Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

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Asus eee: Welch schnucklig, widerspenstig Teil!

Geschrieben von skaldrom am 7. July 2008

Asus eeeSchon länger bin ich nun in Besitz eines Asus eee (4g). Ein wahrlich schnuckliges Teil, das mir viel Freude bereitet. Es hat die korrekte Grösse - die gerade noch an den meisten Sitzungstischen toleriert wird -, ist genügend schnell und ist gerade noch bedienbar. Als Erstes habe ich mehr RAM spendiert, mich mit SD-Karten rumgeschlagen und das Internet auf einem Stick besorgt. Nun kann ich unterwegs entwickeln, surfen, Filmchen kucken und auch live bloggen.

Das Betriebssystem

Das modifizierte Xandros auf dem eee ist erste Sahne, wirklich! Die reduzierte Komplexität hat den Nachteil, dass die Komplexität reduziert ist :-) , darum wollte ich ein “richtiges” Linux.

Ubuntu sollte es sein! Nun hat man die Wahl zwischen eeeXubuntu, Ubuntu-eee oder dem standard Ubuntu. Ich habe mich für eeeXubuntu entschieden und das lief auch gut bis zum Update auf Ubuntu 8.04. Aber mit etwas Suchen habe ich dann eine gute Reparaturanleitung gefunden. Um das Ethernet wieder zum Laufen zu bringen, musste ich den Akku entfernen und wieder reinschieben (ohne Witz).

Grundsätzlich scheint es immer gleich zu laufen: Betriebssystem installieren und dann tweaken, um die Spezialfunktionen des eee zum Laufen zu kriegen. Glücklicherweise gibt es fertige Tweak-Skripts:

Diese Scripts müssen immer mal wieder gestartet werden… Beim Update und auch mal so, zur Erinnerung wahrscheinlich.

Sammlung von Kleinigkeiten

Hier werde ich die kleinen Dinge hinschreiben, die eventuell von Interesse und/oder wiederverwendbar sind.

Die Widerherstellungs-DVD

Die Widerherstellungs-DVD ist mehr als wählerisch was das Betriebssystem angeht. Will man einen recovery-USB-Strick herstellen, geht das nicht unter Linux und nicht unter Vista (auch wenn man die XP-Kompatibilität einschaltet). Unter XP hats dann wunderbar gefunzt und die Widerherstellung lief wie durch warme Butter.

Ändern des Standard-Bootmenüs

Die lügt die Kleine, und das gerade aus! Will man das Standardbootmenü verändern, so kann man die Vorhandene /boot/grub/menu.lst anpassen bis zum letzten Tage und grub-updateen oder grub-installen bis der Gothe noch schwärzer wird. Diese Datei dient nur als Lockvogel für Frickler, die richtig-richtige Datei ist wo ganz anders! Ausführlich beschrieben ist es bei eeeuser.com und WikiHow. Aber natürlich habe ich auch erst gesucht, nachdem ich ernsthaft (noch mehr) an meiner geistigen Gesundheit zu zweifeln begonnen habe… Kurz zusammengefasst:

  1. EEE rebooten und esc und/oder F9 widerholt und bestimmt drücken. Sporadisches Fluchen scheint auch zu helfen. Es sollte ein Bootmenü aufgehen, das ungefähr so aussieht:
    eee Boot Menü
  2. Beim ersten Eintrag e drücken und den Kerneleintrag um XANDROSBOOTDEBUG=y ergänzen.
  3. Mit b booten.
  4. sda1 und sda2 mounten:
    mount /dev/sda1 /mnt-system
    mount /dev/sda2 /mnt-user
    
  5. Nun kann /mnt-system/boot/grub/menu.lst (die Richtige!) editiert oder mit einer vorbereiteten auf dem Userdateisystem überschrieben werden.

Zum Glück haben die Kriedewagens die original menu.lst gepostet…

802.1X auf dem Original Xandros

Muss man sich authentifizieren, so hat eeeuser eine gute Anleitung wie man 802.1X zum Laufen kriegt.

