Technik, Gothic und Anderes

Technik ist Spiel, Gothic ist Ernst und Zeit hat man zuviel

Black Hat SEO: PageRank und “XSS”

Geschrieben von skaldrom am 15. May 2008

Gedankenspiel

Frank ZahnderIn einem früheren Beitrag habe ich schon mal was über XSS abgesondert. Dort kann man auch Beispiele sehen, die Texte statt Skripts in die fremden Websites einfügen.

Lasst uns ein Gedankenspiel machen:
Kurt hat eine Website (und keinen Gurt, wie Insider wissen ;-) ). Kurt möchte einen hohen PageRank, damit er in den Suchmaschinen gut gelistet, gefunden und mit Geld überschüttet wird. Es wird vermutet, dass der PageRank mit der Anzahl und Qualität der Backlinks zusammenhängt. Backlinks sind die Links, die von einer fremden Website auf Kurts Machtwerk zeigen. Kurts Namen ist kurz und seine Geduld ist klein; Er mag nicht warten, bis die Webmaster seine übergenialen Inhalte gefunden und verlinkt haben.

Was würde passieren, wenn ebendieser Kurt XSS Lücken ausnutzen würde? Was, wenn er Links konstruieren würde, die auf fremden Websites Links auf seine eigene Seite darstellen? Was, wenn er diese Links in Foren und anderswo grosszügig streuen würde?
Der Googlebot würde den Links folgen, die Verweise auf Kurts Seite finden und ihn belohnen, oder?

Das Beispiel

Hier ein Beispiel (Screenshot weil der Fehler korrigiert werden könnte).
kurt xss

Natürlich kann man auch andere Dinge ausnutzen um seinen Text dorthin zu kriegen und Opfer mit höherem Pagerank suchen. Aber gerade dieses Formular scheint sehr verbreitet zu sein…

Die Frage bleibt…

Würde das gehen? Hat das schon jemand versucht? Ich bin viel zu lieb solche Dinge in Angriff zu nehmen… LOL

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15 Sekunden Ruhm; Moodle, e-Learning und die Berufsfachschule BBB im Fernsehen

Geschrieben von skaldrom am 9. May 2008

Die Berufsfachschule BBB ist wirklich ziemlich an vorderster Front was die Umsetzung von e-Learning im Präsenzunterricht angeht. Zum Einen wurde sie von IBM zur besten e-Schule in der Sekundarstufe II ausgezeichnet, zum Andern hat das Magazin Einstein des Schweizer Fernsehens einen kleinen, aber feinen Bericht darüber gedreht, der hier angesehen werden kann:

Wer in den verschiedenen Beiträgen meine Fresse erkennt, kriegt drei Vaterunser und Eiswürfel, um sie auf die Augen zu legen :-D .

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PHP_SELF ist böse! Potentielles Cross Site Scripting (XSS)!

Geschrieben von skaldrom am 7. May 2008

Was haben wir gelernt?

EvilJa, uns wurde gelehrt, dass man wenn immer möglich nicht Dateinamen direkt, sondern eine Variable angeben soll, die für den Dateinamen steht. Warum konnte mir zwar noch niemand so genau sagen, aber ich nehme an, dass es darum geht, dass der Dateinamen oder der Pfad ändern könnte. So habe ich ziemlich oft ganz brav geschrieben:

<form action="<?php echo $_SERVER['PHP_SELF']; ?>" method ="post">
...
</form>

Und (zum Glück) bin ich nicht der Einzige. Eine kleine Suche auf Googles Codesearch hat gezeigt, dass mindestens Mambo, PHPMyFAQ, Einige Wordpressthemes und viele mehr dasselbe Problem haben. Ich bin bei Weitem auch nicht der Erste, der über Probleme mit dieser Technik erfahren und darüber geschrieben hat.

Problem? mit $_SERVER[’PHP_SELF’]?

