Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

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    blog.oncode.info läuft bei Cyon und ich bin sehr glücklich damit.

Archiv für 'Applikationen' Kategorie

Avaloqix: Unterhaltsamer Java-Programmierwettbewerb

Geschrieben von skaldrom am 23. August 2008

Flow im HirnIch liebe Wettbewerbe und ich liebe das Spielen. Meine inneres, urmännliches Ich springt voll auf das kompetitive Element solcher Veranstaltungen an. Zum Erlegen von Höhlenbären oder für Sportwettkämpfe eigne ich mich definitiv nicht, darum bin ich froh, wenn ab und zu ein Kräftemessen auf meinem – eher wetwarelastigen – Gebiet stattfindet.

Leider hat es jetzt seit längerer Zeit kein Codeduel (ein spassiger, von Microsoft Schweiz gesponserter/organisierter Event in welchem SOAP-Services gegeneinander angetreten sind, für den es aber leider keine offizielle Website mehr gibt) mehr gegeben und für die kommerzielle Version solcher Wettbewerbe habe ich im Moment wirklich keine Zeit.

Über die Seite des Schweizerischen Jahres der Informatik bin ich auf Avaloqix gestossen und war sofort begeistert. Am Tag der Informatik am 29. August 2008 in Zürich wird es ein Event speziell zu diesem Wettbewerb geben.

Das Spiel

Es geht darum, einen Spieler für eine abgewandelte Version des Shannon Switching Games zu programmieren. Kurz erklärt: Es gibt eine Quelle und ein Senke, die über ganz viele Röhren und Sammelpunkte miteinander verbunden sind. Im ersten Durchgang versucht der eine Spieler einen möglichst grossen Durchfluss zu erzielen indem er Röhren freischaltet, während der andere Spieler ebendies durch das Ausbauen von Röhren zu verhindern versucht. In einer zweiten Runde werden die Rollen der Spieler in demselben Röhrengeflecht getauscht. Gewonnen hat, wer als Durchflussmaximierer den grösseren Durchfluss erzielen konnte.
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Automatisches und mehrfaches submitten von Formularen

Geschrieben von skaldrom am 30. July 2008

Wirre Gedanken

FormularDieser Beitrag ist dem Titz gewidmet. Dem Titz, der sich aufgeregt hat :pirate-grumble: , obwohl es gar nicht nötig gewesen wäre und der sich nun mit einer gewissen Teilnehmerredundanz anfreunden muss. Hauptsache ist doch, das PHP fliesst und die Variablen bleiben sauber… Und ein Bierchen würde ich auch noch springen lassen :bier: …

Eine wichtige Frage zu Beginn: Wieso sollten wir denn automatisch und mehrfach Formulare submitten wollen? Hmm, um den Titz zu ärgern? Weil wir es können? Weil man manchmal tun muss, was man tun muss? Weil man seine 84 Kinder an einem elektronischen Fussballturnier anmelden will :laola: (hat eigentlich schon jemand bemerkt, dass ich neue Smilies und unglaublich Freude daran habe?)? Oder weil man über einen Wettbewerb gestolpert ist, der ebendies nicht verbietet (also das Mehrfachsubmitten, nicht das Kinderanmelden oder die neuen Smilies) und der kein Captcha hat (vielleicht, weil es der Titz vergessen hat)?

Nachtrag 31.07.2008: Schenken mir doch so unglaublich nette Mitarbeiter einer Versicherung heute morgen am Bahnhof einen Müsliriegel. Und auf diesem eher gesunden Teil hat es, ja rate, oh wissbegieriges Volk, einen Wettbewerb. Ob der Titz wohl am Abend für eine andere Firma weitercoded? Ich werde mich auf jeden Fall während der Zugfahrt mal damit befassen :computer: .

Vorgehen

Erster Schritt: Selenium IDE

Man könnte nun wie wild losprogrammieren, oder aber einen einfacheren Weg wählen. Ein guter Startpunkt für automatisiertes Browsen generell ist die Selenium IDE. Dieses geniale Teil für den Firefox zeichnet wie ein Macrorecorder alles auf, was im Browser gemacht wird. Hat man die Teilnahme beim Wettbewerb einmal so aufgezeichnet, so müssen nur noch die click‘s, die das Form absenden, durch clickAndWait‘s ersetzt werden, damit vor dem Weiterausfüllen (bei mehrseitigen Formularen) auf die neue Seite gewartet wird. Es empfiehlt sich, eine Abschlussüberprüfung als letzten Schritt hinzuzufügen, um um kontrollieren zu können, ob die Kinder erfolgreich angemeldet wurden (markieren des “Dankeblabla”, dann rechte Maustaste und assertTextPresent).

