Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

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    blog.oncode.info läuft bei Cyon und ich bin sehr glücklich damit.

Archiv für 'Applikationen' Kategorie

JPG Hacks (isch weiss wo Deine Haus wohnt!)

Geschrieben von skaldrom am 20. April 2009

JPG HacksHöret nun die weisen Dinge, die mir von den Erleuchteten des Webs, genannt /b/tards, gelehrt wurden. Die Anwendungsgebiete sind klein, der Effekt jedoch gross. Wo wurde das Photo geschossen? Was kann man in ein Jpeg packen, für Fun und Profit? Lehset weiter…

Was ist drin, im Jpeg?

Ortsangaben

Im Jpeg drin ist ziemlich viel Bild. Daneben aber auch noch Metadaten, normalerweise im Exif-Format. Man findet da so Dinge wie Auflösung, Kameratyp, Datum und Uhrzeit, … ABER: Seit der Inflation von iPhonies und deren Clones immer öfter auch GPS-Ortsangaben. Nicht alle Programme können diese GPS-Exif-Tags darstellen, aber jhead zum Beispiel hat das ganz gut im Griff.

Vorgehen

Nehmen wir mal einen Beitrag im Krusenstern (ich hoffe, sie nehmen mir das nicht übel). Das Jpeg speichern wir ab und lassen es durch jhead laufen:
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Showdown: Swiftfox gegen Firefox

Geschrieben von skaldrom am 13. April 2009

chillfoxVor einiger Zeit gab es eine grosse Kontroverse um Firefox unter Linux: Messungen haben gezeigt, dass die Windowsversion mit Wine unter Linux schneller gelaufen ist, als die Linux native Version. Diese Messung hat sehr zu meinem subjektiven Eindruck gepasst: Firefox ist eine Schnecke unter Linux. Als Alternative wurde eine “optimierte” Version mit Namen Swiftfox offeriert. Nundenn, lasset uns das auschecken.

Das Testsystem

Der HP Laptop:

Typ:HP EliteBook 8530p
CPU:Intel® Core™2 Duo Prozessoren T9400 (2,53 Mhz)
RAM:4GB
Video:ATI Technologies Inc Mobility Radeon HD 3650
Videodriver:8.54.3

Der Dell Desktop:

Typ:Dell Inspiron 531 Desktop
CPU:AMD Athlon(tm) 64 X2 3800+ (2.0G)
RAM:4GB
Video:NVIDIA GeForce 6150SE nForce 430

Windows:

OS:Microsoft Windows Vista Home Basic SP1 (32 Bit)

Linux:

Distribution:Kubuntu 8.10
Kernel:2.6.27-11-generic #1 SMP x86_64 GNU/Linux

Der Windowsrechner ist ein Desktop, dafür schon eine Spur älter. Bei den unterschiedlichen Hardwareplattformen sind die Resultate natürlich nur bedingt vergleichbar. Klar hätte man das auf einer Kiste durchziehen können, aber ich hab auch noch Anderes zu tun :)

Die Kontrahenten

Swiftfox:
Swiftfox sind “optimierte” Builds. Sie können unter Debian wunderbar mittels apt-repository installiert werden. Leider hinken die Versionen etwas nach und die aktuellste ist 3.0.4pre. Swiftfox kann dasselbe Profil-Verzeichnis benutzen wie eine Firefox-Installation.
Firefox:
DER Klassiker. Anscheinend wird Firefox unter Windows entwickelt und humpelt darum in der Linuxversion etwas lahm. Unter beiden Betriebssystemen kam 3.0.8 zum Einsatz.
Internet Explorer
Der bei Vista, beiliegende und stetig upgedatete Microsoft Internet Explorer, Version 7.0.6001.18000.

Die Messungen

Ich habe die Tests jeweils zwei mal laufen lassen und die Resultate verglichen, damit die Plausibilität einigermassen gegeben ist :)
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Ein Word 2007 Makro nachträglich mit einer Tastenkombination versehen

Geschrieben von skaldrom am 5. March 2009

officeZeichnet man in Word 2007 ein Makro auf, hat man die Möglichkeit, dieses Makro mit einer Tastenkombination zu versehen. Verpasst man diese Chance, dann muss man etwas weiter graben:

Office-Signet → Word-Optionen (ganz unten) → Anpassen → Tastenkombinationen Anpassen (ganz unten) → Kategorien: Makros auswählen → Tastenkombination eingeben → Zuordnen…