Lasst mich ausholen: Der Apache Webserver hat eine Option AcceptPathInfo, welche standardmässig auf On ist. Mit dieser Option mappt der Apache beliebig lange Pfade auf Dateien, sofern diese irgendwie Bestandteil des Pfades sind. Der Rest wird in Umgebungsvariablen mitgegeben.

Gimme Code

Nehmen wir an, es gäbe eine Datei /subdir/mypath.php welche so aussieht:

<?php
echo "<pre>";
echo "REQUEST_URI: ".$_SERVER['REQUEST_URI']."\n";
echo "PHP_SELF:    ".$_SERVER['PHP_SELF']."\n";
echo "SCRIPT_NAME: ".$_SERVER['SCRIPT_NAME']."\n";
echo "</pre>";
?>

Bei einem Aufruf von: http://localhost/subdir/mypath.php/additional/stuff/nonsense.php?para=4 mappt Apache netterweise alles auf unsere Datei http://localhost/subdir/mypath.php und verstaut den Rest im $_SERVER Array. Die Ausgabe ist:

REQUEST_URI: /subdir/mypath.php/additional/stuff/nonsense.php?para=4
PHP_SELF:    /subdir/mypath.php/additional/stuff/nonsense.php
SCRIPT_NAME: /subdir/mypath.php

PHP_SELF übernimmt also den ganzen Krempel und würde ihn bei unserem Form auch so darstellen. Angenommen, wir haben ein PHP-Script mit der URL http://localhost/contact/myform.php mit folgendem Inhalt:
<form action=”<?php echo $_SERVER[’PHP_SELF’]; ?>” method =”post”>

Ruft man dieses nun mit folgender URL auf (die aufwändiger als notwendig konstruiert und des besseren Verständnisses wegen nicht URL-encodiert ist):
http://localhost/contact/myform.php/”></form>Hier ein Javascript: <script>alert(’gotcha’);</script><form action=”/contact/myform.php
erhält man:
<form action=”/”></form>Hier ein Javascript: <script>alert(’gotcha’);</script><form action=”/contact/myform.php” method =”post”>

Also vollkommen gültiges HTML (sogar das Form funktioniert) mit fremdbestimmbaren Seiteninhalt. Das ist ja wohl hässlich…

Theorie! Gib mir Praxis!

Ich weiss nicht, wie lange folgende Links funktionieren, beziehungsweise diese Sites anfällig für diese Art von XSS sind:

Digital Postcard (Kein XSS, aber mein Text :-) ):
Postcard XSS

Multimediatreff:
Multimediatreff

Jobs. ch (nicht im Form, dafür mit hohem PageRank):
Jobs.ch

Was nutzt das dem bösen Hacker?

Text in Fremdpages einbauen, Phishing, Indentitätenklau und noch einiges Weiteres. Ein Folgeartikel wird mindestens eine Anwendung zeigen.

Was tun?

Ganz einfach: Das oft verschmähte $_SERVER[’SCRIPT_NAME’] verwenden!!!

BTW: Viele Variablen in $_SERVER sind anfällig, aber alles muss ich ja auch nicht verplappern, oder?

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Zentrale Synchronisation von Mobile, Kontact, Hirn, …

Geschrieben von skaldrom am 5. May 2008

Die Problemstellung

Sync that stuffNachdem nun einen Asus eee in zum ganzen Blinketeilepark hinzugestossen ist, besitze habe ich mittlerweile ungefähr drei Kontacts und noch einiges mehr an Kleinen Gadgets (zum Beispiel das P910i oder den Stylishen aber batteriehungrigen Clié), die alle Termine, Aufgaben, Adressen und eventuell Notizen und Links verwalten können. Ohne zentrale Lösung würde das System nicht funktionieren und alle Teile wären asynchron und uneinig über das, was ich zu tun hätte. Also muss eine Stelle her, die als Referenz dient.

