009

[Trigami-Review]
remote Ein weiteres Problem in einem Techie-Haushalt (und wenn ich mich so umschaue, wohl langsam aber sicher auch bei “normalen” Menschen): Die Inflation der Fernbedienungen. TV-0, TV-1, DVD, Sound-System-0 und Sound-System-1, Satellitenreceiver, ja sogar mein Laptop verfügt mittlerweile über eine Fernsteuerung. Das führt dazu, dass ich über die Zeit ein ganzes IKEA-Körbchen mit diesen Dingern gefüllt habe. Um eine DVD zu sehen (und zu hören) brauche ich drei davon, die dann fröhlich auf meinem Bauch drapiert jedes wohlige Räkeln verhindern und gierig jedes Krümelchen gedünstete Kartoffelscheibchen in sich aufnehmen. Mindestens einmal pro Film muss ich aufstehen und einem dieser Geräte neue Batterien spendieren (und gleichzeitig die beiden Anderen gekonnt auf den Boden werfen).

Meine Experimente mit Universalfernbedienungen sind bis jetzt leider immer an meiner Unfähigkeit gescheitert, papierne Unterlagen wieder-zugriffsfähig abzulegen. Wer kann sich schon die komplizierten Griffe merken, die Notwendig sind, um die Teile nach einer längeren Ruhepause neu zu programmieren? Ohne Kohl: bei einem Modell musste man sogar nach einer Fingerbrecher-Knopfkombination eine ganz bestimmte Zeit warten, damit das Reprogrammieren geklappt hat.

Ich war daher mehr als gespannt auf die “One for All” Xsight Geräte Xsight Colour und Xsight Touch . Sie haben einen Bildschirm, viele Knöpfe und einen USB-Anschluss. Was braucht es mehr, um des Geeken Herz höher schlagen zu lassen? (ok, ein SDK wär nicht schlecht :) ).

Universalfernbedienungen auf höchstem Niveau

Links die Touch, in der Mitte die Colour und rechts eine Zigarettenschachtel zum Grössenvergleich

Links die Touch, in der Mitte die Colour und rechts eine Zigarettenschachtel zum Grössenvergleich

Schon beim Auspacken gefallen die Geräte. Sie sind etwas gross, sehen aber sehr elegant aus, und die blaue Beleuchtung bringt Star-Trek-Feeling. Beide Geräte können entweder direkt oder per USB über den PC konfiguriert werden. Das direkte Konfigurieren geht dank dem Bildschirm sehr schnell, aber die Datenbank ist nicht so gross wie bei der Online-Variante.

Konfigurieren über USB

Nach der (leider Windows-Only) Installation der Software auf dem PC, wird das Gerät über eine Webseite upgedated (Firmware) und konfiguriert. Das hat den Vorteil, dass die Datenbanken der Geräte aktuell gehalten werden können. Man ist theoretisch also auch für Geräte gerüstet, die es noch gar nicht gibt. Der Nachteil dabei dürfte sein, dass One for All ziemlich viele Infos über mich erhält. Ich habe mich zum Beispiel sehr gefragt, wieso ich meinen Geburtstag und den Wohnort angeben muss.

ActiveX muss aktiviert werden, dann klappts auch mit dem USB

ActiveX muss aktiviert werden, dann klappts auch mit dem USB

Nachdem ich ActiveX aktiviert habe, ging das Procedere dann auch ohne Probleme und speditiv vonstatten. Als Coder hat mich die Idee fasziniert, wie hier lokale Geräte mit online-Applikationen gesteuert werden. Das muss man im Auge behalten.

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Jailbreak für die Nintendo DS

Geschrieben von skaldrom am 6. September 2009

nintuxVor langer Zeit habe ich mir mal eine Nintendo DS angeschafft. Der ursprüngliche Anschaffungsgrund ist sogar für dieses Blog zu skurril, aber die Spielkonsole vereinfacht lange Zugsfahrten mit Kindern. Irgendwie hatte ich das Gefühl, da muss mehr drin sein als der Mario und der Luigi (obwohl die wirklich was hermachen, game- und zeitverschwendungstechnisch). Durch eine Aktion von Nintendo gegen Hacker bin ich dann auf die Möglichkeiten aufmerksam gemacht worden. Flugs eine Acekard 2i gekauft (bei Modfreak: Super Service! Am nächsten Tag war sie da!) eine 8GB sdHC Karte von einem glücklich ausgegangenen Fehlkauf (dazu später vielleicht mehr) ausgegraben und es konnte losgehen.

