Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

Archiv für 'Webapplikationen' Kategorie


UWA Widgets coden

Geschrieben von skaldrom am 25. January 2008

Web 2.0, Just Do It…

Je besser man etwas kennt, desto besser kann man darüber lästern… Ich habe beschlossen, mich ganz praktisch durch das Tal der Tränen zu kämpfen und mich auf dieser Wanderung mit den technischen Teilen von Web 2.0 herumzuschlagen. Wie fühlt sich Ajax an? Wieviel Schatten spendet der DOM-Tree? XML oder JSON, JavaScript und APIs sollten die Dämonen auf meinem Weg sein.

Das Resultat

Das Resultat kann im Ecosystem angesehen und installiert oder von der oncode.info Site downgeloaded werden. Es ist ein Widget, das Adressen über tel.search.ch sucht.
Tel.search.ch bietet ein geniales, gut dokumentiertes REST API an.

Ein paar Screenies?
So siehts in Netvibes aus:
Das tel.search.ch Widget in Netvibes

So in iGoogle:
Das tel.search.ch Widget in iGoogle

Und so in der Sidebar von Windows Vista:
tel.search.ch UWA Widget in Windows Vista Sidebar

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PHP: NHL-Spielerstatistiken in Excel ausgeben für Fantasy-Leagues

Geschrieben von admin am 15. November 2007

Das Problem

HockeyIch habe mir sagen lassen, dass es auch hier bei uns Leute gibt die in einer Fantasy League mitspielen. Irgendwie werden da virtuelle aber real existierende Sportler gezogen und verkauft und nach einem speziellen Algorithmus werden Punkte verteilt, die abhängig von den tatsächlichen Resultaten sind, die dieser Spieler erzielt. Nun, auf jeden Fall wird da viel mit Statistiken gewurstelt. Ein Fantasy League-Mitglied ist an mich herangetreten, weil er die online publizierten Resultate der Skaters und Goalies der NHL in einem Excel haben wollte.

Zuerst dachte ich, das sei ein Fall für Dapper. War es aber nicht, da auf der Webpage reine Text-Exporte waren.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Form der Ausgabe auf diesen Seiten oftmals ändert und man sich auf so wenig wie möglich verlassen sollte.

Die Felder dieser Tabelle haben keine Trennzeichen, sondern eine feste Breite und sind links- oder rechtsbündig formatiert.

Einige Punkte der Lösung

Download der Webseite in eine Variable

Zuerst muss man mal an die Seite rankommen. In PHP den Inhalt einer URL in einen String laden ist in der Theorie relativ einfach. In der Praxis jedoch ist aus Sicherheitsgründen der Zugriff auf URLs für die file* Funktionen oftmals eingeschränkt. Nunja, dann wird halt ein cURL-Fallback mit eingebaut, so dass wir auf jeden Fall in $page ein Array aus den Zeilen der HTML-Datei haben:

if(!($page = @file($url))) {
    $ch = curl_init();
    curl_setopt ($ch, CURLOPT_URL, $url);
    curl_setopt ($ch, CURLOPT_USERAGENT, 'User-Agent: Mozilla/5.0 (X11; U; Linux i686; en-US; rv:1.8.1.6) Gecko/20070723 Iceweasel/2.0.0.6 (Debian-2.0.0.6-0etch1+lenny1)');
    curl_setopt ($ch, CURLOPT_HEADER, 0);
    curl_setopt ($ch, CURLOPT_RETURNTRANSFER, 1);
    $result = curl_exec ($ch);
    curl_close ($ch);
    $page=explode("\n",$result);
  }

Überschriften auslesen

Ich lese die Tabellenübberschriften mit einem regulären Ausdruck aus (man beachte dass die Sternchen sich der Formatierung (links/rechts) anpassen), aus dem danach die Spaltenbreiten gelesen werden können. Aus den Spaltenbreiten wiederum kann ein regulärer Ausdruck gebaut werden über den auf die Werte zugegriffen werden kann.