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Zentrale Synchronisation von Mobile, Kontact, Hirn, …

Geschrieben von skaldrom am 5. May 2008

Die Problemstellung

Sync that stuffNachdem nun einen Asus eee in zum ganzen Blinketeilepark hinzugestossen ist, besitze habe ich mittlerweile ungefähr drei Kontacts und noch einiges mehr an Kleinen Gadgets (zum Beispiel das P910i oder den Stylishen aber batteriehungrigen Clié), die alle Termine, Aufgaben, Adressen und eventuell Notizen und Links verwalten können. Ohne zentrale Lösung würde das System nicht funktionieren und alle Teile wären asynchron und uneinig über das, was ich zu tun hätte. Also muss eine Stelle her, die als Referenz dient.

Lösungsmöglichkeiten

Zuerst drängt sich ja die Übermutterkrake Google mit ihrem Google Calendar auf. Aber dieser hat bis Dato keine Aufgabenverwaltung und die Synchronisierung mit Kontact läuft auch noch nicht richtig.
Eine andere Lösung wäre OpenSync. Diese wäre sehr verlockend (und ist es immernoch), aber nach einem Tag kompillieren, fluchen, jammern und schreien kann ich sagen: es funktioniert nicht. Man kriegt beim besten Willen keine Daten aus dem Kontact (Korganizer) raus. :-( .
Danach habe ich mir überlegt, einen Groupwareserver wie Kolab oder eGroupWare aufzusetzen (beide versprechen was Synciges), aber das wiederum bedeutet auch wieder einen grossen Administrationsaufwand.
Durch verschiedene Hinweise bin ich dann auf MemoToo gestossen. Diese bieten ein Webinterface, SyncML Zugriff und auch noch ein paar andere Möglichkeiten an die Daten zu kommen. Ich habe da was hinbezahlt (denn ich möchte alle Vorteile der kostenpflichtigen Version) und dafür alle meine Daten zentral. Im Grossen und Ganzen funktionierts gut und schnell.
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Sony Ericsson P910i über Bluetooth zu Linux mit dem Internet verbinden

Geschrieben von skaldrom am 3. May 2008

Das Sony Ericsson P910i

p910iAls weitere, blinkende und piepsende Kostbarkeit wurde mir ein Sony Ericsson P910i für n’Appel und n’Ei angeboten. Alleine schon der schnuffligen Tastatur wegen konnte ich nicht widerstehen. Es hat zwar eine Grösse, mit der man es gut als Totschläger oder als Sandsackersatz beim Ballonfliegen gebrauchen kann, dafür hat es ein auf Symbian basierendes Betriebssystem mit grosser Kalender- und ToDo Ansicht.

Internet surfen

Die Qual der Wahl der Quälen, äh, Quellen

Das Fon kann wunderbar, fast problemlos über GPRS im Internet surfen. Da bei uns in der Schweiz die Bits aber noch mit Gold aufgewogen werden, wollte ich die günstigere Variante: Verbindung mittels Bluetooth zum Laptop, der Computer vermittelt dann auf das Internet. Das reicht zur Synchronisierung und zum Download von allem, das ich nie brauchen werde.
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Internet auf dem Stick: MC950D und T@ke Away von Sunrise unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 25. April 2008

Internet zum mitnehmen

MC950DDank dem Asus eee Schnucklteil wäre ich eigentlich mobil. Die Tatsache, dass ich ziemlich oft im Zug unterwegs bin musste als Ausrede herhalten meinen Ogo zu kündigen und mir stattdessen T@ke Away von Sunrise zu kaufen.
T@keAway kostet zuerst mal CHF 10 Grundpauschale. Man erhält ein Modem - wahlweise ein Novatel Ovation MC950D (der Stick) oder ein Huawei E220 - mit dem man dann mobil UMTS/EDGE mässig ins Internet kann. Pro Tag kostet es jeweils noch CHF 3.50, aber ohne Transferbeschränkung.