Lösungsmöglichkeiten

Zuerst drängt sich ja die Übermutterkrake Google mit ihrem Google Calendar auf. Aber dieser hat bis Dato keine Aufgabenverwaltung und die Synchronisierung mit Kontact läuft auch noch nicht richtig.
Eine andere Lösung wäre OpenSync. Diese wäre sehr verlockend (und ist es immernoch), aber nach einem Tag kompillieren, fluchen, jammern und schreien kann ich sagen: es funktioniert nicht. Man kriegt beim besten Willen keine Daten aus dem Kontact (Korganizer) raus. :-( .
Danach habe ich mir überlegt, einen Groupwareserver wie Kolab oder eGroupWare aufzusetzen (beide versprechen was Synciges), aber das wiederum bedeutet auch wieder einen grossen Administrationsaufwand.
Durch verschiedene Hinweise bin ich dann auf MemoToo gestossen. Diese bieten ein Webinterface, SyncML Zugriff und auch noch ein paar andere Möglichkeiten an die Daten zu kommen. Ich habe da was hinbezahlt (denn ich möchte alle Vorteile der kostenpflichtigen Version) und dafür alle meine Daten zentral. Im Grossen und Ganzen funktionierts gut und schnell.
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Sony Ericsson P910i über Bluetooth zu Linux mit dem Internet verbinden

Geschrieben von skaldrom am 3. May 2008

Das Sony Ericsson P910i

p910iAls weitere, blinkende und piepsende Kostbarkeit wurde mir ein Sony Ericsson P910i für n’Appel und n’Ei angeboten. Alleine schon der schnuffligen Tastatur wegen konnte ich nicht widerstehen. Es hat zwar eine Grösse, mit der man es gut als Totschläger oder als Sandsackersatz beim Ballonfliegen gebrauchen kann, dafür hat es ein auf Symbian basierendes Betriebssystem mit grosser Kalender- und ToDo Ansicht.

Internet surfen

Die Qual der Wahl der Quälen, äh, Quellen

Das Fon kann wunderbar, fast problemlos über GPRS im Internet surfen. Da bei uns in der Schweiz die Bits aber noch mit Gold aufgewogen werden, wollte ich die günstigere Variante: Verbindung mittels Bluetooth zum Laptop, der Computer vermittelt dann auf das Internet. Das reicht zur Synchronisierung und zum Download von allem, das ich nie brauchen werde.
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Internet auf dem Stick: MC950D und T@ke Away von Sunrise unter Linux

Geschrieben von skaldrom am 25. April 2008

Internet zum mitnehmen

MC950DDank dem Asus eee Schnucklteil wäre ich eigentlich mobil. Die Tatsache, dass ich ziemlich oft im Zug unterwegs bin musste als Ausrede herhalten meinen Ogo zu kündigen und mir stattdessen T@ke Away von Sunrise zu kaufen.
T@keAway kostet zuerst mal CHF 10 Grundpauschale. Man erhält ein Modem - wahlweise ein Novatel Ovation MC950D (der Stick) oder ein Huawei E220 - mit dem man dann mobil UMTS/EDGE mässig ins Internet kann. Pro Tag kostet es jeweils noch CHF 3.50, aber ohne Transferbeschränkung.

Swisscom hat ein Konkurrenzangebot (Internet Mobile Unlimited). Es kostet auch 10 CHF Grundpauschale, aber 4.50 CHF und somit 1 CHF mehr pro online-Tag. Der Vorteil ist die Upgrademöglichkeit zu einer volumenabhängigen Flatrate.

Das Einkaufen war problemlos. Ein sehr netter Verkäufer im Sunriseshop hat mich sehr speditiv und freundlich bedient. Ganz überrascht ob so viel Freundlichkeit - man hatte das Gefühl, sein Job macht ihm Spass - habe ich glatt für ein paar Minuten vergessen den Miesepeter rauszuhängen und wollte aus Freude fast noch etwas kaufen. Die Stühle standen aber nicht zum Verkauf und so habe ich meine Dinge getakeawayt und bin zügig nach Hause um den Stick in Betrieb zu nehmen.

Das MC950D Modem

Aussehen tut das MC950D Modem wie ein geschwollener Memorystick. Die SIM Karte kann vorne reingeschoben werden. Für zerstreute Hektiker wie mich ist der Deckel etwas problematisch, da er einen gewissen Fluchtreflex besitzt und gerne verloren gehen möchte.