Ein Wettbewerb über 2 Seiten. Aufgezeichnet und bearbeitet mit der Selenium IDE.

Ein Wettbewerb über 2 Seiten. Aufgezeichnet und bearbeitet mit der Selenium IDE.

Diesen Testcase kann man nun abspeichern und eigentlich immer wieder ausführen. Ein Klick reicht und Firefox rasselt alles schön durch. Den Namen leicht verändern kann man durch Editieren des Skripts…

Für den zweiten Schritt sollte man das Testscript als PHP exportieren.

Zweiter Schritt: Selenium RC

Die Selenium RC Komponente kann den Browser fernsteuern und so ferngesteuert am Wettbewerb teilnehmen. Um sie unter Linux Debian zum Laufen zu kriegen, war ein Bisschen Gemurkse notwendig.

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Dynamische Signatur – e-Schrecking für Foren, MySpace, …

Geschrieben von skaldrom am 28. July 2008

Dynamische Signatur von Danasoft Ich mag es sehr, Leute zu ängstigen. Früher, zu den Gothenzeiten, habe ich dafür ein ganzes Arsenal von Dingen gebraucht: Schminke, Linsen, künstliche Fingernägel, … Heute reicht meine Anwesenheit und mein Gesicht :-) . Wenn ich mich unter besonders verständnisvollen Menschen befinde, breche ich in spontane, apokalyptische Prophezeiungen oder aber auch abwechselnd in ebenso apokalyptisch anmutende Zuckungen aus.

Als besonders ängstigend hat sich auch folgendes Vorgehen herausgestellt: Man fixiert eine Person, lächelt wissend, nickt ebenso wissend und macht wissende Bemerkungen wie “ja, es ist schon schwer” oder aber auch “ich denke Du machst bald einen Fehler”.

Online kommt mein Gesicht nicht so zur Geltung und Zuckungen fahren über die Webcam auch nicht so apokalyptisch durch Mark und Bein, also haben acht von neun Stimmen in meinem Kopf gesagt, ich soll den letzten Trick elektronifizieren (eine Stimme summte die Melodie von Tetris).

Danasoft hat schon was sehr Nettes, wie man am Lead-Image erkennen kann. Ich will aber nichts Nettes, sondern was Böses, darum habe ich die Pöhse Horror Pranke (PHP) hervorgeholt und was gecoded.

Grundidee

(Reload für weitere Weisheiten).
Dynamische Signatur

Es soll eine Signatur (oder Batch, Widget, Papperl, …) werden, die man in Foren (MyFace, SpaceBook, prollVZ, …) und Blogs verwenden kann, und das vorgibt mehr zu wissen als es tatsächlich tut.

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AntMe, Spass mit programmierbaren Ameisen

Geschrieben von skaldrom am 2. July 2008

AntMe!Nachdem ich die Ameisen in meiner Wohnung mit ganz perfidem tragts-es-zu-euch-nach-Hause-und-vergiftet-eure-Nachkommen-Gift losgeworden bin, habe ich sehr viel sympathischere Zeitgenossen dieser Spezies getroffen: AntMe ist ein Programmierspiel, dass aus Microsofts Coding4Fun Initiative (nicht zu verwechseln mit dem Galileo Coding for Fun Buch. Das ist auch spassig, behandelt auch AntMe, aber zusätzlich noch viele Andere Dinge) hervorgegangen ist. Es hat einen eigenen Wikipedia Artikel und vorallem eine geniale Homepage.

Grundsätzlich geht es darum Ameisen zu implementieren die überleben, Äpfel und Zucker sammeln und unter Umständen auf Käfer und fremde Ameisen losgehen. Ein Markierungsmechanismus sorgt dafür, dass die Ameisen untereinander kommunizieren können. Fortgeschrittene Ameisenpapis und -mamis können spezialisierte Ameisen erstellen und RPG mässig Eigenschaften verbessern, wenn sie dafür andere verschlechtern.

