Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

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    blog.oncode.info läuft bei Cyon und ich bin sehr glücklich damit.

Archiv für 'Applikationen' Kategorie

Ein Programmierwettbewerb vom Linux Magazin

Geschrieben von skaldrom am 10. August 2010

Nachtrag vom 19.08.2010: Ich wurde Opfer von “mod_security”, damit konnte ich keine Artikel mehr editieren, weil ich immer ein “404 Not Found” präsentiert bekommen habe. DAS ist doch ein Heuler…

Nun, ich habe eine neue Version des Clients unten hingehäng: Stabiler, so dass er auch eine ganze Nacht über viele Stunden und Verbindungsprobleme hinweg weiterspielt.

WuerfelOh nein. Frisch erkältet wollte ich mich auf die Arbeiten stürzen, die eigentlich schon letztes Jahr hätten erledigt sein müssen, und nun das: Das Linux-Magazin veranstaltet einen Wettbewerb für Programmierer! Die Details sind in der Ausgabe 09/10 (auch online) beschrieben und es gibt eine Wettbewerbs-Seite dazu.

Grundsätzlich geht es darum, dass zwei Programme gegeneinander würfeln. Wer zuerst 50 Punkte oder mehr erreicht, hat gewonnen. Ist man am Zuge, so kann man entweder Würfeln oder “Save”n. Bei einem Wurf werden die Augen zu der eigenen Punktzahl hinzugezählt, ausser man würfelt eine 6, dann werden alle Punkte seit dem letzten Save wieder abgezogen. Bei einem Save werden die Punkte gespeichert und der Gegner ist am Zuge.
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Automatischer Spell-Check in KMail

Geschrieben von skaldrom am 28. June 2010

Als Ortogravieh-Experte bin ich sehr froh für die roten Linien unter den falsch geschriebenen Wörtern, man will ja nicht schon beim ersten Mail den Eindruck eines Dorftrottels hinterlassen :) . Leider schaltet sich diese sehr nützliche Funktion bei KMail immer mal wieder aus.

Was bisher geholfen hat:

  • Folgende Pakete müssen installiert werden:
    • spell
    • ispell
    • Lokale Dictionaries: ingerman, inswiss, …
  • Global muss folgendes Häckchen gesetzt sein: SystemeinstellungenLand/Region & SpracheRechtschreibprüfungAutomatische Rechtschreibprüfung in der Voreinstellung aktiviert
  • Das Standardwörterbuch (Default-Dictionary) muss man in der Identität einstellen: KMail → Einstellungen… → Identitäten → Ändern → Erweitert.
  • Beim Schreiben einer Mail muss unten rechts Rechteschreibprüfung: ein stehen.
  • Das aktuelle Wörterbuch kann angezeigt werden bei Ansicht → Wörterbuch.
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Bookmarklets: Kleine Helferlein

Geschrieben von skaldrom am 15. December 2009

bookmarkBookmarklets sind eigentlich ganz normale Links, die aber Javascript beinhalten. Sie können aus einer beliebigen Website direkt an den bevorzugten Bookmark-Ort (Toolbar, Menü, Sidebar, …) gezogen und verwendet werden. Die Idee ist so einfach und genial, dass es schon grosse Verzeichnisse für sie gibt. Da sie in Javascript programmiert sind, kann man auch den Quellcode direkt ansehen und für sich anpassen.

Beispiele sind:

  • Das auf der aktuellen Seite markierte Wort nachschlagen, übersetzen, auf der ganzen Seite markieren, …
  • Seitendaten (Bilder, Links, Texte) oder -metadaten (Frische, Grösse, …) auslesen.
  • Seite verändern: (Schrift, Farbe, …)

Hier ein Trivialbeispiel: ddo.com ist ein MMPORG, das den Service “my.ddo.com” anbietet. Dort können Detaildaten über die Charakteren der Spieler abgerufen werden indem eine spezielle URL nach dem Schema http://my.ddo.com/character/welt/name/ zusammengestellt wird. Das erste Bookmarklet nimmt vom Benutzer Welt und Name entgegen und ruft die entsprechende URL auf (Test: Senthessel auf Ghallanda):

<a href="javascript:void(Tn=prompt('Toon name:',''));void(Sr=prompt('Server:',''));if(Tn && Sr) location.href='http://my.ddo.com/character/'+escape(Sr.toLowerCase())+'/'+escape(Tn.toLowerCase())+'/'">Suche DDO-Toon</a>

Es ist voll bookmarkfähig und sieht folgendermassen aus: Suche DDO-Toon.