Beispielsweise steht auf der Webpage:

NAME                                   POS GP   G    A PTS SOG +/- PIM PPG SHG

daraus lese ich mit folgendem Regexp die Feldbreiten:

'@^(NAME *)(POS *)(GP)( *G)( *A)( *PTS)( *SOG)( *\\+/\\-)( *PIM)( *PPG)( *SHG)$@'

Damit baue ich dynamisch einen neuen regulären Ausdruck, der die Tabellendaten auslesen kann:

/^(.{39})(.{4})(.{2})(.{4})(.{5})(.{4})(.{4})(.{4})(.{4})(.{4})(.{4})$/

Codiert sieht es so aus. $tline im Codebeispiel beinhaltet eine getrimmte Zeile aus dem HTML.

// Überschriften und Feldgrössen
if(preg_match('@^(NAME *)(POS *)(GP)( *G)( *A)( *PTS)( *SOG)( *\\+/\\-)( *PIM)( *PPG)( *SHG)$@',$tline,$matches)) {
  if(!$inresults) {
    // Nach den Überschriften kommen die Tabelleneinträge
    $inresults=true;
    // Überschriften auslesen
    $headercaptions=preg_split('/ +/', $tline, -1, PREG_SPLIT_NO_EMPTY);
    // Überschriften ausgeben
    echo "\r\n".join("\t",$headercaptions)."\r\n";
  }
  // Wie breit ist ein Feld (in Zeichen)
  $sizes=array();
  for($i=1;$i<count($matches);$i++) {
    $sizes[$i-1]=strlen($matches[$i]);
  }

  // Suchmuster für Einträge aufbauen
  $searchpattern="";
  foreach($sizes as $size) {
    $searchpattern.='(.{'.$size.'})';
  }
  //print $searchpattern."<br />";
  $searchpattern='/^'.$searchpattern.'$/';
  continue;
}
// Tabellenzeilen auslesen
if($inresults && preg_match($searchpattern, $tline, $matches)) {
   $row=array();
   for($i=1; $i<count($matches); $i++) {
     $row[]=trim($matches[$i]);
   }
   // Und ausgeben
   echo join("\t",$row)."\r\n";
   continue;
}

Ausgabe als Excel

Hier bescheisse ich… Ich gebe nur eine tabulatorseparierte Liste aus. Excel schnallts, OpenOffice leider nicht (hat da wer eine gescheitere Lösung? HTML-Tabellen?)…

Zuerst die Headers:

header("Content-type: application/vnd.ms-excel");
header('Content-Disposition: inline; filename="'.$dateiname.'.xls"');

Einzelne Zellen werden mittels Tabulator (\t) voneinander getrennt, Zeilenenden werden durch “\r\n” markiert:

echo join("\t",$row)."\r\n";

Die Lösung

Die komplette Lösung kann von der Homepage heruntergeladen werden und eine Demo gibts ebenda…

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Lehrstellenanbieter und Lehrstellensuchende mit Lehrstellenboerse.ch zusammenbringen

Geschrieben von skaldrom am 8. October 2007

Dies ist ein von trigami vermittelter, bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter, bezahlter Eintrag.

Das Web als Plattform

EmployeesDas Web eignet sich ja für vieles… Besonders gut hat es sich in meinen Augen unter Anderem als Plattform um Angebot und Nachfrage zusammenzubringen bewährt. Im Folgenden geht es um die Website http://www.lehrstellenboerse.ch. Dieser Beitrag ist mir sehr wichtig, da meine Lehrzeit unglaublich gut war und in einer sehr labilen Zeit (Pubertät und so…) wahrscheinlich so manch Übel in meinem Leben verhindert und mir viel Gutes ermöglicht hat. Als Berufsschullehrer wünsche ich allen jungen Menschen, die dies möchten, eine Lehrstelle nach ihrem Geschmack und Fähigkeiten und begrüsse jede nur erdenkliche Aktion um ihnen dies zu ermöglichen.