Hier noch eine kleine Anleitung, wie ich die fröhlichen Lichtsignale der LED auf dem Stick interpretiere:

Rot: CD-Modus
Rot blinkend: Kein UMTS, aber ein EDGE wäre möglich
Violet: Verbunden über Edge
Blau blinkend: UMTS ist in der Luft
Blau blinkend: Verbunden über UMTS

Der Wechsel zwischen EDGE und UMTS passiert jeweils selbständig und automatisch.

Installation

Dies ist eine kompakte ANleitung, ohne all die verlockenden Irrwege die ich beschritten habe. Nur soviel: Falscher Treiber und man hat das Gefühl, es sei eine Schnecke Inside, bzw ein Vogel ins UMTS-Wirelesskabel geflogen. Ausgetestet funktionieren tut es wunderbar für eeeXubuntu und Debian.
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Ups und downs mit Hosterbox.ch

Geschrieben von skaldrom am 23. April 2008

HosterboxNachdem ich schon Hostpoint die Liebe gekündigt habe, ist es bei Hosterbox noch schlimmer! Ich würde sie am liebsten ganz aus meinen Gedanken streichen!

Ich habe mich dazumals in meiner Posthostpointära für Hosterbox entschieden. Professionell wirkende Homepage und sehr günstige Preise haben mich bewogen, die negativen Berichte von Dealuna und die komischen Beiträge zu ignorieren und zu bestellen. Es ging auch alles flott und glatt: Schneller Zugang, schnelle Site, komfortables GUI. Nur, für oncode.info sollte ich eine feste IP eintragen, aber leider konnte ich der Domäne nur standardmässige DNS zuweisen. Eine Lösung war schnell gefunden: Umziehen aller Domänen zu Hosterbox.

Das erste Problem war ein memory_limit für PHP von 8M. DAS ist definitiv zuwenig Platz für mein Wordpress und mein Drupal. Nach einigen Verhandlungen wurde ich freundlich auf einen neuen Server mit einem grosszügigeren Limit umgezogen. Inzwischen wurde aber nun doch auch auf dem Standardserver das Limit angehoben und ich konnte dort verweilen.

Nach 3 Monaten hat es Hosterbox dann endlich geschafft, meine Hauptdomain umzuziehen und von Hostpoint weg auf die neue Seite zeigen zu lassen. Ich war so glücklich, dass ich eine Flasche Wein an den Inhaber geschickt habe (echt jetzt!).

Nun lief auch alles fast einen ganzen Monat glatt. Doch wahrscheinlich hat der Wein nicht gemundet, denn am 11.04.2008, so um die Mittagszeit herum, war dann plötzlich Ende. Meine Websites weg und keine Mail mehr über die Domains. VIIIIIIELE Anfragen an den Support an diesem Wochenende blieben einfach unbeantwortet. Ohne Kommentar so richtig offline (obwohl 24h Wochenendsupport angepriesen wurde). Nach ein paar Tagen wurde dann ein Mail verschickt, Hosterbox sei nicht schuld und sie seien auf der Suche nach neuen Serverstandorten in der Schweiz. Ein Monat würde auf der nächsten Rechnung gutgeschrieben. Toll: 3 Franken *überfreu*.
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Kurz und Schmerzlos: SD-Karten unter Linux am Laptop

Geschrieben von skaldrom am 21. April 2008

sdcards Das heutige Gezeter und Geheule gehört der *tataaa* SD-Karte.
SD-Karten sind nicht nett; Man darf sie nicht zu oft beschreiben, das Secure ist vom Marketing erfunden und stinkt nach DRM, gerüchteweise darf man einige davon (vorallem die Günstigen) nur mit FAT-Dateisystem beschreiben, nicht alle Karten gehen überall rein und das nicht nur Formatmässig (das würde man mit Gewalt ja noch in den Griff kriegen :-) )! Mein alter Photoapparat hat nur verdutzt gefiept, als ich ihm die 8GB-Karte gezeigt habe, war er sich doch nur 64 MB gewohnt. So richtig bringts das nicht. Genau dies hat auch die Installation meines Asus eee verzögert! Die 8GB Karte hat sich - ganz beleidigt darüber wie eine Festplatte behandelt zu weden - einfach totgestellt. Dummes Ding.