Hat doch gar nicht weh getan…

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Backup! Keine Ausreden mehr…

Geschrieben von skaldrom am 17. February 2009

tapeJeder weiss: Backups sind wichtig, Backups sind gut. Zumindest bei mir hat diese Einsicht immer wieder die Tendenz, in die Theorie abzugleiten. Eigentlich dürfte das nicht sein, habe ich doch eine Diplomarbeit fast vollständig verloren aufgrund eines “Crashes” und bin somit ein “gebranntes Kind” (am Rande: Es war etwa 1996, ich machte erste Erfahrungen mit Linux und dachte, dass man Dateien mittels cat MeineDatei.doc > /dev/sda1 auf die Windows-Partition verschieben kann :irre: . Aber das erzähl ich besser niemandem…).

Es wäre eigentlich auch kein Problem. Heutige, externe USB-Festplatten kosten nur noch noch 0,13 Eur (19 Rappen) pro Gigabyte (Tendenz fallend). Es gibt also keine Ausreden mehr!

Anforderungen

Es muss einfach sein! Wenn ich jedes mal eine halbe Stunde rumwursteln muss werde ich – so wie ich mich kenne – nie Backups machen. Die Geschwindigkeit spielt nicht sooo eine Rolle, wenn es nicht gerade Stunden dauert. Dateien müssen gezielt ein- und ausgeschlossen werden können. Ich brauche keine raffinierten Backuppläne, ich werf es von Hand an wenn mich das Gewissen plagt. Und wenn ich schon Backup mache, dann soll es vom Backupprogramm einfach in Ruhe gelassen werden :) . Inkrementell sollte schon möglich sein: Dateien, die sich nicht geändert haben, sollen nicht nochmals gespeichert werden.
Ich hätte es begrüsst, wenn die Dateien einzeln gespeichert würden, jede einzeln gezipt, doch dieses Feature habe ich leider nirgends gefunden.

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Stressfreies Affiliate-Marketing: Geld verdienen mit Bee5

Geschrieben von skaldrom am 3. January 2009

[Trigami-Review]

moneyWas zum Teufel ist denn ein Affiliate? Ein kleines, Bananen-essendes Getier? Sonst etwas Bissiges mit langen Armen?

Bee5: Blogst Du noch oder verdienst Du schon?

Affiliate oder “Partner-Marketing” ist ein altes und ganz einfaches Prinzip: Ich besorge Kunden für ein Produkt und werde dafür – wenn diese einkaufen oder sich irgendwo anmelden – am Umsatz beteiligt.

Das kann nun auf verschiedene Arten praktiziert werden. So könnte man sich in der Fussgängerzone einen Finger und einen Zeh abfrieren und versuchen, Spenden einzutreiben und/oder Abonnements und Mitgliederausweise loszuwerden. Oder man bewaffnet sich mit Vertreterkoffer, Schuhen mit Stahlkappen – die man in die Türe halten kann die zugeschlagen wird – und einem anständigen Anzug und versucht von Haus zu Haus Staubsauger und/oder Versicherungen sowie Schuhreinigungsutensilien loszuwerden. Ebenfalls beliebt sind “Parties”, in denen luftdichte Plastikschachteln, Schmuck oder Kosmetika an “noch”-Freunde feil geboten werden.

…oder man kommt im Jahre 2009 an und benutzt Email, eine Website, ein Blog oder gar Microblogging wie Twitter. Ab und zu finden sich Dinge im Materialkosmos, über die man durchaus schreiben kann und will. Sollte durch diese “Werbung” jemand zum Kunden werden, nähme man gerne auch ein Entgelt dafür. Wenn die Empfehlung ehrlich ist, finde ich das moralisch und ethisch absolut vertretbar, ist sie unehrlich, wird das sowieso dem Ruf des Schreiberlings schaden.

Die drei Affiliate-Systeme

Am Anfang war das direkte System. Mit einem Hersteller oder Buchautor (beispielsweise Amazon) wird eine Quote ausgehandelt die pro geworbenem Kunden oder abgesetzter Einheit ausbezahlt wird. Das ist nett, direkt und irgendwie archaisch. Das Problem dabei ist allerdings, dass man dann im grossen Stil absetzen muss um überhaupt etwas ausbezahlt zu bekommen. 3 Euro für zwei verkaufte Bücher erzeugen nur Aufwand und Spesen statt Freude, Sekt, Parties und Orgien. Eine Vielzahl von individuellen Verträgen bedeutet Verwaltungsaufwand, der sich überhaupt einmal auszahlen muss.