Swisscom hat ein Konkurrenzangebot (Internet Mobile Unlimited). Es kostet auch 10 CHF Grundpauschale, aber 4.50 CHF und somit 1 CHF mehr pro online-Tag. Der Vorteil ist die Upgrademöglichkeit zu einer volumenabhängigen Flatrate.

Das Einkaufen war problemlos. Ein sehr netter Verkäufer im Sunriseshop hat mich sehr speditiv und freundlich bedient. Ganz überrascht ob so viel Freundlichkeit - man hatte das Gefühl, sein Job macht ihm Spass - habe ich glatt für ein paar Minuten vergessen den Miesepeter rauszuhängen und wollte aus Freude fast noch etwas kaufen. Die Stühle standen aber nicht zum Verkauf und so habe ich meine Dinge getakeawayt und bin zügig nach Hause um den Stick in Betrieb zu nehmen.

Das MC950D Modem

Aussehen tut das MC950D Modem wie ein geschwollener Memorystick. Die SIM Karte kann vorne reingeschoben werden. Für zerstreute Hektiker wie mich ist der Deckel etwas problematisch, da er einen gewissen Fluchtreflex besitzt und gerne verloren gehen möchte.

Hier noch eine kleine Anleitung, wie ich die fröhlichen Lichtsignale der LED auf dem Stick interpretiere:

Rot: CD-Modus
Rot blinkend: Kein UMTS, aber ein EDGE wäre möglich
Violet: Verbunden über Edge
Blau blinkend: UMTS ist in der Luft
Blau blinkend: Verbunden über UMTS

Der Wechsel zwischen EDGE und UMTS passiert jeweils selbständig und automatisch.

Installation

Unter eeeXubuntu/Ubuntu

Dies ist eine kompakte Anleitung, ohne all die verlockenden Irrwege die ich beschritten habe. Nur soviel: Falscher Treiber und man hat das Gefühl, es sei eine Schnecke Inside, bzw ein Vogel ins UMTS-Wirelesskabel geflogen. Ausgetestet funktionieren tut es wunderbar für eeeXubuntu und Debian.
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Ups und downs mit Hosterbox.ch

Geschrieben von skaldrom am 23. April 2008

HosterboxNachdem ich schon Hostpoint die Liebe gekündigt habe, ist es bei Hosterbox noch schlimmer! Ich würde sie am liebsten ganz aus meinen Gedanken streichen!

Ich habe mich dazumals in meiner Posthostpointära für Hosterbox entschieden. Professionell wirkende Homepage und sehr günstige Preise haben mich bewogen, die negativen Berichte von Dealuna und die komischen Beiträge zu ignorieren und zu bestellen. Es ging auch alles flott und glatt: Schneller Zugang, schnelle Site, komfortables GUI. Nur, für oncode.info sollte ich eine feste IP eintragen, aber leider konnte ich der Domäne nur standardmässige DNS zuweisen. Eine Lösung war schnell gefunden: Umziehen aller Domänen zu Hosterbox.

Das erste Problem war ein memory_limit für PHP von 8M. DAS ist definitiv zuwenig Platz für mein Wordpress und mein Drupal. Nach einigen Verhandlungen wurde ich freundlich auf einen neuen Server mit einem grosszügigeren Limit umgezogen. Inzwischen wurde aber nun doch auch auf dem Standardserver das Limit angehoben und ich konnte dort verweilen.

Nach 3 Monaten hat es Hosterbox dann endlich geschafft, meine Hauptdomain umzuziehen und von Hostpoint weg auf die neue Seite zeigen zu lassen. Ich war so glücklich, dass ich eine Flasche Wein an den Inhaber geschickt habe (echt jetzt!).

