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    zu Bee5

    blog.oncode.info läuft bei Cyon und ich bin sehr glücklich damit.

Google AdSense in Feeds mit Feedburner oder: Zu blöd zum Feeden

Geschrieben von skaldrom am 15. September 2008

Es hat mich mal wieder gepackt: Mein Rückenmark hat die Steuerung übernommen und in einem ganz dunklen Moment mit meinem Grössenwahn zusammengespannt (nur möglich bei Volllmond) und mich gezwungen, meine RSS-Blog-Feeds bei Feedburner zu ‘burnen’. Der vernünftige Gedanken neben dem lauten Gedankenschrei “WILL SPIELEN” war, dass ich zwei Plugins aufs mal wegschmeisen hätte könnnen: Feedfooter, das meine Feeds mit einem Werbeträchtigen Footer versehen hat (auf den eh niemand je geklickt hat) und Feed-Stats (welches Mühe gehabt hat mit relativen Links auf Beiträge, welche eigentlich in einem Feed eh verboten sind. Absolute Links haben aber zu einem internen Trackback geführt, was ich nicht wollte (und nun mit dem No Self Pings WordPress Plugin abgestellt habe)).

Leider bin ich zu blöd. Zu blöd für Feeds und zum Burnen, zum Futtern und Brennen und erst recht zu blöd für Google :crazy: . Ich verstehs nicht. Aus Schande soll dieser Beitrag meine Blödheit dokumentieren und gleichzeitig – wie im deutschen Sprachraum üblich – dem Ehre zollen den ich nicht verstehe und der darum so viel gescheiter sein muss als ich.

Feedburner

Feedburner ist eigentlich ganz lustig. Man gibt die URL seiner Feeds an (zum Beispiel dem Beitrags-Hauptfeed und dem Kommentarfeed), klickt auf verschiedene Dinge und hat ihn “geburnt”. Es gibt sinnvollere Dinge die man mit ihm anstellen kann wie etwa Geotagging, einiges an Kontrolllinks und sinnlosere Dinge wie “Browserfriendly”, was den Feed dafür “Userunfriendly” werden lässt. Funktioniert echt gut, auch wenn es hier schon beginnt: Man versuche mal, zwei Feeds in zwei verschiedenen Tabs gleichzeitig zu bearbeiten. Das führt zu komischen Fehlermeldungen. Naja, es gibt sicher einen guten Grund dafür, für den ich einfach zu blöd bin.

Nicht zu blöd war ich, die PRO-Features einzuschalten (Feed → Analyze → FeedBurnerStats PRO). Nun habe ich ein PRO hinter dem Feed (zumindest mein Feed scheint PRO zu sein :D ). Ein FAN führt zur “Monetize” Abteilung, naja, ok.

Nun kann noch das Feedburner WP-Plugin installiert werden. Es leitet alle Anfragen an den Feed elegant zu Feedburner um. Um zu verhindern, dass es ganz eskaliert wenn der Feedburner mal hopps gehen sollte, sollte man trotzdem überall die alte Feedadresse angeben (die dank dem Plugin ja umgeleitet wird).

Darum habe ich auch vor ein weiteres Feature auszuprobieren: MyBrand. Damit wird das feedburner.com mit der eigenen Domäne ersetzt. Darüber werde ich an dieser Stelle später berichten, denn ich hab erst mal beim Support von Cyon nach den notwendigen DNS-Einträgen angefragt.

Was funktioniert

Die Umleitung aus dem Blog mit dem Plugin funktioniert sehr gut und nach 24h tropfen so die ersten Statistiken über Anzahl und Typ der Reader rein. Hm, ich hoff, die ändern sich noch ein Bissele mit einem neuen Beitrag und über die Zeit… Clickthrough-Statistiken habe ich noch keine gesichtet, die muss ich dann mal jagen gehen.

Die Einträge per Email funktionieren auch gut und im HTML-Format sehen sie auch sehr adrett aus.

Was funktioniert nicht

Google hat Feedburner gekauft. Irgendwann später wurde angekündigt, dass man AdSense in die Feeds einbauen könne. Nun ich wollte das, bin aber – wie schon mehrfach erwähnt – zu blöd dazu.

Es gibt eine Abteilung Monetize in Feedburner. Dort habe ich brav meine AdSense und Feedburner Kontis verbunden und alles konfiguriert. Leider aber kommt mein Feed komplett mit ohne Ads.

Feedburner AdSense for Feeds

Feedburner AdSense for Feeds

Dann versuchen wir es halt andersherum: In AdSense gibt es eine neue Abteilung, die ironischwerweise auch noch AdSense für Feeds – Los geht’s heisst. Auf meinem Firefox für Linux kriege ich ein deaktiviertes Formular, zwei leere JavaScript-Fenster und eine Umleitung auf die Startseite. Wahrscheinlich ist das eine Art IQ-Test bei dem ich völlig versage.

AdSense für Feeds unter FireFox

AdSense für Feeds unter FireFox

Unter dem Internetexplorer kommt man ein Bisschen weiter. Die Fragezeiche zeigen zwar nur einen rotierenden Web 2.0-Spinner, aber man kann zumindest einen Feed eingeben. Ja halt: Mein Feed ist ja aber schon beim Einspeisungsbrenner in Bearbeitung? Und ich will nicht den nochmals durch feedproxy.google.com schlaufen? Ja, dann hats da auch noch ein Link bei dem man über ein Formular dem Google-Support mitteilen kann, dass man seine Feeds übernehmen möchte. Das habe ich getan und nun bin ich gespannt ob ich understanded werde. In Version 1.0 musste man noch Mailen, das ist doch schon mal ein Fortschritt, oder? Auch da bin ich gespannt was geht.

AdSense for Feeds mit dem MSIE

AdSense for Feeds mit dem MSIE

Fazit

Im Moment habe ich meine Feeds geburnt, etwas mehr an Statistik und zwei Plugins gegen eines eingetauscht. Ich werde auf jeden Fall dranbleiben und berichten wie diese Safari weitergeht.

Nachtrag vom 18.09.2008

Mittlerweile habe ich auch geblickt wie man es richtig macht: Nicht bei Feedburner, sondern bei AdSense muss der Feed geburnt werden (Ja, dasjenige das mit FireFox nicht funzt!)! AdSense blendet dann eine eigene “Feedburner”-Oberfläche ein. Unter Anderem ändern auch die CNAMEs für MyBrand :( .
Ich werde hier weiter berichten…


2 Antworten zu “Google AdSense in Feeds mit Feedburner oder: Zu blöd zum Feeden”

Kommentare

  1. Frank Schreibt:

    Danke für den Tipp, bin auch die ganze Zeit am Firefox unter Linux gescheitert. Mit Opera ging es dann tatsächlich :)

Trackbacks


  1. Google AdSense in Feeds mit Feedburner oder: Zu blöd zum Feeden | Technik, Gothic und Anderes » SpiderPress

    […] Mit FeedBurdner und Google AdSense sollte es möglich sein, die RSS Feeds aufzuwerten, vernünftige Statistiken zu erhalten und Ads zu platzieren. Das ganze stellt sich als ein weiteres an-vorderster-Front ABenteuer heraus. http://blog.oncode.info/2008/09/15/google-adsense-in-feeds-mit-feedburner-oder-zu-bloed-zum-feeden/ […]

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