Das wurde schnell bemerkt und so kam die Zeit der “Partnerunternehmen”. Diese schliessen Verträge mit verschiedenen Kunden ab und übernehmen die Verrechnung. Klingt zuerst mal ganz gut, meine Erfahrungen damit sind jedoch eher schlecht. Ich möchte das an einem typischen Szenario zeigen: Man hat etwas gekauft (sei es ein Leucht-Dings mit Tasten, ein Buch oder Sonstwas) und bloggt darüber. Man teilt seine Erfahrungen und beschreibt, wie man Linux darauf installiert oder wie man das Teikl dazu bringt, Saltos zu machen. Natürlich verlinkt man eine Einkaufsquelle und möchte auch etwas für seine Mühe verdienen. Bei den Partnerunternehmen muss man sich nun bei einem Shop für eine Kampagne “bewerben”, warten bis man akzeptiert wird, und hoffen das eigene Textlinks erlaubt sind. Da man normalerweise nicht Millionen von Einheiten verkauft, kommt man in die schlechteste Beteiligungsklasse. Bis man etwas bezahlt erhält, wird man alt und grau, denn die Auszahlungsgrenze richtet sich normalerweise an Grossverdiener. Ausserdem – und das ist doch eher sehr verwirrend – ist es verboten, selber über den Link einzukaufen. Das hat sicher gute Gründe, die ich kognitiv nicht zu fassen vermag.

Ein hiernichtgenanntesabererfragbares Partnerprogramm hat mir sogar monatlich ein Email geschrieben, dass meine Umsätze minimalst seien und dass sie den Vertrag jederzeit künden dürfen [wenn ich mich nicht sofort mehr in mein Hinterteil klemme und gefälligst Kohle ranschaffen (Ergänzung von mir)]. Ja wo sind wir denn da? Das erinnert mich eher an Mafia-Methoden.

Genau hier kommt Bee5 mit einer Lösung ins Spiel. Bee5 hat sich verschiedenen Affiliatesystemen (Zwischen 10 bis 14, je nach Quelle) angeschlossen, die mit insgesamt über 3000 Partnerprogrammen (Shops) zusammenarbeiten. Sie sind also eigentlich eine dritte Stufe in diesem System. Das hat einen Nachteil, dafür aber auch ziemlich viele Vorteile. Der Nachteil: Eine weitere Stufe kostet und muss Geld verdienen. Bee5 mach das sehr transparent und gibt in den FAQ an, dass sie maximal 30% der Auszahlungen behalten. Geht ok aus meiner Sicht, bei Trigami ist das ähnlich.

Die Vorteile sind:

  • Als Grossanbieter können sie bessere Quoten aushandeln. Das heisst, dass man unter Umständen trotz den 30% mehr verdient als wenn man selbst Mitglied in einem Partnerprogramm ist.
  • Man hat eine zentrale Stelle zur Verwaltung mit einem Auszahlungssatz für alle Programme.
  • Alle Verdienste laufen zentral, damit wird der Auszahlungssatz (der mit 15 Euro im Übrigen sehr human ist) schneller erreicht
  • Da Bee5 der Partner ist, darf man auch ganz legal selber darüber einkaufen.

Bee 5 in der Praxis

Dokumentation und Affiliate Links

Bee5 hat sich grosse Mühe gegeben, das System zu erklären. Hilfe, FAQ, alles ist vorhanden. Ein sehr anmächelig gestaltetes PDF-Dokument gibt einen Überblick und für Leute, die lieber Bildlein, ansehen gibt es Comics:

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Lokale Turniere für CodeRuler

Geschrieben von skaldrom am 17. December 2008

coderulerCodeRuler ist ein geniales Programmierspiel von IBM. Es eignet sich sehr für eine spielerische Beschäftigung mit der Programmiersprache Java.

Für Turniere hat das Spiel eine eingebaute Serverfunktion. Rulers werden ganz bequem von Eclipse aus eingereicht und stehen dann auf dem Server zur Verfügung. Wenn man allerdings eigene Rulers gegeneinander antreten lassen möchte, oder wenn das Netz securitymässig so abgeriegelt ist dass Peer to Peer Verbindungen nicht möglich sind, muss man etwas tricksen. Hier die einfachste Möglichkeit unter Linux (eventuell portierbar), die ich gefunden habe. Kompliziertere Möglichkeiten gibt es natürlich auch.