Nun lief auch alles fast einen ganzen Monat glatt. Doch wahrscheinlich hat der Wein nicht gemundet, denn am 11.04.2008, so um die Mittagszeit herum, war dann plötzlich Ende. Meine Websites weg und keine Mail mehr über die Domains. VIIIIIIELE Anfragen an den Support an diesem Wochenende blieben einfach unbeantwortet. Ohne Kommentar so richtig offline (obwohl 24h Wochenendsupport angepriesen wurde). Nach ein paar Tagen wurde dann ein Mail verschickt, Hosterbox sei nicht schuld und sie seien auf der Suche nach neuen Serverstandorten in der Schweiz. Ein Monat würde auf der nächsten Rechnung gutgeschrieben. Toll: 3 Franken *überfreu*.
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Kurz und Schmerzlos: SD-Karten unter Linux am Laptop

Geschrieben von skaldrom am 21. April 2008

sdcards Das heutige Gezeter und Geheule gehört der *tataaa* SD-Karte.
SD-Karten sind nicht nett; Man darf sie nicht zu oft beschreiben, das Secure ist vom Marketing erfunden und stinkt nach DRM, gerüchteweise darf man einige davon (vorallem die Günstigen) nur mit FAT-Dateisystem beschreiben, nicht alle Karten gehen überall rein und das nicht nur Formatmässig (das würde man mit Gewalt ja noch in den Griff kriegen :-) )! Mein alter Photoapparat hat nur verdutzt gefiept, als ich ihm die 8GB-Karte gezeigt habe, war er sich doch nur 64 MB gewohnt. So richtig bringts das nicht. Genau dies hat auch die Installation meines Asus eee verzögert! Die 8GB Karte hat sich - ganz beleidigt darüber wie eine Festplatte behandelt zu weden - einfach totgestellt. Dummes Ding.

Will man Daten unterwegs von der Karte evakuieren, wäre es schön, wenn man zum gesamten Kabelarsenal nicht noch mehr in Form eines günstigen und problemloseren externen Card-Reader dazukommen würde.

Nun, man muss sich etwas vorbereiten und herausfinden, wo zum PCI der Cardreader ist:

erinyes:~# lspci | grep -i "mass storage"
02:06.3 Mass storage controller: Texas Instruments PCIxx21 Integrated FlashMedia Controller

Mit der folgenden, halbmagischen Formel erweckt man den Mass Storage Controller zum Leben. Natürlich muss statt 02:06.3 die oben ausgespuckte Nummer hin.

setpci -s 02:06.3 4c=0x22

Will man dies dauerhaft einrichten, so bietet sich beispielsweise die Datei /etc/rc.local an.

Als Treiber braucht es drei Module:

modprobe mmc_block
modprobe mmc_core
modprobe sdhci

Will man auch das bleibend einrichten, so können sie in der Datei /etc/modules aufgelistet werden.

Steckt man nun die Karte ein, so sollte sich der Cardreader fröhlich in /var/log/messages melden:

Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmc2: new SDHC card at address 0007
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmcblk0: mmc2:0007 SD08G 7862272KiB
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel:  mmcblk0:

/dev/mmcblk0 ist nun das Device. Ein neues Dateisystem wird erstellt mittels mkfs.msdos /dev/mmcblk0. Gemountet wird die Bagage mittels mount /dev/mmcblk0 /mnt.

Will man das bleibend haben, so kann man jeweils /etc/fstab tunen:

/dev/mmcblk0       /mnt/mmcblk0       auto    defaults,user,noauto,noatime 0  0

noatime damit nicht bei jedem Lesen auf die Karte geschrieben wird. So sollts eigentlich funzen. Viel Spass mit den Teufelsdingern…

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Asus EEE bei Digitec.ch online bestellen?

Geschrieben von skaldrom am 25. March 2008

Asus EEEIch will einen Asus eee, unbedingt, sofort! Ein mobiles Entwicklergerät, mit welchem ich überall - ganz diskret - programmieren kann ohne mir den Rücken beim Transport zu brechen und erst noch mit “jööööö”-Faktor bei den Frauen, *schwelg*. Leider hat mich die Gier etwas mitgerissen und so wollte ich alles Geld, das ich gespart habe seit ich nicht mehr rauche, in ein solches Teil investieren (ja, ich weiss dass in Bälde die grösseren Modelle und tausend Andere, Bessere herauskommen werden, aber ich will es jetzjetztjetzt!).

