Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist ernst und Zeit hat man zuviel

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    zu Bee5

    blog.oncode.info läuft bei Cyon und ich bin sehr glücklich damit.

Synergy: Ein Tool, das die Arbeitsweise am Computer verändern kann

Geschrieben von skaldrom am 30. June 2009

synergyDie Arbeitsweise von Synergy ist einfach und bestechend: Die Tastatur und Maus eines Computers (genannt “Server”) kann benutzt werden um den Cursor und die Eingaben auf anderen Compies zu steuern. So weit so gut, aber Synergy macht das über das Netzwerk und (fast) betriebsystemunabhängig!

Was kann es nun?

Folgendes Szenario: Meine Grosse ist der Server und mein Arbeitsgerät. Rechts davon steht mein Laptop mit dem Mailclient und links davon mein Nettop mit Doku und Cheatsheets. Fahre ich mit der Maus links oder rechts aus dem Bildschirm der Grossen, erscheint der Cursor auf dem entsprechenden Kleincomputer. Die eine Tastatur kann benutzt werden um auf allen Compies Eingaben zu machen. Der Clou: Sogar die Zwischenablage wird synchronisiert. Ich kann also auf der Einen was kopieren und auf der Anderen wieder einfügen.

(Zwischenbemerkung: Ja, Computer sind weiblich).

Da das Ganze betriebssystemunabhängig (im Sinne von: Läuft auf Linux, Mac und Windows) funktioniert, eignet sich das hervorragend für Tests, Dokumentieraufgaben etc.

Bis auf die Spitze hat es Sembetu getrieben:

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VIM geboostet

Geschrieben von skaldrom am 13. May 2009

vimWelch wunderbare Möglichkeit, einen Glaubenskrieg vom Zaun zu brechen: VI vs Emacs, VIM vs VI, alle vs alle, … Da verzichte ich aber – wie ungewöhnlich – mangels Energie darauf und lass andere sprechen:

VI VI VI The editor of the beast.
— coolsig

oder:

irgendwie hat vi doch zwei modes,
einen, wo er den text kaputt macht,
und einen, wo er beept.
— frobnic

VIM kann so konfiguriert werden, dass er noch mehr Spass macht. Damit meine ich Syntax-Highlightning, Autoindent, Autocomplete, Folding, … und nicht das umlegen von <ESC> auf <Enter> um die Nerds zu verwirren :D .
Natürlich ist das Geschmackssache, aber folgende Konfiguration stimmt feinstofflich und metaphysisch für mich. Vieles davon habe ich von mkrau übernommen.
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Rotate a video (AVI) with Linux

Geschrieben von skaldrom am 6. May 2009

rotateToday, every camera is, every mobile is and soon every stapler will be able to record videos. Depending if your friends are rather large than tall, the recordings may have the wrong orientation after download. Fortunately there is mencoder, and with its help, it is easily possible to straighten the movies.

Rotating videos

Unfortunately, recoding the video is mandatory because -ovc copy leaves the rotation untouched.

With lavc encoding, files are rather small:

mencoder -vf rotate=1 VIDEO-INPUT.avi -ovc lavc -oac copy -o VIDEO-OUTPUT.avi

x264 provides better image-quality, but the files are larger:

mencoder -vf rotate=1 VIDEO-INPUT.avi -ovc x264 -oac copy -o VIDEO-OUTPUT.avi -x264encopts qp=26

The Parameter rotate has the following meaning:

0 Rotate by 90 degrees clockwise and flip (default).
1 Rotate by 90 degrees clockwise.
2 Rotate by 90 degrees counterclockwise.
3 Rotate by 90 degrees counterclockwise and flip.