Background

LehrstellenboerseDie Website ist aus einem Projekt von HSG Studenten hervorgegangen und wird heute von einem gemeinnützige Verein betreut. Ausser einer bezahlten 100% Stelle für den Geschäftsführer wird der Verein ehrenamtlich geführt und die Website mit Hilfe von Sponsoren unterhalten.

Die Lehrstellen werden nicht nur auf dem Web publiziert, sondern auch in Printmedien wie dem St. Galler Tagblatt, der Jungfrau Zeitung und dem Taxi-Magazin abgedruckt.

Das Angebot

Für Lehrstellen- und Praktikasuchende

Momentan werden 4228 Lehrstellen aus den verschiedensten Bereichen und Kantonen sowie 14 Praktikas (unter Anderem ein Bloggerpraktikum :-) ) angeboten. Es gibt zwei Wege um eine passende Lehrstelle zu finden:

  • Über die Suche (Branche, Beruf, Kanton, Region, etc)
  • Einen Assistenten, der Schritt für Schritt zur Lehrstelle oder zum Praktikum führt.

Noch nicht implementiert, aber in Planung, ist die Filterfunktion, die ein Mail versendet wenn ein Angebot aufgenommen wird, das zum entsprechenden, registrierten Benutzer passt.

Die meisten Lehrstellen sind sehr detailliert beschrieben und ein Link zur Anbieterfirma erleichtert das Informieren.

Für Lehrstellenanbieter

Laut Geschäftsbericht wurden Firmen mit Auszubildenden direkt angeschrieben. Die Lehrstellenverantwortlichen erhalten einen Login der ihnen erlaubt, die Lehrstellen selbst zu verwalten.

Mit einem Onlinebewerbungstool das den Firmen zur Verfügung gestellt wird, können Interessenten sich sofort bewerben und den Firmen wird eine gewisse Vorselektion erleichtert.

Bemerkungen

Technisches

Die Website ist für meinen Geschmack auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Es dauert aber nicht lange bis man das Konzept geblickt hat und dann geht die Suche sehr schnell von der Hand.

Lehrstellenboerse

Sobald die erwähnte Filterfunktion zum Erhalt von Emails implementiert ist, kann sich der interessierte Suchende sehr einfach und komfortabel auf dem Laufenden halten. Ein RSS-Feed wäre vielleicht auch noch nett und nicht allzu aufwändig zu implementieren.

Ebenfalls ist geplant, dass Lehrstellensuchende ihr Profil erfassen und so direkt von Lehrfirmen angeschrieben werden können.

Nicht technisches

Dass die Lehrlingsverantwortlichen die Stellen selbst unterhalten ist eine gute Idee. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass dies vielbeschäftigte Leute sind und so gibt es einige Lehrstellen, die schon länger nicht mehr aktuell sind. Das ist etwas schade und trübt den Blick auf die über 4000 Angebote. Vielleicht könnte man hier technisch ein automatisches Ausblenddatum zur Verfügung stellen.

Das Huhn-Ei Problem des Webs wurde elegant gelöst *bravo*. Wenn es nicht genug Angebot hat gibt es nicht genügend Interessenten und umgekehrt und so kommen viele gute Ideen nicht in Schwung. Hier wurden die Lehrfirmen aktiv aquiriert und damit steht ein grosses Angebot zur Verfügung. Vielleicht könnte einiges an Aufwand und Doppelspurigkeiten eingespart werden, wenn die Anstrengungen kanalisiert und eventuell die Datenbestände zentralisiert würden. So verfolgt zum Beispiel we-are-ready in Etwa die gleichen Ziele.

Fazit

Schöne und sinnvolle Sache im öffentlichen Interessen! Bitte unterstützen..!

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Gutscheine per Internet: Nützliches im Doppelpack

Geschrieben von skaldrom am 1. October 2007

Dies ist ein von trigami vermittelter, bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter, bezahlter Eintrag.