Ein zweites Bookmarklet sucht auf einer bestimmten Welt und nimmt als Namen entweder den auf einer Webseite markierten Text oder die Eingabe in einem Dialog:

<a href="javascript:Tn=document.getSelection();if(!Tn){void(Tn=prompt('Toon name:',''))};if(Tn) location.href='http://my.ddo.com/character/ghallanda/'+escape(Tn.toLowerCase())+'/'">Search DDO-Toon On Ghallanda</a>

Beispiel: Search DDO-Toon On Ghallanda

Folgendes Bookmarklet sucht ein entsprechendes Ausbildungsmodul von I-CH (Quelltext anzeigen für die Source ;) ): Modulsuche auf I-CH

Am besten nimmt man ein bestehendes Bookmarklet und passt es auf seine Bedürfnisse an.


Hier eine Liste der kompletten DDO-Bookmarklets:

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Avira Antivir Personal will nicht updaten

Geschrieben von skaldrom am 19. October 2009

aviraDa Windows noch nicht ganz verschwunden ist, muss ich mich ab und an auch damit ein Bisschen herumschlagen. Es rächt sich für die Vernachlässigung , indem es jedesmal wenn es gebootet wird eine zuerst eine halbstündige Updateorgie abzieht.

Einer der Updatewilligen ist Avira Antivir. Avira ist mein bevorzugter Virenschutz, weil es sich schön im Hintergrund hält, seine Arbeit macht und mir nicht allzuweit ins System hineinfunkt. Leider scheinen die Server ab und zu überlastet zu sein und dann werde ich von Windows und Avira generft.

Doch Hilfe naht: In einem Beitrag in der Avira Knowledge Base steht, wie man manuell updaten kann:

  1. Verlinkte Datei downloaden.
  2. Avira Hauptprogramm starten.
  3. Update → Manual Update auswählen.
  4. Die Datei – wie sie ist – angeben.
  5. Und schon sind alle glücklich.
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Kommentarspam, eine üble Schweinegrippe!

Geschrieben von skaldrom am 28. July 2009

spamIch mag Kommentare zu den Beiträgen sehr! Sie weisen mich auf Fehler hin, haben mir schon verpornisierte Links gemeldet und freuen mich auch ganz allgemein. Dieses Blog ist No-Nofollow, weil ich es OK finde, wenn die Kommentatoren einen Link hinterlassen. Dies hat zwar schon einiges an Google PageRank gekostet, aber ich habe aufgehört, mir darüber Sorgen zu machen. Google liebt mich nicht, aber der Schmerz darüber hat sich in Grenzen gehalten :) .

Normale Kommentare werden zuverlässig von Aksimet abgefangen. Nun ist aber der anscheinend handgemachte Kommentarspam auch hier angekommen.

Fall 1: Nayoki.de

Alle Kommentare in diesem Blog werden von Hand freigegeben, und ich wurde schon sehr misstrauisch folgende Kommentare kurz nacheinander zu zwei völlig verschiedenen Artikeln zu finden:

Von: Fritz URL: nayoki.de Email: fritz@nayoki.de IP: 212.227.103.74

Danke für diese Infos. Die Beschreibung ist ja sehr ausführlich gemacht.Sehr schöne Seite.Bin schon mal gespannt.

Von: Fritz URL: nayoki.de Email: fritz@nayoki.de IP: 212.227.103.74

Das ist ja sehr gut.Danke für diese Tipps.Bin schon mal gespannt.Tolle Seite.

Hm, in den Artikeln war nichts drin, dass eine solche enorme Spannung gerechtfertigt hätte. Eine Nachfrage per per Mail bei fritz@nayoki.de ist leider wegen ungültiger Adresse nicht angekommen.

nayoki.de ist eine interessante Firma. Anscheinend haben sie schon mal mit ähnlich intelligenten Kommentaren die Blogs verseucht. Auf eine dahingehende Frage über das Kontaktformular hat sich eine sehr nette Mitarbeiterin gemeldet und bestätigt, dass fritz@nayoki.de nicht dort arbeitet. Nachdem die ganze Sache “an die Suchmaschinenabteilung” eskaliert wurde, habe ich leider nichts mehr gehört.

