Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

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Archiv für 'Systemtechnik' Kategorie

Der Stand der Technik: One for All Xsight Universalfernbedienungen

Geschrieben von skaldrom am 20. November 2009

[Trigami-Review]
remote Ein weiteres Problem in einem Techie-Haushalt (und wenn ich mich so umschaue, wohl langsam aber sicher auch bei “normalen” Menschen): Die Inflation der Fernbedienungen. TV-0, TV-1, DVD, Sound-System-0 und Sound-System-1, Satellitenreceiver, ja sogar mein Laptop verfügt mittlerweile über eine Fernsteuerung. Das führt dazu, dass ich über die Zeit ein ganzes IKEA-Körbchen mit diesen Dingern gefüllt habe. Um eine DVD zu sehen (und zu hören) brauche ich drei davon, die dann fröhlich auf meinem Bauch drapiert jedes wohlige Räkeln verhindern und gierig jedes Krümelchen gedünstete Kartoffelscheibchen in sich aufnehmen. Mindestens einmal pro Film muss ich aufstehen und einem dieser Geräte neue Batterien spendieren (und gleichzeitig die beiden Anderen gekonnt auf den Boden werfen).

Meine Experimente mit Universalfernbedienungen sind bis jetzt leider immer an meiner Unfähigkeit gescheitert, papierne Unterlagen wieder-zugriffsfähig abzulegen. Wer kann sich schon die komplizierten Griffe merken, die Notwendig sind, um die Teile nach einer längeren Ruhepause neu zu programmieren? Ohne Kohl: bei einem Modell musste man sogar nach einer Fingerbrecher-Knopfkombination eine ganz bestimmte Zeit warten, damit das Reprogrammieren geklappt hat.

Ich war daher mehr als gespannt auf die “One for All” Xsight Geräte Xsight Colour und Xsight Touch . Sie haben einen Bildschirm, viele Knöpfe und einen USB-Anschluss. Was braucht es mehr, um des Geeken Herz höher schlagen zu lassen? (ok, ein SDK wär nicht schlecht :) ).

Universalfernbedienungen auf höchstem Niveau

Links die Touch, in der Mitte die Colour und rechts eine Zigarettenschachtel zum Grössenvergleich

Links die Touch, in der Mitte die Colour und rechts eine Zigarettenschachtel zum Grössenvergleich

Schon beim Auspacken gefallen die Geräte. Sie sind etwas gross, sehen aber sehr elegant aus, und die blaue Beleuchtung bringt Star-Trek-Feeling. Beide Geräte können entweder direkt oder per USB über den PC konfiguriert werden. Das direkte Konfigurieren geht dank dem Bildschirm sehr schnell, aber die Datenbank ist nicht so gross wie bei der Online-Variante.

Konfigurieren über USB

Nach der (leider Windows-Only) Installation der Software auf dem PC, wird das Gerät über eine Webseite upgedated (Firmware) und konfiguriert. Das hat den Vorteil, dass die Datenbanken der Geräte aktuell gehalten werden können. Man ist theoretisch also auch für Geräte gerüstet, die es noch gar nicht gibt. Der Nachteil dabei dürfte sein, dass One for All ziemlich viele Infos über mich erhält. Ich habe mich zum Beispiel sehr gefragt, wieso ich meinen Geburtstag und den Wohnort angeben muss.

ActiveX muss aktiviert werden, dann klappts auch mit dem USB

ActiveX muss aktiviert werden, dann klappts auch mit dem USB

Nachdem ich ActiveX aktiviert habe, ging das Procedere dann auch ohne Probleme und speditiv vonstatten. Als Coder hat mich die Idee fasziniert, wie hier lokale Geräte mit online-Applikationen gesteuert werden. Das muss man im Auge behalten.

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Text- oder Quellcodedateien auf Ähnlichkeit prüfen unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 12. November 2009

mirrorManchmal überfällt mich der starke Drang nachzuforschen, wieviel von meinem vermittelten Wissen auch tatsächlich angekommen, gespeichert und wiedergegeben werden kann. Im Volksmund heisst dies “Prüfung”, im Mund der Lernenden “Folter”. Im Zeitalter der Kommunikation könnte es natürlich sein, dass Dateien weitergegeben werden. Als Beurteiler sollte man das herausfinden, so dass man diese Dateien wieder zurückgeben kann :)

Eine der Möglichkeiten unter Linux ist der similarity-tester. Er kann Code in verschiedenen Programmiersprachen oder auch Text vergleichen. Als Argument übernimmt er eine Liste von Dateien für den Vergleich.