Die Ameisen in Aktion

Die Ameisen können in C# oder in Visual Basic .net mit der notwendigen Intelligenz versehen werden. Bestimmte Methoden werden zu bestimmten Ereignissen aufgerufen; beispielsweise WirdMüde() (ja, mit “ü” und deutsch) oder SiehtFeind(ByVal käfer As Käfer). Zur Steuerung steht fast der ganze .net Sprachumfang zur Verfügung, sowie Ameisenspezifische Hilfsmethoden wie etwa GeheZuBau() oder GreifeAn(käfer).

Quickstart

Auf der AntMe Homepage findet man verschiedene Versionen. Wir spielen hier mit der 1.5 Beta 2 (VB.net oder C#, je nach Gusto). Die Profiversion beinhaltet den gesamten Quellcode der Spielengine (!). Das ist so genial, dass es nochmals erwähnt werden darf: Die Profiversion beinhaltet den gesamten Quellcode der Spielengine. Will man sich nur mit den Ameisen beschäftigen, reicht die Einsteigerversion. Im Download enthalten ist ein gut dokumentiertes Ameisenskelett, bei dem sofort losgottgespielt werden kann.
Eine gute Doku über die Klassen und deren Methoden sowie ein Tutorial wird mitgeliefert. Zum Teil beziehen sich die Unterlagen noch auf Version 1.1, aber der Transfer zu 1.5 ist eigentlich kein Problem. Für Leute, die lieber kuckn statt lesen, gibt es gut gemachte Screencasts, die ebenfalls in die Thematik einführen.

Für eher haptisch veranlagte Menschen gibt es auch ein Buch: AntMe! – Programmieren und Spielen mit den Ameisen und Visual C#. Das kenne und besitze ich allerdings (noch) nicht.

Verfügt man noch über keine Programmierumgebung, so könn bei Microsoft gratis die Express Versionen verschiedener Sprachen downgeloaded werden. Für die 3D Visualisierung braucht man
noch DirectX. Mit der neusten Version (nicht mit der im Forum angegebenen) hat es wunderbar gefunzt.

Turniere

Ein Bisschen lebt das Ganze auch vom kompetitiven Element (um ehrlich zu sein, vielleicht ist ein Bisschen etwas untertrieben: ICH FRESS EUCH ALLE AUF!). In der Version 1.5 funktioniert das Importieren von anderen Ameisen leider nicht und es wird eine unbehandelte Ausnahme ausgespuckt:
Der Typ für Member AntMe.SpielKonfiguration.AntMe.Simulation, Version=1.5.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=37d8e32ef3294969 wurde nicht aufgelöst.

Workaround für die VB-Version (C# ungetestet):
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Black Hat SEO: PageRank und “XSS”

Geschrieben von skaldrom am 15. May 2008

Gedankenspiel

Frank ZahnderIn einem früheren Beitrag habe ich schon mal was über XSS abgesondert. Dort kann man auch Beispiele sehen, die Texte statt Skripts in die fremden Websites einfügen.

Lasst uns ein Gedankenspiel machen:
Kurt hat eine Website (und keinen Gurt, wie Insider wissen ;-) ). Kurt möchte einen hohen PageRank, damit er in den Suchmaschinen gut gelistet, gefunden und mit Geld überschüttet wird. Es wird vermutet, dass der PageRank mit der Anzahl und Qualität der Backlinks zusammenhängt. Backlinks sind die Links, die von einer fremden Website auf Kurts Machtwerk zeigen. Kurts Namen ist kurz und seine Geduld ist klein; Er mag nicht warten, bis die Webmaster seine übergenialen Inhalte gefunden und verlinkt haben.

Was würde passieren, wenn ebendieser Kurt XSS Lücken ausnutzen würde? Was, wenn er Links konstruieren würde, die auf fremden Websites Links auf seine eigene Seite darstellen? Was, wenn er diese Links in Foren und anderswo grosszügig streuen würde?
Der Googlebot würde den Links folgen, die Verweise auf Kurts Seite finden und ihn belohnen, oder?

Das Beispiel

Hier ein Beispiel (Screenshot weil der Fehler korrigiert werden könnte).
kurt xss

Natürlich kann man auch andere Dinge ausnutzen um seinen Text dorthin zu kriegen und Opfer mit höherem Pagerank suchen. Aber gerade dieses Formular scheint sehr verbreitet zu sein…

Die Frage bleibt…

Würde das gehen? Hat das schon jemand versucht? Ich bin viel zu lieb solche Dinge in Angriff zu nehmen… LOL

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Soviel Phun!!!