Die Idee…

Gift …ist genial und genial einfach! Gutscheine für die verschiedensten Dinge werden über das Web angeboten. Das Einkaufen als solches ist durch das Web schon sehr viel schuhsohlensparender geworden, da die physikalische Bewegung der Körpermasse von Ladenlokal zu Ladenlokal nicht mehr notwendig ist. Bei vouchernet.ch findet man nun über 70 Anbieter bei welchen Gutscheine käuflich erworben werden können auf einer Seite vereint.
Will man Gutscheine verschenken, so sollte dies wohlüberlegt sein: Zum Einen sollte es nicht als fehlenden Einsatz oder mangelnde Fantasie interpretiert werden können (auch wenn genau das der Grund für ein Gutscheinkauf war :-) ) und zum Anderen muss man sich bewusst sein, dass der monetäre Wert des Geschenks von der/dem Beschenkten direkt abgelesen werden kann. Andererseits gibt es Dinge wie ein Kinoeintritt oder ein Essen in einem schönen Restaurant die nur sehr schwer, mit viel Papier und eventuell unter Einwirkung von Zwang eingepackt werden können.

Das Angebot

Auswahl

Die Anbieter der Gutscheine sind sehr breit gestreut: Regionale Unternehmen wie zum Beispiel eine Waschanlage in Wohlen oder ein Chocolatier aus Cham/Zug, aber auch national bekannte und verbreitete Betriebe wie McDonalds oder der WWF, das Alpamare, das Technorama oder das Verkehrshaus bieten Gutscheine feil. Interessante Ideen wie ein schweizerischer Museumspass oder eine Minimal Techno/Minimal House DJane können den eher unkreativen Schenker inspirieren. Sollte man mal nicht beim Umziehen helfen wollen, so kann man immerhin Umzugskisten von Homegate verschenken…
Über 70 Unternehmen sind eine solide Basis, können aber regional natürlich nicht alles abdecken.

Gutscheinarten

Die meisten Gutscheine werden über die Website bestellt und finden den Weg per herkömmlicher Schneckenpost zu einer beliebigen Adresse. Der Versendezeitpunkt kann frei ausgewählt werden und streicht somit schon wieder eine Pendenz von der Liste des Schenkers.
Vouchernet.ch preist sich als e-mässigen-Last-Minute-Geschenke-Retter an. So richtig ist das aber noch nicht möglich, da nur 8 Anbieter Gutscheine per Email anbieten.
Einige Gutscheincodes können bei den Webshops der Anbieter verwendet werden, was natürlich extrem e-mässig-web2.0ig rüberkommt. Die überwiegende Mehrheit wird aber im entsprechenden Ladenlokal gegen weltlich Gut getauscht. Das macht sicher bei vielen Dingen auch Sinn, da ein BigMac per Post und ein Haarschnitt im Paket einfach nicht dasselbe sind wie wenn sie frisch vom Produzenten kommen…

Die Website

vouchernet.ch Screenshot

Navigation und Usability

Der ganze Webauftritt ist klar und strukturiert aufgebaut. Ein grosses *bravo* für den Verzicht auf unnötige Schnörkel und die klare Navigation. Das ganze Design vermittelt Seriosität und Klarheit. Auch der ungeübte Webeinkäufer wird sich bis zum Kauf des Gutscheines durchschlagen können. Eine schenkerfreundliche Suchfunktion (für wen, Kanton, Preisrahmen) ist eine grosse Hilfe für den noch nicht festgelegten Schenker. Einzig die Gutscheinsvoransicht beim Hoovern über den Gutscheintitel ist zwar schön und illustrativ, aber etwas versteckt, wenn auch in der Hilfe beschrieben (liest die jemand?).