Angenommen, man hat die Dateinamen vorgeschrieben und alle Resultate lokal, so listet folgender Befehl die Ähnlichkeiten prozentual auf, absteigend geordnet.

sim_text -e -s -p `find . -name 'aufgabe.vb'`

Wer sich in die Optionen einarbeiten möchte, sei auf die Manpage verwiesen.

Eine weitere Möglichkeit wäre Simhash. Leider bin ich zu dumm es zu verstehen und für meine Bedürfnisse aufzurufen.

Hat jemand vielleicht eine noch komfortablere Lösung? Vielleicht auch für Binärdateien?

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Eingeordnet in Bildung und Unterricht, Linux | 1 Kommentar »

KDE bootet nicht mehr und bleibt bei der Weltkugel stehen

Geschrieben von skaldrom am 5. October 2009

KDE splash screenIn einem Anfall von Wahnsinn habe ich OpenOffice 3.1 nach Anleitung in meinem Kubuntu installiert. Die Strafe folgt auf dem Fusse: Nach einem Neustart hängt der KDE bei der schönen Erde. <Ctrl>+<Alt>+<F8> hat keine neuen Fehlermeldung und ich sitze da, untermailt und geschliffen.

Die üblichen Experimente wie .kde neu erstellen lassen funzen leider nicht. Etwas beruhigt hat mich dann, dass KDE sich dem sudo gebeugt hat und als root aufstartbar war.

Nach viel Fluchen habe ich die Lösung gefunden. ~/.ICEauthority wurde dem root als alleiniges Eigentum zugeschanzt. Ein beherztes chown -R skaldrom.skaldrom ~/.ICEauthority hat dem Spuk ein Ende bereitet. Vielleicht hilft das jemandem in derselben Situation.

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Jailbreak für die Nintendo DS

Geschrieben von skaldrom am 6. September 2009

nintuxVor langer Zeit habe ich mir mal eine Nintendo DS angeschafft. Der ursprüngliche Anschaffungsgrund ist sogar für dieses Blog zu skurril, aber die Spielkonsole vereinfacht lange Zugsfahrten mit Kindern. Irgendwie hatte ich das Gefühl, da muss mehr drin sein als der Mario und der Luigi (obwohl die wirklich was hermachen, game- und zeitverschwendungstechnisch). Durch eine Aktion von Nintendo gegen Hacker bin ich dann auf die Möglichkeiten aufmerksam gemacht worden. Flugs eine Acekard 2i gekauft (bei Modfreak: Super Service! Am nächsten Tag war sie da!) eine 8GB sdHC Karte von einem glücklich ausgegangenen Fehlkauf (dazu später vielleicht mehr) ausgegraben und es konnte losgehen.

Die Vorbereitungen

Ich wollte mich nicht mit irgendwelchen Hacks und Passme’s und Wasweissichs beschäftigen, sondern einfach eine “offene” DS haben. Der Acekard lag keine Bedienungsanleitung bei, was ich schon eher speziell gefunden habe, naja, so klappts auch mit der Konsole:

  1. Von Acekard das Betriebssystem herunterladen.
  2. Auf die sdHC-Karte entpacken, so dass das __ak2 Verzeichnis im Root liegt.
  3. Wenn man schon mal dabei ist, von der selben Seite aus Moonshell (ein Mediaplayer) herunterladen und ebenfalls auf die Karte kopieren
  4. sdHC in die Acekard, Acekard in die Nintendo und losgehts
  5. Auf der Nintendo unter Start, System Properties den Menüpunkt Show file(s) of type auf ALL stellen.
  6. Auf der Nintendo unter Start, Patches den Menüpunkt Patches auf enabled stellen.
Alles was es braucht

Alles was es braucht

Und nun kanns losgehen.
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Synergy: Ein Tool, das die Arbeitsweise am Computer verändern kann

Geschrieben von skaldrom am 30. June 2009

synergyDie Arbeitsweise von Synergy ist einfach und bestechend: Die Tastatur und Maus eines Computers (genannt “Server”) kann benutzt werden um den Cursor und die Eingaben auf anderen Compies zu steuern. So weit so gut, aber Synergy macht das über das Netzwerk und (fast) betriebsystemunabhängig!

Was kann es nun?

Folgendes Szenario: Meine Grosse ist der Server und mein Arbeitsgerät. Rechts davon steht mein Laptop mit dem Mailclient und links davon mein Nettop mit Doku und Cheatsheets. Fahre ich mit der Maus links oder rechts aus dem Bildschirm der Grossen, erscheint der Cursor auf dem entsprechenden Kleincomputer. Die eine Tastatur kann benutzt werden um auf allen Compies Eingaben zu machen. Der Clou: Sogar die Zwischenablage wird synchronisiert. Ich kann also auf der Einen was kopieren und auf der Anderen wieder einfügen.