Some more tricks

Saving a (preview-) image:

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Firefox-Extension für das Bee5 affiliate System

Geschrieben von skaldrom am 29. April 2009

flying-bee5Über Bee5 habe ich ja früher schon geschrieben. Sie haben jetzt eine Tools-Offensive gestartet: alle Tools, die ihr API verwenden, werden an den Verkäufen die mit dem Tool getätigt werden beteiligt. Aus meiner Sicht eine gute Offerte und eine Win-Win-Situation: Anwender können das System einfacher nutzen, die Programmierer werden für die Arbeit entschädigt, Bee5 wird bekannter und alle sind glücklich.

Das war eine ideale Gelegenheit zu lernen, wie eine Firefox-Extension geschrieben wird. Bemerkenswerterweise ist sie sogar fertig geworden. Sie befindet sich im Tools-Verzeichnis auf der Bee5 Seite (Login wird benötigt. Klar, sonst macht die ganze Toolbar keinen Sinn!).

Das Bee5 Affiliate-System

Kurzrepetition: Bee5 handelt mit Shops und anderen Sites Verträge aus, um für die Beschaffung von Kunden und Verkäufen entlöhnt zu werden (Provisionen). Der Grossteil dieser Beträge wird an jene weitergegeben, die die Kunden beschaffen (Links weitergeben, selber in den Partnershps einkaufen, …). Damit identifiziert werden kann, wer was eingekauft hat, hat Bee5 einen Kurzurl-Dienst ins Leben gerufen. Wird ein Partner-Shop über eine solche URL angesurft, weiss Bee5 wem der Provisionsanteil zusteht. Dieser Kurzurldienst kann aber auch für beliebige URLs benutzt werden, nicht nur für die “Partner”.
Einfach gesagt läuft es folgendermassen ab:

  1. Man Surft zu einem Partnershop.
  2. Aus der URL wird über die Bee5-Seite eine Kurzurl gemacht.
  3. Man klickt auf diesen Link oder gibt ihn weiter.
  4. Es wird eingekauft.
  5. Der Provisionsanteil wird ausbezahlt.

Die Firefox Extension sollte folgende Features haben, um den Prozess zu erleichtern:

  • Anzeigen, wenn man sich auf einer Partnerseite von Bee5 befindet.
  • Per Knopfdruck diese Seite über einen Bee5 Link aufsuchen.
  • Die aktuelle Seite im Browser in einen Bee5 Link umwandeln.
  • Beliebige Links in Bee5 Links umwandeln.
  • Über das Guthaben bei Bee5 informieren.

Herausgekommen ist eine Extension, die sich hauptsächlich als Toolbar zeigt:

Die Bee5 Extension in Aktion

Die Bee5 Extension in Aktion

Anatomie einer Firefox Extension

Das ganze Prinzip, das hinter einer Firefox Extension steht ist ziemlich interessant. Grundsätzlich werden die GUI-Elemente in XML, genauer in XUL definiert. Für den Browser wird ein Overlay kreiert, in dem man seine Dinge in die Toolbar, das Menü und/oder in die Statusbar einhängt. Alle Ereignisse werden mittels Javascript implementiert. Ein Ausschnitt aus dem Overlay:

<overlay xmlns="http://www.mozilla.org/keymaster/gatekeeper/there.is.only.xul" id="Bee5TB-Overlay">
    <stringbundleset id="stringbundleset">
        <stringbundle id="Bee5TB-stringBundle" src="chrome://bee5bar/locale/bee5bar.properties"/>
    </stringbundleset>
    <script type="application/x-javascript" src="chrome://bee5bar/content/bee5bar.js" />
    <toolbox id="navigator-toolbox">
        <toolbar id="Bee5TB-Toolbar" toolbarname="&bee5bar.toolbarname;" accesskey="&bee5bar.toolbarname.key;" class="chromeclass-toolbar" context="toolbar-context-menu" hidden="false" persist="hidden">
            <toolbaritem flex="0" id="Bee5TB-MainMenuTBItem">
                <toolbarbutton id="Bee5TB-MainMenu" type="menu" tooltiptext="&bee5bar.menu.tooltiptext;" label="&bee5bar.menu;" accesskey="&bee5bar.menu.key;">
                    <menupopup>
                        <menuitem label="&bee5bar.menu.website;" accesskey="&bee5bar.menu.website.key;" tooltiptext="&bee5bar.menu.website.tooltiptext;" oncommand="Bee5Bar.loadURL('http://bee5.de/beeoNu53a88')"/>
                        <menuitem label="&bee5bar.menu.mybee5;" accesskey="&bee5bar.menu.mybee5.key;" tooltiptext="&bee5bar.menu.mybee5.tooltiptext;" oncommand="Bee5Bar.loadURL('http://bee5.de/my/')"/>
                        <menuitem label="&bee5bar.menu.statistics;" accesskey="&bee5bar.menu.statistics.key;" tooltiptext="&bee5bar.menu.statistics.tooltiptext;" oncommand="Bee5Bar.loadURL('http://bee5.de/my/statistic-abstract.html')"/>

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JPG Hacks (isch weiss wo Deine Haus wohnt!)

Geschrieben von skaldrom am 20. April 2009

JPG HacksHöret nun die weisen Dinge, die mir von den Erleuchteten des Webs, genannt /b/tards, gelehrt wurden. Die Anwendungsgebiete sind klein, der Effekt jedoch gross. Wo wurde das Photo geschossen? Was kann man in ein Jpeg packen, für Fun und Profit? Lehset weiter…

Was ist drin, im Jpeg?

Ortsangaben

Im Jpeg drin ist ziemlich viel Bild. Daneben aber auch noch Metadaten, normalerweise im Exif-Format. Man findet da so Dinge wie Auflösung, Kameratyp, Datum und Uhrzeit, … ABER: Seit der Inflation von iPhonies und deren Clones immer öfter auch GPS-Ortsangaben. Nicht alle Programme können diese GPS-Exif-Tags darstellen, aber jhead zum Beispiel hat das ganz gut im Griff.

Vorgehen

Nehmen wir mal einen Beitrag im Krusenstern (ich hoffe, sie nehmen mir das nicht übel). Das Jpeg speichern wir ab und lassen es durch jhead laufen:
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Showdown: Swiftfox gegen Firefox

Geschrieben von skaldrom am 13. April 2009

chillfoxVor einiger Zeit gab es eine grosse Kontroverse um Firefox unter Linux: Messungen haben gezeigt, dass die Windowsversion mit Wine unter Linux schneller gelaufen ist, als die Linux native Version. Diese Messung hat sehr zu meinem subjektiven Eindruck gepasst: Firefox ist eine Schnecke unter Linux. Als Alternative wurde eine “optimierte” Version mit Namen Swiftfox offeriert. Nundenn, lasset uns das auschecken.

Das Testsystem

Der HP Laptop:

Typ: HP EliteBook 8530p
CPU: Intel® Core™2 Duo Prozessoren T9400 (2,53 Mhz)
RAM: 4GB
Video: ATI Technologies Inc Mobility Radeon HD 3650
Videodriver: 8.54.3

Der Dell Desktop:

Typ: Dell Inspiron 531 Desktop
CPU: AMD Athlon(tm) 64 X2 3800+ (2.0G)
RAM: 4GB
Video: NVIDIA GeForce 6150SE nForce 430

Windows:

OS: Microsoft Windows Vista Home Basic SP1 (32 Bit)

Linux:

Distribution: Kubuntu 8.10
Kernel: 2.6.27-11-generic #1 SMP x86_64 GNU/Linux

Der Windowsrechner ist ein Desktop, dafür schon eine Spur älter. Bei den unterschiedlichen Hardwareplattformen sind die Resultate natürlich nur bedingt vergleichbar. Klar hätte man das auf einer Kiste durchziehen können, aber ich hab auch noch Anderes zu tun :)