Was mir dann eher schwer gefallen ist, ist die Registrierung. Man könne bei einem Wettbewerb mitmachen und erhalte Exklusivangebote. Wollen wir doch! Die Site will dann aber plötzlich frech viele Privatdaten von mir. Adresse, Geburtsdatum und woher man Vouchernet kennt sind Pflichtfelder. Sicher interessant für das Marketing, aber herauspressen aus dem Anwender wirkt eher unsympathisch (im Gegensatz zum Rest der Site und den Texten, die sehr sympathisch rüberkommen!). Dann akzeptierte er auch noch meine .info Emailadresse nicht. Hey, .info gibts schon seit 2001!.
Als ich endlich alle meine Reichtümer und einen Gegenwert für meine Informationspreisgabe (jaa, meine Info ist was wert, ich will was dafür!) einsammeln wollte, wurde mir eine Seite “Eigene Daten ändern” präsentiert. Darauf sind zwei voreingestellte Passworteingabefelder mit ihrem Inhalt hinter den bekannten Sternchen versteckt. Allerdings waren die beiden Passwörter nicht gleich lang. Häh? Mit Click und Clack auch diese Hürde gemeistert und dann kommt heraus, dass der Wettbewerb abgeschlossen ist (obwohl mir noch viel Glück gewünscht wurde) und die Exklusivangebote “in Kürze” aufgeschaltet werden. Naja, hmm, tja, nett ist das nicht.

Technisches

Technisch hat mich die Seite eher verwundert. Sie funktioniert einwandfrei, aber einige kleine Dinge sind etwas im Argen. Die Unternehmer sind in der Promotingphase für die Website und möchten eine grössere Bekanntheit erlangen. Dafür müssten sie aber auch etwas SEO (Suchmaschinenoptimierung) betreiben, damit sie der verzweifelte Möchtegernschenker auf dem allmächtgen Google auch findet. Fehlerhaftes HTML, nur zwei Keywords (eines davon noch falsch geschrieben), kein Favicon, keine robots.txt, etc sorgen halt nicht für Spitzenplätze. Bin sehr gespannt ob dieser Eintrag für das Wort “Gutschein” noch vor vouchernet.ch in den Suchresultaten erscheint ;-) . Auf der positiven Seite ist ein Inserat bei Google mit den richtigen Keywords und ein del.icio.us Engagement zu verzeichnen. Auch der RSS-News-Stream funktioniert gut.

Für den Benutzer zeigen sich auch einige Probleme: Die Trennstrich in den Beschreibungstexten müssten entfernt werden, sonst erge- ben sich fremd- artige Gebilde bei einer and- eren Browser- breiten.

Kleinere Details wie ein “Click to activate and use this control” (vom Flash) wenn man im MSIE über dem Logo verweilt, sind dann eher unwichtig (dochdoch, man kann Flash so einbetten dass dieser Hinweis nicht kommt). Interessant ist, dass Microsoft diese Meldung auf Grund eines verlorenen Rechtsstreites einfügen musste…

Ohne Hinweis:


Mit Hinweis (nur MSIE grösser gleich 6.0):

Testkauf

Der Testkauf war eigentlich direkt und einfach, bis ich gesehen habe, dass die Versandkosten für einen Gutschein für einen Kindereintritt ins Technorama (12 Franken) satte 4 Franken betragen. Hui, 4 Hämmer (??!!) das tut weh. Ist da noch der Druck dabei? Seit wann kostet eine A-Post-Marke 4 Franken? Nö, ich bezahle keine 33% Aufpreis.

Dafür wäre das Bezahlen einfach: Rechnung oder Postcard. Kreditkarte ist vorgesehen und wird bald integriert werden.

Wenn die Gutscheine wirklich so aussehen wie auf dem Preview, dann machen sie echt was her.
Gutschein fürs Technoarama

Bei einigen Gutscheinen sind allerdings die Texte etwas irritierend.
Beispielsweie:

Mit diesem Gutschein schenken Sie Vergnügen pur.

oder

Dieses Geschenk passt immer. Noch dazu hat es Format: praktisch, ultradünn, modern.

implizieren nicht gerade Bescheidenheit des Schenkers. Der Gutschein ist ja für den Beschenkten, und der schenkt nicht und soll selbst beurteilen, ob es immer passt.