Die Vorbereitungen

Ich wollte mich nicht mit irgendwelchen Hacks und Passme’s und Wasweissichs beschäftigen, sondern einfach eine “offene” DS haben. Der Acekard lag keine Bedienungsanleitung bei, was ich schon eher speziell gefunden habe, naja, so klappts auch mit der Konsole:

  1. Von Acekard das Betriebssystem herunterladen.
  2. Auf die sdHC-Karte entpacken, so dass das __ak2 Verzeichnis im Root liegt.
  3. Wenn man schon mal dabei ist, von der selben Seite aus Moonshell (ein Mediaplayer) herunterladen und ebenfalls auf die Karte kopieren
  4. sdHC in die Acekard, Acekard in die Nintendo und losgehts
  5. Auf der Nintendo unter Start, System Properties den Menüpunkt Show file(s) of type auf ALL stellen.
  6. Auf der Nintendo unter Start, Patches den Menüpunkt Patches auf enabled stellen.
Alles was es braucht

Alles was es braucht

Und nun kanns losgehen.
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Kubuntu Linux auf dem Elitebook 8530p

Geschrieben von skaldrom am 30. Oktober 2008

Ich hab das Christkind überfallen und ihm einen neuen Laptop, genauer ein HP EliteBook 8530p abgenommen! Das Überzeugende waren nicht etwa die Prozessorkerne, die unglaublich vielen schnuckligen Gigabites auf der Festplatte oder die sonstigen Ports, nein, es hat ein eingebautes Lämpchen (HP Night Light genannt)!

Nachdem sich ein paar Bytes im RAM quer gestellt haben, funktionierte die zweite Version und Windows hat wirklich schön gebootet.

Linux Bootprobleme

Voller Freude versuchte ich eine Ubuntu 8.04 und eine Kubuntu 8.10 RC1 (Interpid) zu booten, und damit begann die Odyssee: Schwarzer Bildschirm und Ruhe.

Damit sich Ubuntu 8.04 zum Mitspielen und Aufstarte überreden liess, brauchte es den Kernelparameter noapic. Nachdem ich splash und quiet entfernt habe, sah ich folgendes, das mir das Blut in den Adern gefrieren lies:

BUG: soft lockup - CPU#1 stuck for 11s! [modprobe:1913]

Über diesen Fehler schweigt sich das Internet leider aus. Bei Kubuntu 8.10 RC1 sah es nicht viel besser aus und der Bootvorgang blieb stehen bei:

ACPI: Thermal Zone

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Asus eee: Welch schnucklig, widerspenstig Teil!

Geschrieben von skaldrom am 7. Juli 2008

Asus eeeSchon länger bin ich nun in Besitz eines Asus eee (4g). Ein wahrlich schnuckliges Teil, das mir viel Freude bereitet. Es hat die korrekte Grösse – die gerade noch an den meisten Sitzungstischen toleriert wird -, ist genügend schnell und ist gerade noch bedienbar. Als Erstes habe ich mehr RAM spendiert, mich mit SD-Karten rumgeschlagen und das Internet auf einem Stick besorgt. Nun kann ich unterwegs entwickeln, surfen, Filmchen kucken und auch live bloggen.

Das Betriebssystem

Das modifizierte Xandros auf dem eee ist erste Sahne, wirklich! Die reduzierte Komplexität hat den Nachteil, dass die Komplexität reduziert ist :-) , darum wollte ich ein “richtiges” Linux.

Ubuntu sollte es sein! Nun hat man die Wahl zwischen eeeXubuntu, Ubuntu-eee oder dem standard Ubuntu. Ich habe mich für eeeXubuntu entschieden und das lief auch gut bis zum Update auf Ubuntu 8.04. Aber mit etwas Suchen habe ich dann eine gute Reparaturanleitung gefunden. Um das Ethernet wieder zum Laufen zu bringen, musste ich den Akku entfernen und wieder reinschieben (ohne Witz).