Geschrieben von skaldrom am 24. March 2008

PhunDas macht mal wieder echt Spass! Phun ist eine Art Spiel, aber vielmehr eine interaktive Physikengine. In einer virtuellen 2D Welt können einfache Dinge wie Rechtecke, Kreise, Ketten, Freie Formen, Wasser, Motoren, … plaziert und miteinander verbunden werden. Beim Starten interagieren diese Elemente miteinander, physikalisch fast korrekt.

Dinge wie Dichte, Reibungskoeffizient, etc können ebenfalls für die einzelnen Elemente angepasst werden.

Es macht einen Riesenspass Katapulte zusammenzustellen und virtuelle Mauern einzuhauen. Wie ein kleines Kind Türme zu bauen, nur um sie dann wieder einzureissen ist einfach nur eine Freude zum Quitschen.

Für anspruchsvollere Naturen gibt es natürlich auch anspruchsvollere Aufgaben: Zeppeline, Fallschirme, Schiffe die Schwimmen, Panzer die fahren und schiessen. All das kann man runterladen und als blöder Bully wie ich einer bin mit grossen Steinen zusammenhauen. Immer und immer wieder *lach*. Naja, ich hab mal eine Mitsteinzusammenhaumaschine gemacht, aber die braucht noch ein Bisschen…

Das Programm funktioniert unter Linux und Windows, sofern eine 3D-Beschleunigung vorhanden ist.

Für Videos gibt es einen YouTube Channel:

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Google Text Ads spielen verrückt

Geschrieben von skaldrom am 10. March 2008

Das ist ja wirklich spannend: Google AdSense Textlinks können kein Deutsch mehr!

Dabei habe ich:

  • Die Sprache eingestellt beim Server.
  • Die Sprache bei den Seiten als Metatag eingestellt.
  • Die Sprache bei AdSense eingestellt.
  • Die entsprechenden Kommentare <!-- google_ad_section_start --> und <!-- google_ad_section_end --> um den Content eingefügt.
  • Ganz feste geflucht und gebetet…

Zuerst sind die Textlinks auf Englisch ausgewichen, ok, knapp nicht tolerierbar. Heute bietet sich ein sehr schöner, aber doch eher verwirrender Anblick:
Google Text Ads
Das ist natürlich super für die Klickrate, und Google ist ja sehr scharf auf Konkurrenz… Ausweichen is also auch nicht einfach so…

Ist dies ein bekanntes Problem? Gibt es Erfahrungen im Web…?

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Wie man mit Widgets Leads/Anmeldungen kriegt

Geschrieben von skaldrom am 21. February 2008

LeadsJetzt habe ich schon zum X-ten male bei mir dasselbe Muster entdeckt, und da ich überzeugt von meinem absoluten Durchschnittlichkeit bin extrapoliere ich frech → Vielleicht benehmen sich ja andere Humanoide gleich wie in folgendem, öfters mal auftretenden Szenario:

  1. Ich brauche (möchte, hörte von, verlange/zerfliesse nach , …) etwas generische(s|m) wie Webmail, Netz-Speicher, Microblogdienst, Web-ToDo-Manager, Web-Notizzettel, … Etwas also, zu dem es etwa eine Bazillion Alternativen gibt.
  2. Statt mich von der ganzen Vielfalt erschlagen zu lassen, suche ich etwas, das ich ganz einfach von meiner Netvibes Startpage aus managen kann. Also etwas, für das ein Widget existiert.
  3. Ich suche das intuitiv beste Widget aus, melde mich dort an und benutze diesen Dienst bis in alle Ewigkeit, ausser es gibt etwas brutal viel besseres.

Das heisst, um Anmeldungen zu kriegen hilft es sicher ein Widget des Dienstes zu erstellen, es ein Bissle peppig aussehen zu lassen und einen ganz grossen REGISTRIEREN Knopf vorne hinzumachen. Kennt jemand gute Verdienstmöglichkeiten mit Leads (ausser bei eBay)? Ist diese Idee völlig aus der Luft gegriffen?