Nundenn, in der Schweiz scheint Digitec als erstes von Asus beliefert zu werden. Flott ausgewählt und denjenigen, der den besten Lieferstatus hatte, sofort bestellt. Darüber, dass mir als Kunde die Kreditkartengebühren angerechnet werden (12.70 CHF) wurde ich ja unterrichtet, und ich habe es für befremdlich aber als tragbar befunden. Dann wird auch noch der Versand hinzugerechnet. Ok, die Leutchens dort scheinen echt knapp zu kalkulieren. Mit meiner verliebten Rosabrille habe ich auch das alles geschluckt und gedacht, dass ich drüber hinwegkommen werde wenn das Teil erst mal bei mir ist.

Eigentlich dachte ich, die Bestellung wäre eine Art Reservierung. Umso mehr bin ich erschrocken, als ratzfatz die ganze Kohle sofort vom Konto abgebucht wurde, ohne einen definitiven Liefertermin. Das finde ich nicht lustig und das habe ich Digitec iganz freundlich gemailt. Die Antwort: Zen-mässige Ruhe. Ich bin hart im nehmen, aber dann wurde ein paar Tage später angekündigt (und mir zynischerweise per Mail mitgeteilt) dass es ab jetzt keine Versandkosten mehr gäbe (ausser für Idioten wie mich natürlich, die schon früher bezahlt und Digitec so Zinserträge ermöglicht haben).

Danach hat der Lieferstatus gewechselt und die deutschen Geräte, bzw. die Surfversion waren plötzlich besser lieferbar. Anfrage per Mail ob ich auf die am bäldesten lieferbare Version umbuchen kann: Keine Antwort. Ich fühle mich echt nicht geliebt, wenn die einzige Interaktion mit mir als Kunden das Abbuchen meiner sauer verdienten Kohle ist!

DigitecNun kann sogar Amazon liefern, allerdings zu einem unglaublich überteuerten Preis. Digitec scheint aber nicht mehr der einzige Quell dieser Freude zu sein und darum: Bestellung stornieren. Die wirklich sehr nette Dame am Telefon hat gemeint “das System macht das so”. Jaaa, ok, das System ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Praise the System! Komischerweise finden auch Andere, an verschiedenen Stellen das System etwas unterschlau dimensioniert.

Nun habe ich also den Auftrag storniert. Im onlinesystem sehe ich Minusbuchungen ausser für die Kreditkartenkommission. Danke für gar nichts, das mich 12.70 + Telefon gekostet hat. Und nun mal warten wann ich meine Kohle wieder in die Arme schliessen kann.

Nachtrag: Ich war wohl etwas zu sauer. Nachdem ich ein Mail geschrieben habe wurden auch die 12.70 zurück überwiesen. Das ging sehr schnell von Seiten Digitec, thnx.

Nun muss ich also weitersuchen. Weil die Suche auf eBay auch (noch) nicht wirklich erfolgreich war, gibts wahrscheinlich nur eines: Warten *grmpfl*.

Amazon Deutschland hat ihn, aber die liefern nicht in die Schweiz… *übergrmpfl*.

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Jetzt reichts mir mit Hostpoint

Geschrieben von admin am 17. December 2007

HostpointSchade, Hostpoint, Ihr wart mal wirklich gut. Nun geht leider nicht mehr viel, und das Wenige das noch geht, geht langsam; Lange und kurze Ausfälle von Mail, Datenbanken, Websites, Control Panel oder allem zusammen (bzw. beliebige Permutationen) sind an der Tagesordnung. Oftmals waren die Ladezeiten der Seiten zum Timeouten und Verzweifeln. Ein riesen Chaos herrscht im Adminbereich, da meine Datenbanken auf verschiedenen Server liegen (in verschiedenen Versionen), so dass sie mit PHPMyAdmin nicht mehr auffindbar sind, Subdomains werden in verschiedenen Directories abgelegt (eines davon ist im Webroot des Hauptservers…?), etcetc.