Grundsätzlich scheint es immer gleich zu laufen: Betriebssystem installieren und dann tweaken, um die Spezialfunktionen des eee zum Laufen zu kriegen. Glücklicherweise gibt es fertige Tweak-Skripts:

Diese Scripts müssen immer mal wieder gestartet werden… Beim Update und auch mal so, zur Erinnerung wahrscheinlich.

Sammlung von Kleinigkeiten

Hier werde ich die kleinen Dinge hinschreiben, die eventuell von Interesse und/oder wiederverwendbar sind.

Die Widerherstellungs-DVD

Die Widerherstellungs-DVD ist mehr als wählerisch was das Betriebssystem angeht. Will man einen recovery-USB-Strick herstellen, geht das nicht unter Linux und nicht unter Vista (auch wenn man die XP-Kompatibilität einschaltet). Unter XP hats dann wunderbar gefunzt und die Widerherstellung lief wie durch warme Butter.

Ändern des Standard-Bootmenüs

Die lügt die Kleine, und das gerade aus! Will man das Standardbootmenü verändern, so kann man die Vorhandene /boot/grub/menu.lst anpassen bis zum letzten Tage und grub-updateen oder grub-installen bis der Gothe noch schwärzer wird. Diese Datei dient nur als Lockvogel für Frickler, die richtig-richtige Datei ist wo ganz anders! Ausführlich beschrieben ist es bei eeeuser.com und WikiHow. Aber natürlich habe ich auch erst gesucht, nachdem ich ernsthaft (noch mehr) an meiner geistigen Gesundheit zu zweifeln begonnen habe… Kurz zusammengefasst:

  1. EEE rebooten und esc und/oder F9 widerholt und bestimmt drücken. Sporadisches Fluchen scheint auch zu helfen. Es sollte ein Bootmenü aufgehen, das ungefähr so aussieht:
    eee Boot Menü
  2. Beim ersten Eintrag e drücken und den Kerneleintrag um XANDROSBOOTDEBUG=y ergänzen.
  3. Mit b booten.
  4. sda1 und sda2 mounten:
    mount /dev/sda1 /mnt-system
    mount /dev/sda2 /mnt-user
    
  5. Nun kann /mnt-system/boot/grub/menu.lst (die Richtige!) editiert oder mit einer vorbereiteten auf dem Userdateisystem überschrieben werden.

Zum Glück haben die Kriedewagens die original menu.lst gepostet…

802.1X auf dem Original Xandros

Muss man sich authentifizieren, so hat eeeuser eine gute Anleitung wie man 802.1X zum Laufen kriegt.

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Kurz und Schmerzlos: SD-Karten unter Linux am Laptop

Geschrieben von skaldrom am 21. April 2008

sdcards Das heutige Gezeter und Geheule gehört der *tataaa* SD-Karte.
SD-Karten sind nicht nett; Man darf sie nicht zu oft beschreiben, das Secure ist vom Marketing erfunden und stinkt nach DRM, gerüchteweise darf man einige davon (vorallem die Günstigen) nur mit FAT-Dateisystem beschreiben, nicht alle Karten gehen überall rein und das nicht nur Formatmässig (das würde man mit Gewalt ja noch in den Griff kriegen :-) )! Mein alter Photoapparat hat nur verdutzt gefiept, als ich ihm die 8GB-Karte gezeigt habe, war er sich doch nur 64 MB gewohnt. So richtig bringts das nicht. Genau dies hat auch die Installation meines Asus eee verzögert! Die 8GB Karte hat sich – ganz beleidigt darüber wie eine Festplatte behandelt zu weden – einfach totgestellt. Dummes Ding.

Will man Daten unterwegs von der Karte evakuieren, wäre es schön, wenn man zum gesamten Kabelarsenal nicht noch mehr in Form eines günstigen und problemloseren externen Card-Reader dazukommen würde.

Nun, man muss sich etwas vorbereiten und herausfinden, wo zum PCI der Cardreader ist:

erinyes:~# lspci | grep -i "mass storage"
02:06.3 Mass storage controller: Texas Instruments PCIxx21 Integrated FlashMedia Controller

Mit der folgenden, halbmagischen Formel erweckt man den Mass Storage Controller zum Leben. Natürlich muss statt 02:06.3 die oben ausgespuckte Nummer hin.

setpci -s 02:06.3 4c=0x22

Will man dies dauerhaft einrichten, so bietet sich beispielsweise die Datei /etc/rc.local an.