Für Anbieter

Anbieter können zwischen drei Modellen wählen: vouchernet.ch bietet auf Wunsch Druck der Gutscheine und Inkasso an. Der Preis bewegt sich um 1 sFr. pro Tag plus 1,75% Umsatzbeteiligung wenn für ein Jahr gebucht wird und eine Preisstaffelung für längerfristige Buchungen. Interessant ist auch die Verkaufsgarantie, die greift, wenn nicht mindestens ein Gutschein pro Monat verkauft wird. In diesem Falle gibt es eine Gratis-Verlängerung.

Fazit

Eine geniale Idee, seriös umgesetzt. Kleinere technische Unfeinheiten halten einem nicht vom Einkauf ab, höchstens vielleicht die happigen Versandkosten.
Firmen könnten bei vouchernet.ch Gutscheine kaufen und den Mitarbeitern mit Jubiläen kalkulierbar, richtig getimed etwas schenken, dass sie wahrscheinlich auch brauchen können. Göttis und Gotten finden nützliche Dinge, auch wenn sie sich in der Welt der Pubertierenden nicht mehr unbedingt auskennen und inspirierend ist es allemal. Ich werde die Site für kommende Weihnachten in sicher in meinen e-Bummel mitaufnehmen.

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ClickHeat: Klick, zeig Dich, Du bist umzingelt!

Geschrieben von skaldrom am 16. September 2007

Heatmaps

Spannende Methode zur Analyse des Benutzerverhaltens von Websites sind sogenannte Heatmaps. Sie speichern die Koordinaten aller Klicks auf eine Website und stellen sie mit “Hitzepunkten” dar:
Beispiel Heatmap

Crazy Egg

CrazyEgg in ActionEine “kommerzielle” Möglichkeit zum Erstellen solcher Heatmaps ist CrazyEgg. Die Basisvariante ist gratis und reicht eigentlich aus für kleine Websites. Viel Web 2.0-Ajax und eine einfache Bedienungsführung machen es zu einem angenehmen Tool. Es ist möglich verschiedene “Tests” zu fahren mit unterschliedlichem Aufbau der Website und diese Durchgänge dann zu vergleichen.
CrazyEgg hat es voll im Griff die Klicks den richtigen Links zuzuordnen. Keine leichte Aufgabe wenn man bedenkt, dass jeder Besucher mit einer anderen Auflösung ankommt. Zur Auswertung stehen folgende Darstellungen zur Verfügung:

Overlay (Siehe Bild)
Zeigt die Attraktivität der Links in absoluten und relativen Zahlen
List
Eine Liste aller Links mit ihrer Popularität
HeatMap
Eine schöne Heatmap halt…
Confetti
Klicks anzeigen an Hand des Referrers (der Website von welcher die Besucher gekommen sind)

ClickHeat

ClickHeat ist eine freie Implementierung für Heatmaps. Sie kann auf dem eigenen Server betrieben werden und ist somit sehr geeignet für Kontrollfanatiker wie ich einer bin. Die Installation ist denkbar einfach:

  1. Downloaden der Applikation.
  2. Alles an einen Ort auf dem Server entpacken
  3. Im Browser dieses Verzeichnis aufrufen (Beispielsweise http://www.yoursite.com/clickheat/index.php)
  4. Alles korrekt einstellem
  5. Den Javascriptcode im Footer der Webseiten einbinden
  6. Abwarten, Tee trinken, Sackhüpfen und danach wieder das ClickHeat Verzeichnis aufrufen
  7. Sich freuen!

Einige Tips noch dazu:

  • Man kann und sollte die eigenen Klicks ausblenden (erster Menüpunkt im Hauptmenü).
  • Beim Generieren vom Javascript kann angegeben werden, wie die Linkdaten unterschieden werden:
    • Mit Keyword. Hier muss aber auf jeder Seite der Javascriptcode angepasst werden! Hben alle Seiten denselben Footer, werden wild alle Klicks gesammelt, auch wenn jede Seite anders aufgebaut ist.
    • Nach Titel oder Pfad: Damit kann schön nach einzelnen Seiten unterschieden werden.
  • Um zu checken, ob die Datensammlung funktioniert, die Seite mit dem Parameter ?debugclickheat aufrufen. Also beispielsweise http://www.yoursite.com/index.php?debugclickheat. Dies zeigt ein nettes Overlay mit vielen Informationen.
  • Unbedingt das Layout der Site konfigurieren (beim Icon Icon zur Layoutangabe), da er ansonsten die Klickpositionen ein Bisschen durcheinander bringt. Dieses Blog beispielsweise ist Fixed left and right menus, liquid content.