(Zwischenbemerkung: Ja, Computer sind weiblich).

Da das Ganze betriebssystemunabhängig (im Sinne von: Läuft auf Linux, Mac und Windows) funktioniert, eignet sich das hervorragend für Tests, Dokumentieraufgaben etc.

Bis auf die Spitze hat es Sembetu getrieben:

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VIM geboostet

Geschrieben von skaldrom am 13. May 2009

vimWelch wunderbare Möglichkeit, einen Glaubenskrieg vom Zaun zu brechen: VI vs Emacs, VIM vs VI, alle vs alle, … Da verzichte ich aber – wie ungewöhnlich – mangels Energie darauf und lass andere sprechen:

VI VI VI The editor of the beast.
— coolsig

oder:

irgendwie hat vi doch zwei modes,
einen, wo er den text kaputt macht,
und einen, wo er beept.
— frobnic

VIM kann so konfiguriert werden, dass er noch mehr Spass macht. Damit meine ich Syntax-Highlightning, Autoindent, Autocomplete, Folding, … und nicht das umlegen von <ESC> auf <Enter> um die Nerds zu verwirren :D .
Natürlich ist das Geschmackssache, aber folgende Konfiguration stimmt feinstofflich und metaphysisch für mich. Vieles davon habe ich von mkrau übernommen.
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Rotate a video (AVI) with Linux

Geschrieben von skaldrom am 6. May 2009

rotateToday, every camera is, every mobile is and soon every stapler will be able to record videos. Depending if your friends are rather large than tall, the recordings may have the wrong orientation after download. Fortunately there is mencoder, and with its help, it is easily possible to straighten the movies.

Rotating videos

Unfortunately, recoding the video is mandatory because -ovc copy leaves the rotation untouched.

With lavc encoding, files are rather small:

mencoder -vf rotate=1 VIDEO-INPUT.avi -ovc lavc -oac copy -o VIDEO-OUTPUT.avi

x264 provides better image-quality, but the files are larger:

mencoder -vf rotate=1 VIDEO-INPUT.avi -ovc x264 -oac copy -o VIDEO-OUTPUT.avi -x264encopts qp=26

The Parameter rotate has the following meaning:

0 Rotate by 90 degrees clockwise and flip (default).
1 Rotate by 90 degrees clockwise.
2 Rotate by 90 degrees counterclockwise.
3 Rotate by 90 degrees counterclockwise and flip.

Some more tricks

Saving a (preview-) image:

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Showdown: Swiftfox gegen Firefox

Geschrieben von skaldrom am 13. April 2009

chillfoxVor einiger Zeit gab es eine grosse Kontroverse um Firefox unter Linux: Messungen haben gezeigt, dass die Windowsversion mit Wine unter Linux schneller gelaufen ist, als die Linux native Version. Diese Messung hat sehr zu meinem subjektiven Eindruck gepasst: Firefox ist eine Schnecke unter Linux. Als Alternative wurde eine “optimierte” Version mit Namen Swiftfox offeriert. Nundenn, lasset uns das auschecken.

Das Testsystem

Der HP Laptop:

Typ: HP EliteBook 8530p
CPU: Intel® Core™2 Duo Prozessoren T9400 (2,53 Mhz)
RAM: 4GB
Video: ATI Technologies Inc Mobility Radeon HD 3650
Videodriver: 8.54.3

Der Dell Desktop:

Typ: Dell Inspiron 531 Desktop
CPU: AMD Athlon(tm) 64 X2 3800+ (2.0G)
RAM: 4GB
Video: NVIDIA GeForce 6150SE nForce 430

Windows:

OS: Microsoft Windows Vista Home Basic SP1 (32 Bit)

Linux:

Distribution: Kubuntu 8.10
Kernel: 2.6.27-11-generic #1 SMP x86_64 GNU/Linux

Der Windowsrechner ist ein Desktop, dafür schon eine Spur älter. Bei den unterschiedlichen Hardwareplattformen sind die Resultate natürlich nur bedingt vergleichbar. Klar hätte man das auf einer Kiste durchziehen können, aber ich hab auch noch Anderes zu tun :)

Die Kontrahenten

Swiftfox:
Swiftfox sind “optimierte” Builds. Sie können unter Debian wunderbar mittels apt-repository installiert werden. Leider hinken die Versionen etwas nach und die aktuellste ist 3.0.4pre. Swiftfox kann dasselbe Profil-Verzeichnis benutzen wie eine Firefox-Installation.
Firefox:
DER Klassiker. Anscheinend wird Firefox unter Windows entwickelt und humpelt darum in der Linuxversion etwas lahm. Unter beiden Betriebssystemen kam 3.0.8 zum Einsatz.
Internet Explorer
Der bei Vista, beiliegende und stetig upgedatete Microsoft Internet Explorer, Version 7.0.6001.18000.