Als Treiber braucht es drei Module:

modprobe mmc_block
modprobe mmc_core
modprobe sdhci

Will man auch das bleibend einrichten, so können sie in der Datei /etc/modules aufgelistet werden.

Steckt man nun die Karte ein, so sollte sich der Cardreader fröhlich in /var/log/messages melden:

Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmc2: new SDHC card at address 0007
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmcblk0: mmc2:0007 SD08G 7862272KiB
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel:  mmcblk0:

/dev/mmcblk0 ist nun das Device. Ein neues Dateisystem wird erstellt mittels mkfs.msdos /dev/mmcblk0. Gemountet wird die Bagage mittels mount /dev/mmcblk0 /mnt.

Will man das bleibend haben, so kann man jeweils /etc/fstab tunen:

/dev/mmcblk0       /mnt/mmcblk0       auto    defaults,user,noauto,noatime 0  0

noatime damit nicht bei jedem Lesen auf die Karte geschrieben wird. So sollts eigentlich funzen. Viel Spass mit den Teufelsdingern…

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Asus EEE bei Digitec.ch online bestellen?

Geschrieben von skaldrom am 25. März 2008

Asus EEEIch will einen Asus eee, unbedingt, sofort! Ein mobiles Entwicklergerät, mit welchem ich überall – ganz diskret – programmieren kann ohne mir den Rücken beim Transport zu brechen und erst noch mit “jööööö”-Faktor bei den Frauen, *schwelg*. Leider hat mich die Gier etwas mitgerissen und so wollte ich alles Geld, das ich gespart habe seit ich nicht mehr rauche, in ein solches Teil investieren (ja, ich weiss dass in Bälde die grösseren Modelle und tausend Andere, Bessere herauskommen werden, aber ich will es jetzjetztjetzt!).

Nundenn, in der Schweiz scheint Digitec als erstes von Asus beliefert zu werden. Flott ausgewählt und denjenigen, der den besten Lieferstatus hatte, sofort bestellt. Darüber, dass mir als Kunde die Kreditkartengebühren angerechnet werden (12.70 CHF) wurde ich ja unterrichtet, und ich habe es für befremdlich aber als tragbar befunden. Dann wird auch noch der Versand hinzugerechnet. Ok, die Leutchens dort scheinen echt knapp zu kalkulieren. Mit meiner verliebten Rosabrille habe ich auch das alles geschluckt und gedacht, dass ich drüber hinwegkommen werde wenn das Teil erst mal bei mir ist.

Eigentlich dachte ich, die Bestellung wäre eine Art Reservierung. Umso mehr bin ich erschrocken, als ratzfatz die ganze Kohle sofort vom Konto abgebucht wurde, ohne einen definitiven Liefertermin. Das finde ich nicht lustig und das habe ich Digitec iganz freundlich gemailt. Die Antwort: Zen-mässige Ruhe. Ich bin hart im nehmen, aber dann wurde ein paar Tage später angekündigt (und mir zynischerweise per Mail mitgeteilt) dass es ab jetzt keine Versandkosten mehr gäbe (ausser für Idioten wie mich natürlich, die schon früher bezahlt und Digitec so Zinserträge ermöglicht haben).

Danach hat der Lieferstatus gewechselt und die deutschen Geräte, bzw. die Surfversion waren plötzlich besser lieferbar. Anfrage per Mail ob ich auf die am bäldesten lieferbare Version umbuchen kann: Keine Antwort. Ich fühle mich echt nicht geliebt, wenn die einzige Interaktion mit mir als Kunden das Abbuchen meiner sauer verdienten Kohle ist!

DigitecNun kann sogar Amazon liefern, allerdings zu einem unglaublich überteuerten Preis. Digitec scheint aber nicht mehr der einzige Quell dieser Freude zu sein und darum: Bestellung stornieren. Die wirklich sehr nette Dame am Telefon hat gemeint “das System macht das so”. Jaaa, ok, das System ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Praise the System! Komischerweise finden auch Andere, an verschiedenen Stellen das System etwas unterschlau dimensioniert.