Sehr spannend; arbeiten doch dort auch ein Markus, ein Peter und der aktive Fritz (unter falschem Namen?). Die IP führt zu einem Rechner, der anscheinend einen SSH-Zugang und einen SQUID-Proxy offen hat. Aufgelöst ergibt sie p15202001.pureserver.info, also ein gemieteter Server von 1&1 UND einer der bekannten Knoten eines anonymisierenden JAP-Proxies.

Wenn jemand unter den Lesern auch nayoki-Spam hat, wäre ich froh für eine Info, dann könnte man vielleicht was lustiges unternehmen…

Fall 2: Der Zahnersatz

Zum Beitrag über die Flughexe kam vor Kurzem der folgende Spam:
Von: Dini URL: zahnersatz.billig-1.de Email: alf@tanner-inf.com IP: 87.122.3.161

Gibt es den Service noch?

Ich wollte Alf fragen, wieso er nicht einfach die URL im Artikel aufgerufen hat, aber die Mail kam auch als unzustellbar zurück. tanner-inf.com gibt es nicht, aber wenn man bei Google danach sucht, findet man viiiiele Spam-Links. Die IP gehört zu einem Pool eines deutschen ISP, er arbeitet also noch nicht so anonym wie die Nayoki-Jungs.

Fazit

Nayoki missbraucht Kommentare, um Links aufzubauen. So einfach und schlecht ist das. Ich finde das eine zwielichtige Methode, die gegen den Goodwill verstösst. Gna!

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VIM geboostet

Geschrieben von skaldrom am 13. May 2009

vimWelch wunderbare Möglichkeit, einen Glaubenskrieg vom Zaun zu brechen: VI vs Emacs, VIM vs VI, alle vs alle, … Da verzichte ich aber – wie ungewöhnlich – mangels Energie darauf und lass andere sprechen:

VI VI VI The editor of the beast.
— coolsig

oder:

irgendwie hat vi doch zwei modes,
einen, wo er den text kaputt macht,
und einen, wo er beept.
— frobnic

VIM kann so konfiguriert werden, dass er noch mehr Spass macht. Damit meine ich Syntax-Highlightning, Autoindent, Autocomplete, Folding, … und nicht das umlegen von <ESC> auf <Enter> um die Nerds zu verwirren :D .
Natürlich ist das Geschmackssache, aber folgende Konfiguration stimmt feinstofflich und metaphysisch für mich. Vieles davon habe ich von mkrau übernommen.
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JPG Hacks (isch weiss wo Deine Haus wohnt!)

Geschrieben von skaldrom am 20. April 2009

JPG HacksHöret nun die weisen Dinge, die mir von den Erleuchteten des Webs, genannt /b/tards, gelehrt wurden. Die Anwendungsgebiete sind klein, der Effekt jedoch gross. Wo wurde das Photo geschossen? Was kann man in ein Jpeg packen, für Fun und Profit? Lehset weiter…

Was ist drin, im Jpeg?

Ortsangaben

Im Jpeg drin ist ziemlich viel Bild. Daneben aber auch noch Metadaten, normalerweise im Exif-Format. Man findet da so Dinge wie Auflösung, Kameratyp, Datum und Uhrzeit, … ABER: Seit der Inflation von iPhonies und deren Clones immer öfter auch GPS-Ortsangaben. Nicht alle Programme können diese GPS-Exif-Tags darstellen, aber jhead zum Beispiel hat das ganz gut im Griff.

Vorgehen

Nehmen wir mal einen Beitrag im Krusenstern (ich hoffe, sie nehmen mir das nicht übel). Das Jpeg speichern wir ab und lassen es durch jhead laufen:
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Showdown: Swiftfox gegen Firefox

Geschrieben von skaldrom am 13. April 2009

chillfoxVor einiger Zeit gab es eine grosse Kontroverse um Firefox unter Linux: Messungen haben gezeigt, dass die Windowsversion mit Wine unter Linux schneller gelaufen ist, als die Linux native Version. Diese Messung hat sehr zu meinem subjektiven Eindruck gepasst: Firefox ist eine Schnecke unter Linux. Als Alternative wurde eine “optimierte” Version mit Namen Swiftfox offeriert. Nundenn, lasset uns das auschecken.