Die Kontrahenten

Swiftfox:
Swiftfox sind “optimierte” Builds. Sie können unter Debian wunderbar mittels apt-repository installiert werden. Leider hinken die Versionen etwas nach und die aktuellste ist 3.0.4pre. Swiftfox kann dasselbe Profil-Verzeichnis benutzen wie eine Firefox-Installation.
Firefox:
DER Klassiker. Anscheinend wird Firefox unter Windows entwickelt und humpelt darum in der Linuxversion etwas lahm. Unter beiden Betriebssystemen kam 3.0.8 zum Einsatz.
Internet Explorer
Der bei Vista, beiliegende und stetig upgedatete Microsoft Internet Explorer, Version 7.0.6001.18000.

Die Messungen

Ich habe die Tests jeweils zwei mal laufen lassen und die Resultate verglichen, damit die Plausibilität einigermassen gegeben ist :)
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Flickr: Private Photos posten

Geschrieben von skaldrom am 4. April 2009

flickrFlickr macht Spass! Mittels digikam und dfo hat man ihn auch unter Linux ganz gut im Griff. So ein Onlinealbum erfreut Familie und Freunde und dient zusätzlich als Backup.

Hier ein kleiner Trick, wie man (eigene!) private Photos publizieren kann. Zuerst: Warum sollte man das wollen? Ganz einfach: Man hat Photos, die man nicht allen zugänglich machen will. Was interessiert die Familie die Fastnacktfotos des letzten Betriebsfestes oder das lustige Chaos zu Hause? Wenn man die Sichtbarkeit auf “öffentlich” stellt, dann werden sie auf der Benutzerseite angezeigt und sind auch über die Suche findbar. Vielleicht möchte man aber genau diese Fotos einem eingeschränkten Benutzerkreis (im Firmenintranet beispielsweise) trotzdem zeigen.

Mit folgendem Vorgehen ist dies möglich:

  1. Die gewünschten Fotos auf “Nur Sie (privat)” stellen.
  2. Auf das Foto klicken, um die Detailansicht zu sehen.
  3. Über dem Foto auf die Lupe (”Alle Grössen”) klicken.
  4. Den Link “Diese Grösse herunterladen” kopieren. Er ist so in der Form http://farm2.static.flickr.com/3170/3414365629_d1ed214a27_b_d.jpg
  5. Den Link pasten, wohin man auch immer will.

Ist das eine Sicherheitslücke? Vielleicht. Ein Feature? Ganz sicher :)

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Individuelle, geschützte und dynamisch erstellte SVN-Repositories

Geschrieben von skaldrom am 13. March 2009

facesDas Problem: Es sollen individuelle SVN Verzeichnisse erstellt werden. Ein Bereich also, in dem eine Person beliebig viele Repositories erstellen kann, die nur von ihr selbst angesehen und bearbeitet werden können. Mann könnte jetzt meinen – vorallem mit viel jugendlichem Leichtsinn – das sei ein einfaches, allgemein bekanntes Problem. Pustekuchen! Das muss ein ganz fremder wohl ganz abstruser Wunsch sein.

Verschiedene Dinge schränken die Chance ein, eine einigermassen vernünftige und allgemeine Lösung zu finden :( .Doch der Reihe nach. Was ist gegeben:

  • Ein wunderbarer Server, mit SSL und allem.
  • Das Einrichten eines neuen Users sollte ungefähr 0,01 Sekunden menschlicher Arbeitskraft bedürfen.
  • Die Benutzer sind in einem Active Directory gespeichert.
  • Apache2, PHP, und alles was man will ist installiert.