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Whitelabel Shoplösung bei sbuy.ch

Geschrieben von skaldrom am 7. February 2008

[Trigami-Review]

Whitelabel? Die Idee…

AffiliateViele Website- und Blogbetreuer benutzen sogenannte Affiliatesysteme. Dabei werden Produkte verkauft (direkt oder beispielsweise in Blogbeiträge eingestreut) und dafür Provisionen eingestrichen. Im Grossen und Ganzen ist der Aufwand für den Websitebetreiber gering, da oftmals der gesamte Verkauf an sich und die Abrechnung über den Anbieter geschieht. Soundmedia AG geht nun einen Schritt weiter und bietet die Möglichkeit, einen ganzen Shop selber zu erstellen. Dabei können Teile des Designs, Produktauswahl, etc selbst bestimmt werden.

Die Vision

Meine Vision: Eine neue Art Hobby und lukratives Freizeitvergnügen. Man erstellt sich Shops und versucht, diese zu promoten. Alle “hässlichen” Details wie Lagerhaltung, Abrechnungen, Inkasso, Versand, etc werden vom Whitelabelanbieter übernommen und man kann sich voll und ganz auf die Marketingmassnahmen seines Shops konzentrieren und sich als Manager fühlen. Das wäre spannend, würde Einblicke ins Marketing geben und wäre erst noch rentabel für erfolgreiche Shopmacher.

Ich möchte am Schluss feststellen, ob diese Vision erreicht werden kann oder nicht…

Die Realisierung

sbuy.ch

sbuy.ch wird unterhalten von der Soundmedia AG, die aus der ehemaligen B&H Sound Media Versand AG hervorgegangen ist. Ich mag mich noch gut an die Prospekte der B&H erinnern :-) .

Das Erstellen eines eigenen Shops ist absolut gratis und es stehen über eine Million Produkte zur Verfügung, die angeboten werden können. Diese sind vorallem aus den Bereichen Musik, Film, Games und Software, Bücher und Lifestyle. Die Provisionen bewegen sich – je nach Umsatz – zwischen 8% bis 10%.
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flughexe.ch – Finde den günstigsten Flug

Geschrieben von admin am 9. December 2007

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Einen Flug hexen?

FlughexeEigentlich ist das Fliegen ja kein Spass. Man sitzt da, dicht eingezwängt zwischen labernden oder schnarchenden Nachbarn, deren Menüplan an ihrer Transpiration erkennbar ist, das Handgepäck sollte streichholzschachtelgrösse nicht überschreiten, da es sonst nimmer in die Ablage passt, zum Essen gibt es feuchten Karton mit Sägespänen und der dringend benötigte Alkohol wird einem vor der Nase hin und her getragen. Ganz zu schweigen von den Erstickungsanfällen, weil das Rauchen verboten ist wenn man nur schon an einen Flughafen denkt, die Flieger immer Verspätung haben oder gar nicht mehr fliegen (wie schon mit EasyJet erlebt) und der Kaffee den Namen nicht verdient hat. (BTW: Auf meinen ersten Flügen habe ich noch geraucht, jaaa, im Flugzeug drin! Und Essen gabs auch, mit Wein!!! Damals war die Welt noch eine Scheibe, aber durchaus in Ordnung :-) ).

Nundenn, Laufen ist leider immer noch mühsamer, und so will ich wenigstens so wenig wie möglich für diese Tortur bezahlen. Da gibts nun verschiedene Möglichkeiten:

  • Ich gehe ins Reisebüro. Nachteil: ich bezahle unter Umständen zusätzlich die Beratung und sie haben Öffnungszeiten.
  • Ich checke alle Fluggesellschaften durch die es gibt. Nachteil: Das gibt mächtig zu tun.
  • Ich bediene mich eines Preisvergleichers. Und genau hier kommt die Flughexe ins Spiel.

Oberfläche und Bedienung

Die Website http://www.flughexe.ch kommt im modernen Web-2.0 Design daher: Klar, mit knalligen Farben (nur die Web 2.0 typischen Gradienten fehlen) und mit runden Ecken. Mir gefällt dieses Schnörkellose sehr. Die zentrale Sache der Website (das Suchen nach Flügen) ist zentral in der Mitte. Sehr diskret ist etwas Werbung auf der Seite verteilt.