Das Testsystem

Der HP Laptop:

Typ: HP EliteBook 8530p
CPU: Intel® Core™2 Duo Prozessoren T9400 (2,53 Mhz)
RAM: 4GB
Video: ATI Technologies Inc Mobility Radeon HD 3650
Videodriver: 8.54.3

Der Dell Desktop:

Typ: Dell Inspiron 531 Desktop
CPU: AMD Athlon(tm) 64 X2 3800+ (2.0G)
RAM: 4GB
Video: NVIDIA GeForce 6150SE nForce 430

Windows:

OS: Microsoft Windows Vista Home Basic SP1 (32 Bit)

Linux:

Distribution: Kubuntu 8.10
Kernel: 2.6.27-11-generic #1 SMP x86_64 GNU/Linux

Der Windowsrechner ist ein Desktop, dafür schon eine Spur älter. Bei den unterschiedlichen Hardwareplattformen sind die Resultate natürlich nur bedingt vergleichbar. Klar hätte man das auf einer Kiste durchziehen können, aber ich hab auch noch Anderes zu tun :)

Die Kontrahenten

Swiftfox:
Swiftfox sind “optimierte” Builds. Sie können unter Debian wunderbar mittels apt-repository installiert werden. Leider hinken die Versionen etwas nach und die aktuellste ist 3.0.4pre. Swiftfox kann dasselbe Profil-Verzeichnis benutzen wie eine Firefox-Installation.
Firefox:
DER Klassiker. Anscheinend wird Firefox unter Windows entwickelt und humpelt darum in der Linuxversion etwas lahm. Unter beiden Betriebssystemen kam 3.0.8 zum Einsatz.
Internet Explorer
Der bei Vista, beiliegende und stetig upgedatete Microsoft Internet Explorer, Version 7.0.6001.18000.

Die Messungen

Ich habe die Tests jeweils zwei mal laufen lassen und die Resultate verglichen, damit die Plausibilität einigermassen gegeben ist :)
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Ein Word 2007 Makro nachträglich mit einer Tastenkombination versehen

Geschrieben von skaldrom am 5. March 2009

officeZeichnet man in Word 2007 ein Makro auf, hat man die Möglichkeit, dieses Makro mit einer Tastenkombination zu versehen. Verpasst man diese Chance, dann muss man etwas weiter graben:

Office-Signet → Word-Optionen (ganz unten) → Anpassen → Tastenkombinationen Anpassen (ganz unten) → Kategorien: Makros auswählen → Tastenkombination eingeben → Zuordnen…

Hat doch gar nicht weh getan…

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Backup! Keine Ausreden mehr…

Geschrieben von skaldrom am 17. February 2009

tapeJeder weiss: Backups sind wichtig, Backups sind gut. Zumindest bei mir hat diese Einsicht immer wieder die Tendenz, in die Theorie abzugleiten. Eigentlich dürfte das nicht sein, habe ich doch eine Diplomarbeit fast vollständig verloren aufgrund eines “Crashes” und bin somit ein “gebranntes Kind” (am Rande: Es war etwa 1996, ich machte erste Erfahrungen mit Linux und dachte, dass man Dateien mittels cat MeineDatei.doc > /dev/sda1 auf die Windows-Partition verschieben kann :irre: . Aber das erzähl ich besser niemandem…).

Es wäre eigentlich auch kein Problem. Heutige, externe USB-Festplatten kosten nur noch noch 0,13 Eur (19 Rappen) pro Gigabyte (Tendenz fallend). Es gibt also keine Ausreden mehr!

Anforderungen

Es muss einfach sein! Wenn ich jedes mal eine halbe Stunde rumwursteln muss werde ich – so wie ich mich kenne – nie Backups machen. Die Geschwindigkeit spielt nicht sooo eine Rolle, wenn es nicht gerade Stunden dauert. Dateien müssen gezielt ein- und ausgeschlossen werden können. Ich brauche keine raffinierten Backuppläne, ich werf es von Hand an wenn mich das Gewissen plagt. Und wenn ich schon Backup mache, dann soll es vom Backupprogramm einfach in Ruhe gelassen werden :) . Inkrementell sollte schon möglich sein: Dateien, die sich nicht geändert haben, sollen nicht nochmals gespeichert werden.
Ich hätte es begrüsst, wenn die Dateien einzeln gespeichert würden, jede einzeln gezipt, doch dieses Feature habe ich leider nirgends gefunden.

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