Geschrieben von skaldrom am 9. May 2008
Die Berufsfachschule BBB ist wirklich ziemlich an vorderster Front was die Umsetzung von e-Learning im Präsenzunterricht angeht. Zum Einen wurde sie von IBM zur besten e-Schule in der Sekundarstufe II ausgezeichnet, zum Andern hat das Magazin Einstein des Schweizer Fernsehens einen kleinen, aber feinen Bericht darüber gedreht, der (oder direkt bei SF DRS) angesehen werden kann
Wer in den verschiedenen Beiträgen meine Fresse erkennt, kriegt drei Vaterunser und Eiswürfel, um sie auf die Augen zu legen
.
Aja, den Juniorwebaward 2008 haben wir in unserer Altersklasse auch noch gewonnen…
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Geschrieben von skaldrom am 22. January 2008
Das Schoolboard
Bei uns sind diese relativ coolen Dinger, genannt “elektronische Wandtafel” fest eingerichtet: Der Beamer projeziert die Laptopausgabe auf eine aktive, weisse Fläche. Diese Fläche kann die Bewegungen und klicks eines speziellen Stiftes tracken und über USB an den Laptop senden. Dabei können Mausbewegungen simuliert oder mit speziellen Tools Stifte und Marker nachgeahmt werden. Das Unterrichten gelingt so normalerweise flüssiger, wel nicht mehr zwischen Laptopschirm und Präsentationsfläche hin- und hergewechselt werden muss.

Lange Zeit gab es diese Software nur für Windows. Mittlerweile ist sie für Linux schon benutzbar, wenn sie auch noch ein paar Kinderkrankheiten hat.
Installation
Hardware
Die Ausgabe des Kommandos uname -a zeigt die Kernelversion. Bei mir hats mit 2.6.22 relativ gut funktioniert. Erst um 21, 22 herum ist der gtco Treiber beim Kernel dabei. Ob dieser Treiber lokal vorhanden ist sieht man mittels modprobe -v gtco. Wenn nicht reklamiert wird, dann ist er geladen und alles ist ok.
Sollte das gtco Modul allerdings nicht vorganden sein, so wird man es von der GTCO Website downloaden und selbst kompilieren müssen.
Um zu sehen ob das Schoolboard (USB Version) erkannt wurde, kommt lsusb zur Anwendung:
Bus 004 Device 004: ID 078c:0401 GTCO/CalComp
Software
Die neuste Interwrite Software ist ein Riesenteil. Für Linux gibt es sie zum freien Download. Vorsicht: die Software ändert die xorg.conf, darum ist der spezielle Hinweis dass ein Restarts (des X-Servers) vonnöten sei durchaus ernst zu nehmen. Irgendwie wird danach ein unheimlich ressourcenhungriger Prozess mit Namen IWDM gestartet.
Das Kalibrieren und ein erster Check des Boards geht mit Launch_Device_Manager. Die Werkzeugleiste kann mi Launch_InterWrite gestartet werden.
Probs und Anwendung
Leider funktioniert bei mir das onscreen Keyboard nicht. Hat das jemand zum Laufen gekriegt?
Unser Board hat eine Auflösung von 1024×768 Bildpunkten. Es gibt unter Anderen diese zwei Möglichkeiten, im Laufenden Betrieb umzuschalten:
- Das KDE Kontrollzentrum (kcontrol) Angeschlossene Geräte → Anzeige.
- Auf der Kommandozeile : xrandr -s 1024×768.
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Geschrieben von skaldrom am 26. September 2007
Unter Elearning wird oftmals noch das dröge Lernen von verbugten, sturen CD’s seiner selbst willen verstanden. Einen Schritt weiter geht das Blended Learning und die Learning Management Systems (lms) wie zum Beispiel Moodle.
Es geht aber auch ganz einfach und ganz spassig: AK Kappenberg hat mit WinChemie eine Programmsammlung mit einigen Perlen gratis zum Download ins Web gestellt, und das nicht nur für Chemie!

Bei Der grosse Preis wird die Klasse in mehrere Gruppen eingeteilt, die live und abwechslungsweise gegeneinander Fragen beantworten, die mit dem Beamer projiziert werden. Dabei können die Gruppen Punkte einsetzen, sich beraten, ärgern oder freuen. Der Lerneffekt ist riesig, weil es einfach Spass macht. Die Fragen können mit einem Editor geändert und für jedes Fachgebiet angepasst werden.
Achtung: Damit das Teil läuft müssen die EconNSoft Core Components von AK Kappenberg vorgängig installiert werden, ansonsten gibt es eine nichtssagende Fehlermeldung!
Als nächstes werde ich AK Riddle austesten. Das scheint über das Netzwerk zu funktionieren. Ein Erfahrungsbericht dürfte folgen…
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Geschrieben von skaldrom am 15. September 2006
Virtuelle Welten haben mich schon immer fasziniert. Wieso sollen wir uns mit den Limiten dieses reellen Dreckschollens begnügen auf dem wir hingeboren wurden? Etwas sehr schönes ist Croquet. Geschrieben in Smalltalk, eine lustige Sprache, die aber weh tut beim Programmieren. Da ist alles ein Bisschen anders…
Nundenn, ich wollte einen Server ohne grafische Oberfläche, auf einem festen Port und dann loslegen. Es gibt viele Beispiele auf dem Web, aber entweder sind die für alte Versionen oder mein nichtvorhandenes Wissen über Smalltalk hat den Erfolg verhindert. Nach knapp 12 Stunden habe ich dann einiges herausgefunden… Das Teil stürt oft ab und hat immer mein Linux mitgerissen… In einer VM läuft es sauber, aber langsam wie ein Keks.
Nicht gemeistert habe ich einen äusserst blöden Fehler: In einer Funktion wollte Croquet einem nicht vorhandenen Objekt namens connection die Nachricht recvCypher nicht verstehen… Wie auch, war es doch klein und Null. Hab aber nicht aufgegeben und folgendes herausgefunden:
SimpleDemo (Master) ist fürs WAN vorbereitet. Der Port versteckt sich in Croquet-Harness -> CroquetHarness -> initialize -> CreateIsland ! Wenn man ihn dort setzt, dann hört der Router ganz friedlich und beständig da… Ebenfalls da sollte man die ID setzen:
id := TObjectID readHexFrom: 'ee3320a5924eaf79b1336d2151b80717'.
Nungut, wie startet man das Ganze nun kopflos? (Ohne grafische Anzeige) ?
Man macht ein kleines Script bbb-master.st:
bbbworld := SimpleDemoMaster new.
bbbworld setup.
Und startet es folgendermassen:
/pfad/to/Croquet/bin/i686-pc-linux-gnu/squeak -plugins /pfad/to/Croquet/bin/i686-pc-linux-gnu \
-vm-display-X11 -swapbtn -headless /pfad/to/Croquet/Croquet1.0.10.image \
/pfad/to/Croquet-Scripts/bbb-master.st
Was man auch automatisieren kann (/etc/init.d/bbb-master poste ich gerne auf Wunsch).
Zum Verbinden braucht es die IP und nicht den Namen!
Etwas das ich noch nicht herausgefunden habe wie man bei diesen Welten mit Menü ein 2D-Projekt als Portal übernimmt. Vielleicht sollte man eine andere Welt als Server wählen…? Ebenfalls schlecht ist die Uptime von 5 Minuten bei 4 aktiven Clients
… Aber es wird ja noch dran gearbeitet
….
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