Will man Daten unterwegs von der Karte evakuieren, wäre es schön, wenn man zum gesamten Kabelarsenal nicht noch mehr in Form eines günstigen und problemloseren externen Card-Reader dazukommen würde.

Nun, man muss sich etwas vorbereiten und herausfinden, wo zum PCI der Cardreader ist:

erinyes:~# lspci | grep -i "mass storage"
02:06.3 Mass storage controller: Texas Instruments PCIxx21 Integrated FlashMedia Controller

Mit der folgenden, halbmagischen Formel erweckt man den Mass Storage Controller zum Leben. Natürlich muss statt 02:06.3 die oben ausgespuckte Nummer hin.

setpci -s 02:06.3 4c=0x22

Will man dies dauerhaft einrichten, so bietet sich beispielsweise die Datei /etc/rc.local an.

Als Treiber braucht es drei Module:

modprobe mmc_block
modprobe mmc_core
modprobe sdhci

Will man auch das bleibend einrichten, so können sie in der Datei /etc/modules aufgelistet werden.

Steckt man nun die Karte ein, so sollte sich der Cardreader fröhlich in /var/log/messages melden:

Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmc2: new SDHC card at address 0007
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel: mmcblk0: mmc2:0007 SD08G 7862272KiB
Apr 21 23:22:37 erinyes kernel:  mmcblk0:

/dev/mmcblk0 ist nun das Device. Ein neues Dateisystem wird erstellt mittels mkfs.msdos /dev/mmcblk0. Gemountet wird die Bagage mittels mount /dev/mmcblk0 /mnt.

Will man das bleibend haben, so kann man jeweils /etc/fstab tunen:

/dev/mmcblk0       /mnt/mmcblk0       auto    defaults,user,noauto,noatime 0  0

noatime damit nicht bei jedem Lesen auf die Karte geschrieben wird. So sollts eigentlich funzen. Viel Spass mit den Teufelsdingern…

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Fremdposteln 2008: Die Karte ist da!!!

Geschrieben von skaldrom am 27. March 2008

Fremdposteln 2008.gifJuhuu, sie ist Da! Die Fremdposteln 2008 Karte!

Doch halt, lasst mich zuerst mal das Fremdposteln erklären. Das Fremdposteln ist eine Idee von Pia Drießen und ist dieses Jahr das zweite Mal durchgeführt worden. Das Fremdposteln bietet eine Möglichkeit, mal offline neue Menschen und Blogs kennenzulernen und ein Bisschen Platz im Briefkasten zurückzugewinnen, der ansonsten von Werb- und Rechnungen beansprucht wird.
Ablaufen tat es so: Man meldete sich an, gab seine Adresse an Frau Pia und schickte eine Karte mit Porto/Briefmarke in einem Umschlag an Frau Pia. Frau Pia hat dann die Adressen ausgelost, auf die Karten geschrieben und diese wieder auf die Reise geschickt.

Ich habe ein wunderbare Karte von Tine W (http://la-wendel.de) erhalten. Viiiielen lieben Dank Tine!!!

Karte von La-Wendel

Vorne: *guggschduselber*, hinten hats ein schönes Gedicht von Rainer Maria Rilke (Der Panther), welches perfekt zur Abbildung vorne auf der Karte passt.

Juhuu, solche Dinge freuen mich. Ich liebe die Manifestation des Virtuellen. Als einfaches Gemüt mag ich es, Dinge berühren zu können. Von einem Aufruf bei Twitter über das Blog bis hin zu einer Karte, für die jemand hingesessen ist, sich Gedanken gemacht und Zeit investirert hat.