Die Folgen: Mein Blog läuft nicht, meine Homepage ist auch unzuverlässig, Mails erhalte ich nimmer (ok, das ist noch der Angenehmste Teil :-) ) und Webentwicklung wird zum Glücksspiel. Ich hatte viel Geduld (Monate), doch nun ist fertig.

Wer ein Bisschen sucht, findet noch weitere, unzufriedene Kunden. Ich ziehe nun um zu Hosterbox, mal sehen was ich für ein Drittel meines Geldes erhalte.

Schade, Hostpoint, Ihr wart mal so gut, dass ich sogar zum Reseller wurde. Hier trennen sich jedoch unsere Wege.

→ Bis ich diesen Beitrag speichern konnte hats sicher eine Stunde gebraucht *sigh*.

Update April 2008: Mein Wechsel zu Hosterbox ist vollzogen. Ich bin sehr zufrieden und werde zu einem späteren Zeitpunkt mal drüber bloggen. Leider habe ich noch einige geresellte Domains bei Hostpoint. Im Moment laufen sie, aber unerträglich langsam :-( . Das ist eine Qual.

Weitere Beschwerden gibts auch bei think eMeidi, iRaff und vielen anderen Orten.

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Videos und Musik unter Linux mit dem iRiver X20

Geschrieben von admin am 9. December 2007

Es weihnachtet sehr…

iriver x20Mir ist das Christkind begegnet und hat mir einen iRiver X20 gebracht! Wahrscheinlich weil ich so ein Lieber bin ;-) . Dieses kleine, schwarze Teil hat in meiner Version 4 GB an Speicher, ein 2.2″ Display und es kann Radio empfangen, Stimmen aufzeichnen (nicht die in meinem Kopf :-) ), Bilder und Videos darstellen. schön aussehen und natürlich auch Musik spielen. Etwas verwundert hat mich dann, dass Updateable Firmware ganz gross auf der Verpackung stand. Wird das nun schon als Vorteil beworben? Flawless Firmware wäre mir sympathischer. Ein Check (Settings, Advanced, System Information, 2/2) hat dann aber zum Glück gezeigt, dass meinereiner auf dem neusten Stand ist und ich mir die Stunden des Updatens sparen kann die ich - wie süchtig nach neuen Versionsnummern nach dem Komma - wider besseren Wissens mit Fluchen verbracht hätte.

Damit die Übertragung unter Linux läuft, muss dann noch der Übertragungsmodus auf MSC gestellt werden (Settings, Advanced, Connection Type) und schon meldet er sich nach dem Einstecken.

Musik

Meine Musik ist in MP3 und einigermassen gut getaggt. Diese Dateien abspielen kann er, schön. Möchte man auch noch das Cover sehen, dann muss man einen etwas grösseren Aufwand treiben; Er zieht dieses tatsächlich aus den ID-Tags (Metainformation, die direkt in die mp3-Datei codiert wird). Benutzt wird ein ID3V2 APIC Tag. Unter Linux kann man den zum Beispiel mit kid3 sehr vornehm setzen:

kid3 - Cover Art Taggen

Der Sound selbst ist leider, hmm, unflexibel. Geht man beim Equalizer im Bass eines hoch, dann schepperts gewaltig im Gehörgang. Naja, wieder was gelernt: Guter Name+Gutes Design+Wenig Zeit entbindet NICHT vom Probehören!

Der Radio ist ebenfalls so naja. Es gibt doch RDS, das Informationen über Station und gespielter Sound, themenorientiertes Radiohören und Autoadjustment (bei einem portablen Player nicht gerade sinnlos) bietet. Diese Innovationen sind am X20 spurlos vorbei gegangen :-( . Der einzige Luxus ist eine automatische Sendersuche und Speichern von Frequenzen (ohne Tagging).