Resultate

Was habe ich für dieses Blog für Erkenntnisse gewonnen?

  1. Die Suche wird benutzt und hat somit ihren prominenten Platz oben rechts verdient.
  2. Es wird ziemlich oft auf das “lead-in” Bild geklickt. Hmmm, was dies zu bedeuten hat muss ich mir noch überlegen. Was erwarten die Besucher wenn sie draufklicken?
  3. Es wird auch auf den kleinen Link skaldrom oberhalb der Beiträge geklickt. Ich habe den Link darum weg von der Homepage (was wohl eher verwirrend war) auf die Schreiberling-Seite umgebogen.
  4. Die Ads scheinen in einem guten Bereich mit vielen Clicks rundherum zu sein.

Weiteres

t-error (error terror?) hat auch über ClickHeat geschrieben. Inspirierend war auch wieder einmal der ProBlogger Beitrag.

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BlogCampSwitzerland 2.0

Geschrieben von skaldrom am 26. August 2007

BlogCamp 2.0Am 20.10.2007 ist das BlogCampSwitzerland 2.0 an der ETH Zürich. Das könnte echt geekig werden:
Man trifft sich, es gibt Bier, Essen, einen Haufen Freaks und eine unAgenda: Slots und Präsentierzeux ist da, und wenn wer was zu sagen hat, dann trägt er sich ein und seine Weisheiten vor.

Lokale blogging Grössen wie Yoda, der Autor vom Metablog (Nachtrag März 2008: Metablog ging unter mysteriösen Umständen vom Netz) und Bloggingtom werden anwesend sein. Leicht grössenwahnsinnig werde ich mich klein und bescheiden einreihen :-D .

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Der Blog-Friedhof

Geschrieben von skaldrom am 9. August 2007

Höret Gemeinde!

In diesem Posting seien all die Blogs beklagt, die so voller Zuversicht geöffnet worden sind und denen doch oft nur ein so kurzes Leben bestimmt war. Oftmals stirbt einsam und verlassen, fast ohne inbound-Link, was mit so viel Zuversicht und Enthusiasmus das Licht der Browser erblickt hat.

Lasset uns gemeinsam eine Mikrosekunde schweigen und hoffen, dass sie einen besseren Ort gefunden haben auf dem ew’gen Webserver.

Sie sollen ein letztes mal geehrt sein und hier aufgelistet werden. Denn wo wären sie besser aufgehoben als auf den Weiten des Blog eines technophilen Gothen.

Ein Blog qualifiziert sich durch folgende Punkte für diesen Friedhof:

  • Es ist tot aber noch nicht verrottet: Also noch erreichbar.
  • Es hat hoffnungsvoll begonnen.
  • Es hat seit mindestens etwa seit sovielen Monaten kein Lebenszeichen von sich gegeben wie es Anzahl Beiträge hat. Ein Jahr Inaktivität qualifiziert es ebenfalls.

Bitte, Gemeinde, schickt mir diese und ich werde sie gerne ehrenvoll aufführen. Sollte sich ein Blog aus dem Reich der Toten wieder erheben, werden wir es jubelnd entfernen ;-)…

CoDeA Weblog - Programmieren, Webwork und Internet 23. Juni 2007 - 25. Juni 2007 R.I.P. Schade…
der Kleiner programmierer (Im Feed so geschrieben) 15. Juni 2007 - 15. Juni 2007 R.I.P. Auch schade…
ruzz on symfony, a weblog 31. Mai 2006 - 7. August 2006 R.I.P. Besonders schade…
Daniel-Gothic-Blog 1. Juli 2007 - 1. Juli 2007 R.I.P. Schade…