Die Messungen

Ich habe die Tests jeweils zwei mal laufen lassen und die Resultate verglichen, damit die Plausibilität einigermassen gegeben ist :)
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Individuelle, geschützte und dynamisch erstellte SVN-Repositories

Geschrieben von skaldrom am 13. March 2009

facesDas Problem: Es sollen individuelle SVN Verzeichnisse erstellt werden. Ein Bereich also, in dem eine Person beliebig viele Repositories erstellen kann, die nur von ihr selbst angesehen und bearbeitet werden können. Mann könnte jetzt meinen – vorallem mit viel jugendlichem Leichtsinn – das sei ein einfaches, allgemein bekanntes Problem. Pustekuchen! Das muss ein ganz fremder wohl ganz abstruser Wunsch sein.

Verschiedene Dinge schränken die Chance ein, eine einigermassen vernünftige und allgemeine Lösung zu finden :( .Doch der Reihe nach. Was ist gegeben:

  • Ein wunderbarer Server, mit SSL und allem.
  • Das Einrichten eines neuen Users sollte ungefähr 0,01 Sekunden menschlicher Arbeitskraft bedürfen.
  • Die Benutzer sind in einem Active Directory gespeichert.
  • Apache2, PHP, und alles was man will ist installiert.

Einschränkende Dinge

Die grösste Peinlichkeit ist die Direktive SVNParentPath (von mod_dav_svn). An sich sollte die Direktive ein Basisverzeichnis für die SVN-Repositories angeben aber:

  • Der Parameter (das Verzeichnis) ist absolut undynamisch. Er nimmt keine Umgebungsvariable, Regexp oder sonst was, sondern ganz stur nur einen festen Pfad.
  • Kann nicht in einer .htaccess Datei gesetzt werden

Gna! Das ist echt 2002! So wird das nichts mit dynamisch erstellten SVN-Verzeichnissen. Aus reinem Masochismus hane ich verschiedene Lösungen wie mod_rewrite, symbolischen Links, LocationMatch und alles was sonst noch so Zeit kostet ausprobiert. Keine Chance…
Erschwerend hinzu kommt, dass sich SVN überhaupt nicht mit der Alias Direktive anfreunden kann und konsistent stur auf eine jungfräuliche Location beharrt: Der Versuch wird mit einem Repository moved permanently, please relocate belohnt.

Die Krönung: mod_authz_path

mod_authz_path klingt vielversprechend. An Hand des Pfades sollte der User und das Realm festgelegt werden können. Jaaa, aber nicht als Location, sondern nur als Pfad (<Directory> im Apache), wie man mit dem Debuggen feststellen kann:

AuthNamePathMatch (.+) "Persoenliches SVN $1"
AuthzUserPathMatch (.+) $1

Mit dem Pfad findet sich aber – wie schon weiter oben geflucht – das SVN nicht zurecht.

Ganz nebenbei hat mich dieses Modul etwa viertausend Stunden gekostet. Wenn es geladen wird, funktioniert authnz_ldap nicht mehr richtig. Nicht überhaupt nicht, sondern einfach das require Statement spielt verrückt und verhält sich unberechenbar. Nach langer Zeit habe ich dann das auch gemerkt :irre: . Aber erst nachdem ich unter viel Wehklagen in einer Panik die anderen Server getestet habe, ob die Authentifizierung dort auch nur scheinbar funktioniert.

Die Lösung

Nach ein paar Jahren die Lösung: Gutes, altes PHP.

Auf dem SSL-Port des Servers ist eine Website, auf der sich die User mal als erstes über Apache am Active Directory authentifizieren müssen. Dadurch habe ich Zugriff auf den Benutzername mittels $_SERVER['AUTHENTICATE_SAMACCOUNTNAME']. Loggt sich jemand ein den wir noch nicht kennen, dann:

  1. Wird der svn-Grundpfad erstellt, wenn er noch nicht existiert.
  2. Wird eine Apache-Konfiguration für diesen neuen Grundpfad erstellt, die das ParentPath und den entsprechenden User beinhaltet.
  3. Wird Apache neu gestartet → und der Benutzer währenddessen zum Warten gebracht. Das ist leider notwendig zum Einlesen der Konfigurationserweiterung.