Nun habe ich also den Auftrag storniert. Im onlinesystem sehe ich Minusbuchungen ausser für die Kreditkartenkommission. Danke für gar nichts, das mich 12.70 + Telefon gekostet hat. Und nun mal warten wann ich meine Kohle wieder in die Arme schliessen kann.

Nachtrag: Ich war wohl etwas zu sauer. Nachdem ich ein Mail geschrieben habe wurden auch die 12.70 zurück überwiesen. Das ging sehr schnell von Seiten Digitec, thnx.

Nun muss ich also weitersuchen. Weil die Suche auf eBay auch (noch) nicht wirklich erfolgreich war, gibts wahrscheinlich nur eines: Warten *grmpfl*.

Amazon Deutschland hat ihn, aber die liefern nicht in die Schweiz… *übergrmpfl*.

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Videos und Musik unter Linux mit dem iRiver X20

Geschrieben von admin am 9. Dezember 2007

Es weihnachtet sehr…

iriver x20Mir ist das Christkind begegnet und hat mir einen iRiver X20 gebracht! Wahrscheinlich weil ich so ein Lieber bin ;-) . Dieses kleine, schwarze Teil hat in meiner Version 4 GB an Speicher, ein 2.2″ Display und es kann Radio empfangen, Stimmen aufzeichnen (nicht die in meinem Kopf :-) ), Bilder und Videos darstellen. schön aussehen und natürlich auch Musik spielen. Etwas verwundert hat mich dann, dass Updateable Firmware ganz gross auf der Verpackung stand. Wird das nun schon als Vorteil beworben? Flawless Firmware wäre mir sympathischer. Ein Check (Settings, Advanced, System Information, 2/2) hat dann aber zum Glück gezeigt, dass meinereiner auf dem neusten Stand ist und ich mir die Stunden des Updatens sparen kann die ich – wie süchtig nach neuen Versionsnummern nach dem Komma – wider besseren Wissens mit Fluchen verbracht hätte.

Damit die Übertragung unter Linux läuft, muss dann noch der Übertragungsmodus auf MSC gestellt werden (Settings, Advanced, Connection Type) und schon meldet er sich nach dem Einstecken.

Musik

Meine Musik ist in MP3 und einigermassen gut getaggt. Diese Dateien abspielen kann er, schön. Möchte man auch noch das Cover sehen, dann muss man einen etwas grösseren Aufwand treiben; Er zieht dieses tatsächlich aus den ID-Tags (Metainformation, die direkt in die mp3-Datei codiert wird). Benutzt wird ein ID3V2 APIC Tag. Unter Linux kann man den zum Beispiel mit kid3 sehr vornehm setzen:

kid3 - Cover Art Taggen

Der Sound selbst ist leider, hmm, unflexibel. Geht man beim Equalizer im Bass eines hoch, dann schepperts gewaltig im Gehörgang. Naja, wieder was gelernt: Guter Name+Gutes Design+Wenig Zeit entbindet NICHT vom Probehören!

Der Radio ist ebenfalls so naja. Es gibt doch RDS, das Informationen über Station und gespielter Sound, themenorientiertes Radiohören und Autoadjustment (bei einem portablen Player nicht gerade sinnlos) bietet. Diese Innovationen sind am X20 spurlos vorbei gegangen :-( . Der einzige Luxus ist eine automatische Sendersuche und Speichern von Frequenzen (ohne Tagging).

Videos

Nicht zuletzt wollte ich natürlich auch – meine immer schlimmerwerdende Sehschwäche ignorierend – Videos kucken (natürlich ausschliesslich Lernvideos, ein Schelm wer Böses dabei denkt!). Im Laden stand was von MP4 und im Manual was von AVI. Da ich nicht die offizielle Windowssyncsoftware verwenden kann/will, musste halt ein anderer Weg gefunden werden. Versuche mit ffmpeg scheiterten zuerst daran, dass bei Debian keine Lame Unterstützung einkompilliert wurde. Nachdem dieses Hinderniss aus dem Weg geräumt war, brachten die generierten Vids den neuen Player zum Abstürzen :-( . Armes Teil. Ebenfalls war den Versuchen mit verschiedenen online-Konverter kein grosser Erfolg beschieden.