Einschränkende Dinge

Die grösste Peinlichkeit ist die Direktive SVNParentPath (von mod_dav_svn). An sich sollte die Direktive ein Basisverzeichnis für die SVN-Repositories angeben aber:

  • Der Parameter (das Verzeichnis) ist absolut undynamisch. Er nimmt keine Umgebungsvariable, Regexp oder sonst was, sondern ganz stur nur einen festen Pfad.
  • Kann nicht in einer .htaccess Datei gesetzt werden

Gna! Das ist echt 2002! So wird das nichts mit dynamisch erstellten SVN-Verzeichnissen. Aus reinem Masochismus hane ich verschiedene Lösungen wie mod_rewrite, symbolischen Links, LocationMatch und alles was sonst noch so Zeit kostet ausprobiert. Keine Chance…
Erschwerend hinzu kommt, dass sich SVN überhaupt nicht mit der Alias Direktive anfreunden kann und konsistent stur auf eine jungfräuliche Location beharrt: Der Versuch wird mit einem Repository moved permanently, please relocate belohnt.

Die Krönung: mod_authz_path

mod_authz_path klingt vielversprechend. An Hand des Pfades sollte der User und das Realm festgelegt werden können. Jaaa, aber nicht als Location, sondern nur als Pfad (<Directory> im Apache), wie man mit dem Debuggen feststellen kann:

AuthNamePathMatch (.+) "Persoenliches SVN $1"
AuthzUserPathMatch (.+) $1

Mit dem Pfad findet sich aber – wie schon weiter oben geflucht – das SVN nicht zurecht.

Ganz nebenbei hat mich dieses Modul etwa viertausend Stunden gekostet. Wenn es geladen wird, funktioniert authnz_ldap nicht mehr richtig. Nicht überhaupt nicht, sondern einfach das require Statement spielt verrückt und verhält sich unberechenbar. Nach langer Zeit habe ich dann das auch gemerkt :irre: . Aber erst nachdem ich unter viel Wehklagen in einer Panik die anderen Server getestet habe, ob die Authentifizierung dort auch nur scheinbar funktioniert.

Die Lösung

Nach ein paar Jahren die Lösung: Gutes, altes PHP.

Auf dem SSL-Port des Servers ist eine Website, auf der sich die User mal als erstes über Apache am Active Directory authentifizieren müssen. Dadurch habe ich Zugriff auf den Benutzername mittels $_SERVER['AUTHENTICATE_SAMACCOUNTNAME']. Loggt sich jemand ein den wir noch nicht kennen, dann:

  1. Wird der svn-Grundpfad erstellt, wenn er noch nicht existiert.
  2. Wird eine Apache-Konfiguration für diesen neuen Grundpfad erstellt, die das ParentPath und den entsprechenden User beinhaltet.
  3. Wird Apache neu gestartet → und der Benutzer währenddessen zum Warten gebracht. Das ist leider notwendig zum Einlesen der Konfigurationserweiterung.

Die neue Konfigurationsdatei wird “lokal” erstellt und in der Grundkonfiguration /etc/apache2/sites-available/isvn.myhost.ch eingebunden:

Include /data/www/isvn.myhost.ch/config/svn.conf

PHP Code für die neuen Benutzer:

$svn_user=strtolower($_SERVER['AUTHENTICATE_SAMACCOUNTNAME']);
  if(!$svn_user) { echo "Hacker, you will be disintegrated!"; exit(1); }
  $svn_root=SVNROOT."/".$svn_user;
  if(!is_dir($svn_root)) { // NEW USER
        // Make svn Parent Path
        mkdir($svn_root);
        // Write Config
        $fh = fopen(SVNCONF, 'a') or die("can't open file");
        $svnDirective =<<<EOD

<Location /svn/lp/$svn_user>
        DAV svn
        SVNParentPath /data/svn/lp/$svn_user
        AuthName "Persoenliches SVN von $svn_user"
        AuthType Basic
        AuthBasicProvider ldap
        AuthLDAPBindDN ldapanonymous@myhost.local
        AuthLDAPBindPassword g3h31M3Sp+
        AuthLDAPUrl ldap://adc1.myhost.local/ou=Accounts,dc=myhost,dc=local?sAMAccountName?sub
        require ldap-user $svn_user
</Location>