Flughexe-Screenshot

Die Bedienung ist sehr einfach: Eingeben was man wünscht, Formular abschicken, kurz warten und schwupps erscheinen die Resultate, aufsteigend nach Preisen geordnet, mit Zwischenstopps, etc. Die Suche geht erfreulich schnell vonstatten! Einige andere Flugsuchen – die sich mitunter nur mit einer Airline beschäftigen müssen – scheinen zuerst jemanden aufs Rollfeld zum Nachfragen zu schicken, der dann die Flüge von Hand eintippt. Bei den Resultaten gibt es ein Link zu den jeweiligen Partnern, von wo aus dann der Flug gebucht werden kann.

Es ist möglich, sich einen Account zu erstellen. Dieser bietet aber keine weitere Vorteile als einen Newsletter. Naja, ich bekomm ja so extrem wenig Mails…

Technik

Hier der gefürchtete Teil der Rezension :-) . Natürlich habe ich wieder was herumzumaulen.

Zum Einen wieder mal das Logo oben links. An sich sollte es zurück auf die Homepage führen, das hat sich so eingebürgert. Flughexe gibt es nun in zwei Versionen: flughexe.ch mit Preisen in Schweizerfranken und flughexe.com in Euro. Ein Klick auf das Logo führt nun immer auf die Euroversion, was sehr verwirrend sein kann (ok, ist so beschriftet, aber trotzdem…).

Etwas hässlicher ist, dass man immer ein Rückflugdatum angeben muss, das hinter dem Abflugdatum liegt, auch wenn man nur den Hinflug anzeigen lassen will. Sonst wird man ziemlich bestimmt zurecht gewiesen, inklusive Ausrufezeichen!

Wenn man auf Google angewiesen ist, dann sollte man nett mit Google sein. Diese Seite bietet da noch einiges an Optimierungspotential:

  • Der Titel ist mit Schlüsselwörtern gefüllt. Das sieht beim Erstellen eines Lesezeichens hässlich aus und interessiert Google schon lange nimmer so.
  • Die Schlüsselwörter werden im keywords Metatag wiederholt. Ok, aber in description und abstract gehören sie nicht auch noch! Das kann ganz übel aussehen bei den Excerpts in den Suchresultaten. Wer klickt denn auf so einen Eintrag (so gefunden bei Google):
    Flughexe bei Google
  • Die Site hat 26 HTML Fehler. Beim CSS sind es nur 4 Ungereimtheiten. Das mag Google nicht und das ist auch nicht zukunftsgerichtet, wenn man an die mobilen Geräte denkt.
  • Weitere SEO-Aktivitäten (Social Bookmarking, Alexa-Ranking, …) wurden anscheinend nicht durchgeführt.

Offene Partnersache?

Es wäre interessant wenn irgendwo offen und transparent aufgeführt würde, welche Fluggesellschaften berücksichtigt werden. Ich habe diese Information nirgends auf der Seite auftreiben können.

Zum Buchen der Flüge scheint als einziger Partner LTURfly.com aufgeführt. Sind denn alle Flüge dort auch auffindbar? Was ist der Mehrwert der Flughexe (ausser dem schöneren Design)? Ganz unten ist auch noch ein Link auf Billig-Reise platziert. Diese Site bietet ebenfalls eine Suche nach Flügen aus der Schweiz an, allerdings viel weniger komfortabel als das Hexchen. Aber wie ist da der Zusammenhang? Das wirkt auf mich etwas undurchsichtig.

Verbesserungsvorschläge

Neben den Fehlern und den Unklarheiten hätte ich einen ganz klaren Wunsch: Ich will beispielsweise von der Schweiz aus nach Amsterdam. Jetzt muss ich alle Schweizerflughäfen durchprobieren, denn der Preisunterschied kann enorm sein! Wenn es nun auch am Zielort drei Flughäfen gibt und ich jeweils Zürich und Basel ausprobieren muss, dann ergibt das sechs Suchanfragen. Es wäre ein echter Mehrwert, wenn das irgendwie automatisiert werden könnte.

Vielleicht könnte man auch noch den Account ein bisschen aufpeppen und die schon gewählten Destinationen einfacher erreichbar machen oder so ähnlich. Das würde die Kunden auch mehr binden.

Fazit

Die Flughexe sucht günstige Flüge, und das macht sie gut. Die Seite gefällt und ist sehr benutzerfreundlich. Etwas Transparenz und ein paar Goodies würden sie noch mehr aus der Masse herausstechen lassen.

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