  1. Die MyRuler.java Dateien müssen irgendwie auf den Servercomputer kommen. Ev. mit E-Mail, USB-Stick oder Flaschenpost.
  2. Den Server in Eclipse starten mittels: Window → Preferences → Games → Start. Eventuell sollte vor dem Start der Port angepasst werden (9999 ist gut).
  3. Für jeden Ruler muss ein eigenes “Game” Projekt in Eclipse erstellt werden. Die MyRuler.java dorthin kopieren.
  4. Für jeden Ruler Folgendes erledigen:
    1. Projekt öffnen und Games.xml anklicken.
    2. Mit dem Pfeil den Bereich Game Server erweitern und die korrekten Daten ausfüllen.
    3. Identification ausfüllen.
    4. Ruler submitten.
    5. Im Workspace Verzeichnis (Ersichtlich unter File → Switch Workspace) in .metadata/.plugins/com.ibm.games/players wechseln
    6. Das Verzeichnis localhost in irgendetwas Anderes umbenennen

Turniere können nun an Zwei Orten durchgeführt werden:

  • Entweder Direkt von einem games.xml aus.
  • Im Turniermodus: Window → Preferences → Games → Tournaments.

Der Turniermodus ist ein Sensibelschen. Turniere scheinen nur mit neu submitteten Rulern möglich zu sein. Ausserdem: Im Hintergrund wird sofort mit dem Turnier begonnen! Das GUI zeigt keine direkte Reaktion, nicht mal ein Eintrag des neuen Turniers ist ersichtlich, aber im Hintergrund kämpfen die armen Gesellen. Das Spiel kann dann mit dem Button Play angesehen werden. Hier hat erst ein Klick auf den schwarzen Bereich das Spielfeld zum Vorschein gebracht.

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Websites tunen mit YSlow

Geschrieben von skaldrom am 6. October 2008

Zwar werden die Netzwerkanbindungen immer schneller, aber in gleichem Masse wächst auch die zu übertragende Datenmenge: Kiloweise HTML, CSS und Javascript, dynamische Bildchen, Favicons, Ads, Cookies, Ajax, Mr. Proper und Schiessmichtot machen alleine auf diesem Blog über ein Megabyte aus. <einschub>Ich weiss noch, als ich den Teilnehmer eines Internetkurses um 1995 gesagt habe, dass 1 MB ungefähr 1 h zum Download braucht</einschub>. Ich möchte Euch Lesern ein gutes Erlebnis bieten und darum bin ich mal ans Tuning des Blogs gegangen. Mein Ziel: Möglichst rascher Download und Seitenaufbau mit minimalem Qualitäts-, Inhalts- und Informationsverlust. Die Optimierung sollte schliesslich auch gemessen werden um den Erfolg bestimmen zu können.

Werkzeuge

Ganz sicher brauchen wir den Firefox und das Firebug Add-on. Dies sind die Grundlagen für eine nette Erweiterung, die Yahoo für uns gecoded hat: YSlow. Sobald alles installiert ist und Firefox seine Restarts durchlitten hat, kann es losgehen.
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Google AdSense in Feeds mit Feedburner oder: Zu blöd zum Feeden

Geschrieben von skaldrom am 15. September 2008

Es hat mich mal wieder gepackt: Mein Rückenmark hat die Steuerung übernommen und in einem ganz dunklen Moment mit meinem Grössenwahn zusammengespannt (nur möglich bei Volllmond) und mich gezwungen, meine RSS-Blog-Feeds bei Feedburner zu ‘burnen’. Der vernünftige Gedanken neben dem lauten Gedankenschrei “WILL SPIELEN” war, dass ich zwei Plugins aufs mal wegschmeisen hätte könnnen: Feedfooter, das meine Feeds mit einem Werbeträchtigen Footer versehen hat (auf den eh niemand je geklickt hat) und Feed-Stats (welches Mühe gehabt hat mit relativen Links auf Beiträge, welche eigentlich in einem Feed eh verboten sind. Absolute Links haben aber zu einem internen Trackback geführt, was ich nicht wollte (und nun mit dem No Self Pings WordPress Plugin abgestellt habe)).