EOD
;
        fwrite($fh, $svnDirective);
        fclose($fh);

        // Make th User wait
        echo "<html><head><title>SVN wird eingerichtet</title>\n";
        echo '<meta http-equiv="refresh" content="5; URL=https://isvn.myhost.ch">'."\n";
        echo "</head><body>".implode(" ", explode(".",$_SERVER['AUTHENTICATE_SAMACCOUNTNAME'])).": Ihr SVN Grundverzeichnis wird erstellt. Bitte warten Sie.</body></html>";

        // Restart Apache
        exec('echo "/usr/bin/sudo /etc/init.d/apache2 restart" | /usr/bin/at now');
        exit();
  }

Damit der User www-data den Apache restarten darf, muss ihm das per /etc/sudoers erlaubt werden:

www-data ALL=NOPASSWD: /etc/init.d/apache2

Dass die Berechtigungen auch für alle benötigten Zusatzdateien reichen, machen wir den Trick mit dem at.

Somit haben wir also eine hochindividuelle Konfigurationsdatei für alle User und Ihr SVN Grundverzeichnis. Die PHP-Seite ermöglicht es, SVN-Repositories anzulegen und zeigt auch gerade den annektierten Platz an:

Die SVN-Steuerkonsole

Die SVN-Steuerkonsole

Die Quellen

Hier sind die PHP-Quellen. Für weitere Details stehe ich gerne zur Verfügung.

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Ein Word 2007 Makro nachträglich mit einer Tastenkombination versehen

Geschrieben von skaldrom am 5. March 2009

officeZeichnet man in Word 2007 ein Makro auf, hat man die Möglichkeit, dieses Makro mit einer Tastenkombination zu versehen. Verpasst man diese Chance, dann muss man etwas weiter graben:

Office-Signet → Word-Optionen (ganz unten) → Anpassen → Tastenkombinationen Anpassen (ganz unten) → Kategorien: Makros auswählen → Tastenkombination eingeben → Zuordnen…

Hat doch gar nicht weh getan…

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Backup! Keine Ausreden mehr…

Geschrieben von skaldrom am 17. February 2009

tapeJeder weiss: Backups sind wichtig, Backups sind gut. Zumindest bei mir hat diese Einsicht immer wieder die Tendenz, in die Theorie abzugleiten. Eigentlich dürfte das nicht sein, habe ich doch eine Diplomarbeit fast vollständig verloren aufgrund eines “Crashes” und bin somit ein “gebranntes Kind” (am Rande: Es war etwa 1996, ich machte erste Erfahrungen mit Linux und dachte, dass man Dateien mittels cat MeineDatei.doc > /dev/sda1 auf die Windows-Partition verschieben kann :irre: . Aber das erzähl ich besser niemandem…).

Es wäre eigentlich auch kein Problem. Heutige, externe USB-Festplatten kosten nur noch noch 0,13 Eur (19 Rappen) pro Gigabyte (Tendenz fallend). Es gibt also keine Ausreden mehr!

Anforderungen

Es muss einfach sein! Wenn ich jedes mal eine halbe Stunde rumwursteln muss werde ich – so wie ich mich kenne – nie Backups machen. Die Geschwindigkeit spielt nicht sooo eine Rolle, wenn es nicht gerade Stunden dauert. Dateien müssen gezielt ein- und ausgeschlossen werden können. Ich brauche keine raffinierten Backuppläne, ich werf es von Hand an wenn mich das Gewissen plagt. Und wenn ich schon Backup mache, dann soll es vom Backupprogramm einfach in Ruhe gelassen werden :) . Inkrementell sollte schon möglich sein: Dateien, die sich nicht geändert haben, sollen nicht nochmals gespeichert werden.
Ich hätte es begrüsst, wenn die Dateien einzeln gespeichert würden, jede einzeln gezipt, doch dieses Feature habe ich leider nirgends gefunden.

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