Weitere werden folgen…

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Mit Apache 2.2 an einem Windows ADC authentifizieren

Geschrieben von skaldrom am 7. August 2007

Zentrale Accountverwaltung (oder in Managerdeutsch: Single Signon) ist etwas schönes! Der IT-Support kann sich darum kümmern, spontan Änderungen vornehmen und die Websiteverantwortlichen müssen nicht mehr rennen und vergessene Passworte zurücksetzen. Viele Zentrale Verzeichnisse laufen unter Windows mittels ADCs (Active Directory Connector). Der ist so nett und stellt seine Dienste auch als LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) zur Verfügung. Der Apache kann darüber (auch unter Linux) authentifizieren mit Basic Authentication, also mit dem Passwortfenster aber ohne PHP und PERL und so…

Benötigt wird das Modul authnz-ldap. Unter Debian kann das eingeschaltet werden mittels:

a2enmod

In einer .htaccess Datei oder in der Site-Konfiguration kann man nun sehr gezielt für Verzeichnisse oder URLs die Authentifizierung einschalten. Hier ein Beispiel:

<location /admin>
                AuthName "LDAP-Authentifizierter Bereich"
                AuthType Basic
                AuthBasicProvider ldap
                AuthLDAPBindDN ldapreader@aden.local
                AuthLDAPBindPassword secretpassword
                AuthLDAPUrl ldap://adc1.aden.local/ou=Accounts,dc=aden,dc=local?sAMAccountName?sub
                AuthzLDAPAuthoritative on
                require ldap-group CN=Angestellte,OU=Berechtigungsgruppen,OU=Gruppen,DC=domain,DC=local
</location>
ldapreader@aden.local:
Ist ein Benutzer mit Leserechten aus der Domäne domain.local
secretpassword:
Ist das Passwort dieses Benutzers.
require:
Gibt an, wer Zugriff hat. ldap-group authentifiziert ganze Gruppen. Es gibt aber auch noch andere Direktiven.

Das Ganze funktioniert natürlich auch für SVN und Websvn Zugriffe über das Web!

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Zertifikat erstellen und http-Anfragen auf https umleiten

Geschrieben von skaldrom am 5. August 2007

Um zu einem SSL- Zertifikat zu kommen, kann unter Debian folgendes Kommando verwendet werden:

apache2-ssl-certificate

Dieses könnte man nun signieren lassen oder wenn man nur die Verschlüsselungseigenschaften braucht einfach so belassen. Wenn Apache das Modul mod_ssl geladen hat, kann man nun noch die Datei ans richtige Ort bewegen (Siehe SSLCertificateFile Parameter weiter unten).

Port 443 ist der Port auf dem der Apache auf https Verbindungen hört. Dass er dort ein Ohr platziert muss /vserver/webv2/etc/apache2/ports.conf angepasst werden;

Listen 80
Listen 443

Man hat ein schönes Zertifikat mit ganz vielen Bitlein und nun sollen die Benutzer dies auch gefälligst nutzen. Auf gut Deutsch: man zwingt alle http-Anfragen auf https (http://sicher.oncode.info soll zu https://sicher.oncode.info werden). mod_rewrite für Apache kann das gut, sehr gut sogar und erst noch automatisch. Dafür muss Apache folgendermassen konfiguriert werden:

Datei /vserver/webv2/etc/apache2/sites-available/default

NameVirtualHost *:443
NameVirtualHost *:80

<virtualhost *:80>
        RewriteEngine On
        RewriteCond %{HTTPS} !=on
        RewriteRule ^/(.*) https://%{SERVER_NAME}%{REQUEST_URI} [R]
</virtualhost>

<virtualhost *:443>
        ServerName sicher.oncode.info
        ServerAdmin apache.admin@onc0de.info
        SSLEngine On
        SSLCertificateFile /etc/apache2/ssl/apache.pem
[...]
</virtualhost>

Ein nettes Tutorial gibt es auch auf Tim Bormans Blog.

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Unicodezeichen als Gag in Nicknames verwenden

Geschrieben von skald