Leider bin ich zu blöd. Zu blöd für Feeds und zum Burnen, zum Futtern und Brennen und erst recht zu blöd für Google :crazy: . Ich verstehs nicht. Aus Schande soll dieser Beitrag meine Blödheit dokumentieren und gleichzeitig – wie im deutschen Sprachraum üblich – dem Ehre zollen den ich nicht verstehe und der darum so viel gescheiter sein muss als ich.
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Suchmaschine für Websites: mnoGoSearch und das Umwandeln von Dateien in Text

Geschrieben von skaldrom am 8. September 2008

searchLeider wurde die Entwicklung von htdig scheinbar eingestellt, und so wurde ich gezwungen nach Alternativen zu suchen. Aber alles der Reihe nach: was will ich denn, ausser 12 Stunden Schlaf? Also; An unserer Schule werden alle Unterrichtsunterlagen in SVN-Repositories abgelegt, Um das Zusammenarbeiten der Lehrpersonen zu fördern soll es eine Suche über alle Unterrichtsmaterialien geben. So besteht die Chance, dass einiges an Doppelspurigkeiten vermieden werden könnte. Eine Recherche hat einiges an Kandidaten aufgezeigt: Sphinx schien ein wenig SQL-Lastig zu sein, Swish-e kannte ich schon und somit habe ich mich mal auf mnoGoSearch gestürzt. Für Unix ist mnoGoSearch gratis, open Source und sogar in Debian verfügbar.

Suchmaschinen Theorie

Das mit den Lokalen Suchmaschinen läuft immer ziemlich ähnlich und wurde auch schon an verschiedenen Stellen in diesem Blog besprochen (Beagle (neu) und xFriend (alt)). Ein Indexer liest alle Dateien und erstellt einen – ja was denn wohl? – Index. Damit er das kann, müssen alle Dateien in eine für ihn lesbare Form umgewandelt werden. Normalerweise ist “Lesbar” Text oder HTML. Einige Suchmaschinen – wie beispielsweise Lucene oder Swish-e – erlauben auch XML um gewisse Felder zu bezeichnen, aber das ist eine andere Geschichte. Eine Suchoberfläche interagiert nun mit dem Index und versucht möglichst viele Seiten zu Finden und diese nach Relevanz geordnet dem Benutzer zu präsentieren.
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Spurl ist tot, lang leben die lokalen online Bookmarks

Geschrieben von skaldrom am 5. September 2008

BookmarkDas Risiko authistisch zu wirken nehme ich auf mich und schreibe nicht über Chrome. Jawohl.
Viel lieber schreibe ich darüber, dass spurl.net – dem ich meine Bookmarks anvertraut habe – leider zum hirnlosen Zombie geworden ist . Vor ein paar Wochen zuerst offline gegangen, danach wieder da aber schwer angeknackst ohne Sidebarkategorien, Support, Foren, … Auch heute noch zeigen viele Links ins Leere und Emails kommen als unzustellbar zurück. Das alles hat leider ohne Ankündigung und nach Jahren guter Dienste stattgefunden.
So richtig schade finde ich, dass die Exportfunktionen ins HTML oder XBEL Format nicht funktionieren, denn somit waren meine Lesezeichen so gut wie im Zombie eingeschlossen :mummy3: .

Befreiung der Lesezeichen

Es gibt aber eine Möglichkeit seine URLS von Spurl zumindest in einer Form ohne Kategorien zurückzubekommen: In My spurls → Library die Kategorie All spurls anwählen und ein Exportformaticon (Atom oder XML) anklicken. Will man nicht nur ein Müsterchen sondern alle Links, dann sollte man bei der URL noch &limit=50000 anhängen. Speichern und gut is.

Auswahl eines neuen Online-Bookmark-Providers

Da ich oft unterwegs bin und verschiedene, browserfähige Einheiten besitze, ist es mir wichtig plattformübergreifend auf meine Lesezeichen zugreifen zu können. Mitunter brauche ich die Lesezeichen um zu arbeiten, eine gewisse Zuverlässigkeit wäre also schon schön.
Meine Wünsche an einen Onlinebookmarkmanager waren die Folgenden:

  • Tags sollten möglich sein
  • Eine Baumansicht sollte in der Sidebar dargestellt werden können
  • Drag and Drop Kategorien und Bookmarkverwaltung
  • Import/Export muss vorhanden sein
  • Integration in Firefox
  • Ubiquitär (ja kuckts halt nach :ua_teacher: )

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