Zum Glück hat es Beispieldateien und mplayer meldete folges:

AVI file format detected.
VIDEO:  [XVID]  320x240  12bpp  30.000 fps  491.3 kbps (60.0 kbyte/s)
[...]
AUDIO: 44100 Hz, 2 ch, s16le, 192.0 kbit/13.61% (ratio: 24000->176400)
Selected audio codec: [mp3] afm: mp3lib (mp3lib MPEG layer-2, layer-3)

XVID, das macht Sinn! Eine Recherche ergab, dass sich mencoder eignen könnte. Leider ist der im Standard-Debian nicht dabei. Zum Glück gibt es für solche Fälle das fantastische Debian Multimedia. Flugs die Datei /etc/apt/sources.list um deb http://www.debian-multimedia.org testing main ergänzt, apt-get update und apt-get install mencoder und schon war das Wunderteil auf der Pladde.

Die Bedienung ist etwas kryptisch. Folgende Konfiguration hat den Erfolg gebracht:

mencoder TheCrxshadowsDeception.flv -ovc xvid -oac mp3lame -xvidencopts bitrate=491 -o cs.avi

Will man Videos von YouTube herunterladen, eignet sich clive ganz gut. Ein nettes Tool das macht was es verspricht.

TuxMobil - Linux on Laptops, Notebooks, PDAs and Mobile Phones

Nachtrag 07. 2009:Der X20 ist von der iRiver Homepage verschwunden…

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ATI (AMD) Radeon Grafikkarte unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 13. August 2007

Tja, die Schule geht los und ich hab viel gewurstelt an meinem Laptop… Morgen früh, extrem viel geschlafen, ich starte die Präsi, beginne Weisheiten abzusondern und sehe dass ich die Präsentation am Beamer genau nicht sehe. Es folgt ein wildes Gewurstel an Kabeln, Tastern und Schaltern bis ich kleinlaut ein Windowslaptop holen gehen muss, unter dem spottenden Spalier der Pinguinjäger…

Diagnose

Die AMD-Treiber sind ein proprietäres Modul von ATI selbst. Es treibt das Xorg an und ist wie alle proprietären Module (vmware, gna!, aber das ist ein anderes Thema) abhängig von der Kernelversion und reagiert empfindlich auf Updates. Ob alles ok ist sieht man am Besten mittels fglrxinfo:

$ fglrxinfo
display: :0.0 screen: 0
OpenGL vendor string: Mesa project: www.mesa3d.org
OpenGL renderer string: Mesa GLX Indirect
OpenGL version string: 1.2 (1.5 Mesa 6.5.1)

Hab ichs doch geahnt, Mesa werkelt und nicht ATI. lsmod zeigte mir, dass kein Modul fglrx seine Arbeit tat. Nun, wahrscheinlich wurde wieder der Kernel hinter meinem Rücken upgedated…

Die unrühmliche Ausprobierphase

Nun folgte die obligatorische, eigentlich-weiss-man-es-besser Treiber neuinstallations-, X-reboots- und Restartphase :-) . Sie gipfelte immer irgendwie in:

FATAL: Module fglrx not found.

Die Lösung

Zuerst aufräumen als Root:

rm -Rf /usr/lib/fglrx
rm -Rf /lib/modules/fglrx
dpkg -P fglrx-amdcccle fglrx-driver fglrx-driver-dev fglrx-kernel-src

Dann das Ganze wie in diesem kleinen HOWTO beschrieben installieren:

Folgende Dinge braucht man:

apt-get install module-assistant build-essential dh-make debhelper debconf libstdc++5 linux-headers-$(uname -r)

Dann den Treiber downloaden und die Pakete erstellen:

ati-driver-installer-8.39.4-x86.x86_64.run --buildpkg Debian/etch

Diese installieren:

dpkg -i *.deb

Und das Kernelmodul machen:

cd /usr/src
m-a prepare
m-a a-i fglrx

Ein modprobe fglrx sollte nun klappen. Ev muss man es noch in /etc/modules einbauen.

Ich habe noch eine neue xorg.conf erstellt:

dpkg-reconfigure xserver-xorg
aticonfig --initial

Der Rest wird vom Tool amdcccle erledigt (auch als Root starten)…

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