Meine Karte ist auf der Blogwiese gelandet. Somit habe ich zwei neue und schöne Blogs im Reader…

Hoffentlich gibts das 2009 wieder…

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Asus EEE bei Digitec.ch online bestellen?

Geschrieben von skaldrom am 25. March 2008

Asus EEEIch will einen Asus eee, unbedingt, sofort! Ein mobiles Entwicklergerät, mit welchem ich überall - ganz diskret - programmieren kann ohne mir den Rücken beim Transport zu brechen und erst noch mit “jööööö”-Faktor bei den Frauen, *schwelg*. Leider hat mich die Gier etwas mitgerissen und so wollte ich alles Geld, das ich gespart habe seit ich nicht mehr rauche, in ein solches Teil investieren (ja, ich weiss dass in Bälde die grösseren Modelle und tausend Andere, Bessere herauskommen werden, aber ich will es jetzjetztjetzt!).

Nundenn, in der Schweiz scheint Digitec als erstes von Asus beliefert zu werden. Flott ausgewählt und denjenigen, der den besten Lieferstatus hatte, sofort bestellt. Darüber, dass mir als Kunde die Kreditkartengebühren angerechnet werden (12.70 CHF) wurde ich ja unterrichtet, und ich habe es für befremdlich aber als tragbar befunden. Dann wird auch noch der Versand hinzugerechnet. Ok, die Leutchens dort scheinen echt knapp zu kalkulieren. Mit meiner verliebten Rosabrille habe ich auch das alles geschluckt und gedacht, dass ich drüber hinwegkommen werde wenn das Teil erst mal bei mir ist.

Eigentlich dachte ich, die Bestellung wäre eine Art Reservierung. Umso mehr bin ich erschrocken, als ratzfatz die ganze Kohle sofort vom Konto abgebucht wurde, ohne einen definitiven Liefertermin. Das finde ich nicht lustig und das habe ich Digitec iganz freundlich gemailt. Die Antwort: Zen-mässige Ruhe. Ich bin hart im nehmen, aber dann wurde ein paar Tage später angekündigt (und mir zynischerweise per Mail mitgeteilt) dass es ab jetzt keine Versandkosten mehr gäbe (ausser für Idioten wie mich natürlich, die schon früher bezahlt und Digitec so Zinserträge ermöglicht haben).

Danach hat der Lieferstatus gewechselt und die deutschen Geräte, bzw. die Surfversion waren plötzlich besser lieferbar. Anfrage per Mail ob ich auf die am bäldesten lieferbare Version umbuchen kann: Keine Antwort. Ich fühle mich echt nicht geliebt, wenn die einzige Interaktion mit mir als Kunden das Abbuchen meiner sauer verdienten Kohle ist!

DigitecNun kann sogar Amazon liefern, allerdings zu einem unglaublich überteuerten Preis. Digitec scheint aber nicht mehr der einzige Quell dieser Freude zu sein und darum: Bestellung stornieren. Die wirklich sehr nette Dame am Telefon hat gemeint “das System macht das so”. Jaaa, ok, das System ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Praise the System! Komischerweise finden auch Andere, an verschiedenen Stellen das System etwas unterschlau dimensioniert.

Nun habe ich also den Auftrag storniert. Im onlinesystem sehe ich Minusbuchungen ausser für die Kreditkartenkommission. Danke für gar nichts, das mich 12.70 + Telefon gekostet hat. Und nun mal warten wann ich meine Kohle wieder in die Arme schliessen kann.

Nachtrag: Ich war wohl etwas zu sauer. Nachdem ich ein Mail geschrieben habe wurden auch die 12.70 zurück überwiesen. Das ging sehr schnell von Seiten Digitec, thnx.

Nun muss ich also weitersuchen. Weil die Suche auf eBay auch (noch) nicht wirklich erfolgreich war, gibts wahrscheinlich nur eines: Warten *grmpfl*.

Amazon Deutschland hat ihn, aber die liefern nicht in die Schweiz… *übergrmpfl*.

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