Die neue Konfigurationsdatei wird “lokal” erstellt und in der Grundkonfiguration /etc/apache2/sites-available/isvn.myhost.ch eingebunden:

        Include /data/www/isvn.myhost.ch/config/svn.conf

PHP Code für die neuen Benutzer:

  $svn_user=strtolower($_SERVER['AUTHENTICATE_SAMACCOUNTNAME']);
  if(!$svn_user) { echo "Hacker, you will be disintegrated!"; exit(1); }
  $svn_root=SVNROOT."/".$svn_user;
  if(!is_dir($svn_root)) { // NEW USER
        // Make svn Parent Path
        mkdir($svn_root);
        // Write Config
        $fh = fopen(SVNCONF, 'a') or die("can't open file");
        $svnDirective =<<<EOD

<Location /svn/lp/$svn_user>
        DAV svn
        SVNParentPath /data/svn/lp/$svn_user
        AuthName "Persoenliches SVN von $svn_user"
        AuthType Basic
        AuthBasicProvider ldap
        AuthLDAPBindDN ldapanonymous@myhost.local
        AuthLDAPBindPassword g3h31M3Sp+
        AuthLDAPUrl ldap://adc1.myhost.local/ou=Accounts,dc=myhost,dc=local?sAMAccountName?sub
        require ldap-user $svn_user
</Location>

EOD
;
        fwrite($fh, $svnDirective);
        fclose($fh);

        // Make th User wait
        echo "<html><head><title>SVN wird eingerichtet</title>\n";
        echo '<meta http-equiv="refresh" content="5; URL=https://isvn.myhost.ch">'."\n";
        echo "</head><body>".implode(" ", explode(".",$_SERVER['AUTHENTICATE_SAMACCOUNTNAME'])).": Ihr SVN Grundverzeichnis wird erstellt. Bitte warten Sie.</body></html>";

        // Restart Apache
        exec('echo "/usr/bin/sudo /etc/init.d/apache2 restart" | /usr/bin/at now');
        exit();
  }

Damit der User www-data den Apache restarten darf, muss ihm das per /etc/sudoers erlaubt werden:

www-data ALL=NOPASSWD: /etc/init.d/apache2

Dass die Berechtigungen auch für alle benötigten Zusatzdateien reichen, machen wir den Trick mit dem at.

Somit haben wir also eine hochindividuelle Konfigurationsdatei für alle User und Ihr SVN Grundverzeichnis. Die PHP-Seite ermöglicht es, SVN-Repositories anzulegen und zeigt auch gerade den annektierten Platz an:

Die SVN-Steuerkonsole

Die SVN-Steuerkonsole

Die Quellen

Hier sind die PHP-Quellen. Für weitere Details stehe ich gerne zur Verfügung.

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Backup! Keine Ausreden mehr…

Geschrieben von skaldrom am 17. February 2009

tapeJeder weiss: Backups sind wichtig, Backups sind gut. Zumindest bei mir hat diese Einsicht immer wieder die Tendenz, in die Theorie abzugleiten. Eigentlich dürfte das nicht sein, habe ich doch eine Diplomarbeit fast vollständig verloren aufgrund eines “Crashes” und bin somit ein “gebranntes Kind” (am Rande: Es war etwa 1996, ich machte erste Erfahrungen mit Linux und dachte, dass man Dateien mittels cat MeineDatei.doc > /dev/sda1 auf die Windows-Partition verschieben kann :irre: . Aber das erzähl ich besser niemandem…).

Es wäre eigentlich auch kein Problem. Heutige, externe USB-Festplatten kosten nur noch noch 0,13 Eur (19 Rappen) pro Gigabyte (Tendenz fallend). Es gibt also keine Ausreden mehr!

Anforderungen

Es muss einfach sein! Wenn ich jedes mal eine halbe Stunde rumwursteln muss werde ich – so wie ich mich kenne – nie Backups machen. Die Geschwindigkeit spielt nicht sooo eine Rolle, wenn es nicht gerade Stunden dauert. Dateien müssen gezielt ein- und ausgeschlossen werden können. Ich brauche keine raffinierten Backuppläne, ich werf es von Hand an wenn mich das Gewissen plagt. Und wenn ich schon Backup mache, dann soll es vom Backupprogramm einfach in Ruhe gelassen werden :) . Inkrementell sollte schon möglich sein: Dateien, die sich nicht geändert haben, sollen nicht nochmals gespeichert werden.
Ich hätte es begrüsst, wenn die Dateien einzeln gespeichert würden, jede einzeln gezipt, doch dieses Feature habe ich leider nirgends gefunden.

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