Videos

Nicht zuletzt wollte ich natürlich auch - meine immer schlimmerwerdende Sehschwäche ignorierend - Videos kucken (natürlich ausschliesslich Lernvideos, ein Schelm wer Böses dabei denkt!). Im Laden stand was von MP4 und im Manual was von AVI. Da ich nicht die offizielle Windowssyncsoftware verwenden kann/will, musste halt ein anderer Weg gefunden werden. Versuche mit ffmpeg scheiterten zuerst daran, dass bei Debian keine Lame Unterstützung einkompilliert wurde. Nachdem dieses Hinderniss aus dem Weg geräumt war, brachten die generierten Vids den neuen Player zum Abstürzen :-( . Armes Teil. Ebenfalls war den Versuchen mit verschiedenen online-Konverter kein grosser Erfolg beschieden.

Zum Glück hat es Beispieldateien und mplayer meldete folges:

AVI file format detected.
VIDEO:  [XVID]  320x240  12bpp  30.000 fps  491.3 kbps (60.0 kbyte/s)
[...]
AUDIO: 44100 Hz, 2 ch, s16le, 192.0 kbit/13.61% (ratio: 24000->176400)
Selected audio codec: [mp3] afm: mp3lib (mp3lib MPEG layer-2, layer-3)

XVID, das macht Sinn! Eine Recherche ergab, dass sich mencoder eignen könnte. Leider ist der im Standard-Debian nicht dabei. Zum Glück gibt es für solche Fälle das fantastische Debian Multimedia. Flugs die Datei /etc/apt/sources.list um deb http://www.debian-multimedia.org testing main ergänzt, apt-get update und apt-get install mencoder und schon war das Wunderteil auf der Pladde.

Die Bedienung ist etwas kryptisch. Folgende Konfiguration hat den Erfolg gebracht:

mencoder TheCrxshadowsDeception.flv -ovc xvid -oac mp3lame -xvidencopts bitrate=491 -o cs.avi

Will man Videos von YouTube herunterladen, eignet sich clive ganz gut. Ein nettes Tool das macht was es verspricht.

TuxMobil - Linux on Laptops, Notebooks, PDAs and Mobile Phones

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Office 2007 Wordateien (docx) unter (Debian) Linux mit OpenOffice öffnen

Geschrieben von skaldrom am 18. October 2007

Voraussetzungen

Word 2007Office 2007 greift um sich! Immer öfters begegnet man den docx Dateien im OpenXML Format. Die vorgestellte Lösung erlaubt das Öffnen und Ansehen dieser Dateien in OpenOffice. Ob sie allerdings echt Layouttreu sind, habe ich nicht gecheckt. Damit es läuft sollte ein OpenOffice > 2.0 installiert sein → bei mir hats mit 2.2.1 gefunzt.

Vorgehen

Zum Glück wird dee Translator weiterentwickelt. Die entsprechenden Dateinamen müssen einfach angepasst werden. Der Downloadlink sollte generisch sein.

  1. Download des OpenOffice OpenXML Translator - RPM’s von Novell.
  2. Im Verzeichnis drin das RPM entpacken (Dateinamen bitte anpassen):
    rpm2cpio odf-converter-1.0.0-5.i586.rpm | cpio -iv --make-directories
  3. OpenOffice schliessen und die entsprechenden Erweiterungen ins richtige Verzeichnis kopieren:
    cp -r usr/lib/ooo-2.0/* /usr/lib/openoffice/
  4. Die Doku kopieren:
    cp -r usr/share/doc/packages/odf-converter /usr/share/doc/
  5. Mime-XML kopieren:
    cp usr/share/mime/packages/odf-converter.xml  /usr/share/mime/packages/
  6. Mime-Datenbank updaten:
    update-mime-database /usr/share/mime
  7. KDE3 Mime:
    cp opt/kde3/share/mimelnk/application/* /usr/share/mimelnk/application/
  8. Gnome Mime:
    cp opt/kde3/share/mimelnk/application/* /usr/share/mimelnk/application/
  9. Dann noch die Icons:
    cp -r opt/gnome/share/icons/* /usr/share/icons/
  10. Sich freuen!!!

Addition Mai 2008:

Zamzar macht das nun auch online! Ganz stark, und vorallem mit allen Formaten, also auch xlsx (Excel 2007)!

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