Bookmarklets: Kleine Helferlein
Geschrieben von skaldrom am 15. December 2009
Bookmarklets sind eigentlich ganz normale Links, die aber Javascript beinhalten. Sie können aus einer beliebigen Website direkt an den bevorzugten Bookmark-Ort (Toolbar, Menü, Sidebar, …) gezogen und verwendet werden. Die Idee ist so einfach und genial, dass es schon grosse Verzeichnisse für sie gibt. Da sie in Javascript programmiert sind, kann man auch den Quellcode direkt ansehen und für sich anpassen.
Beispiele sind:
- Das auf der aktuellen Seite markierte Wort nachschlagen, übersetzen, auf der ganzen Seite markieren, …
- Seitendaten (Bilder, Links, Texte) oder -metadaten (Frische, Grösse, …) auslesen.
- Seite verändern: (Schrift, Farbe, …)
- …
Hier ein Trivialbeispiel: ddo.com ist ein MMPORG, das den Service “my.ddo.com” anbietet. Dort können Detaildaten über die Charakteren der Spieler abgerufen werden indem eine spezielle URL nach dem Schema http://my.ddo.com/character/welt/name/ zusammengestellt wird. Das erste Bookmarklet nimmt vom Benutzer Welt und Name entgegen und ruft die entsprechende URL auf (Test: Senthessel auf Ghallanda):
Es ist voll bookmarkfähig und sieht folgendermassen aus: Suche DDO-Toon.
Ein zweites Bookmarklet sucht auf einer bestimmten Welt und nimmt als Namen entweder den auf einer Webseite markierten Text oder die Eingabe in einem Dialog:
Beispiel: Search DDO-Toon On Ghallanda
Folgendes Bookmarklet sucht ein entsprechendes Ausbildungsmodul von I-CH (Quelltext anzeigen für die Source
): Modulsuche auf I-CH
Am besten nimmt man ein bestehendes Bookmarklet und passt es auf seine Bedürfnisse an.
Hier eine Liste der kompletten DDO-Bookmarklets:
- Search DDO-Toon
- Search DDO-Toon On Argonnessen
- Search DDO-Toon On Cannith
- Search DDO-Toon On Ghallanda
- Search DDO-Toon On Khyber
- Search DDO-Toon On Lamannia
- Search DDO-Toon On Orien
- Search DDO-Toon On Sarlona
- Search DDO-Toon On Thelanis
Eingeordnet in Web | 1 Kommentar »
Ich bin wiedereinmal am Coden und irgendwie scheine ich mit fortschreitendem Alter auf immer mehr ungelöste Probleme zu treffen. In der aktuellen Applikation geht es darum, dass Erledigungsfristen als Intervalle eingegeben werden können: Beispielsweise muss eine Aufgabe immer in 2 Monaten, 1 Woche und 4 Sekunden nach dem Erfassen erledigt sein. Daraus ergeben sich ein Strauss an Problemen (oder ein Problemkorb, wie man neuerdings zu sagen scheint. Was für eine schreckliche Vorstellung, nur FRÜCHTE-Körbe finde ich noch abschreckender):
Ein Server von uns versuchte wiedereinmal besonders originell zu sein: Eine in Wordpress hochgeladene “.docx” Datei wurde im Internet Explorer als “.zip” zum Download offeriert. So richtig böse kann man dem dem Server nicht sein, hat er doch recht: Die Office 2007 Dateien sind an sich Zips, und trotzdem möchte man sie mit Word öffnen, oder?
Ein weiteres Problem in einem Techie-Haushalt (und wenn ich mich so umschaue, wohl langsam aber sicher auch bei “normalen” Menschen): Die Inflation der Fernbedienungen. TV-0, TV-1, DVD, Sound-System-0 und Sound-System-1, Satellitenreceiver, ja sogar mein Laptop verfügt mittlerweile über eine Fernsteuerung. Das führt dazu, dass ich über die Zeit ein ganzes IKEA-Körbchen mit diesen Dingern gefüllt habe. Um eine DVD zu sehen (und zu hören) brauche ich drei davon, die dann fröhlich auf meinem Bauch drapiert jedes wohlige Räkeln verhindern und gierig jedes Krümelchen gedünstete Kartoffelscheibchen in sich aufnehmen. Mindestens einmal pro Film muss ich aufstehen und einem dieser Geräte neue Batterien spendieren (und gleichzeitig die beiden Anderen gekonnt auf den Boden werfen).

Manchmal überfällt mich der starke Drang nachzuforschen, wieviel von meinem vermittelten Wissen auch tatsächlich angekommen, gespeichert und wiedergegeben werden kann. Im Volksmund heisst dies “Prüfung”, im Mund der Lernenden “Folter”. Im Zeitalter der Kommunikation könnte es natürlich sein, dass Dateien weitergegeben werden. Als Beurteiler sollte man das herausfinden, so dass man diese Dateien wieder zurückgeben kann
Bei diesen Beitrag habe ich echt überlegt, ihn unter einem anderen Namen zu veröffentlichen. Ist der Inhalt doch eigentlich sowas von trivial und für Menschen mit mehr als zwei Hirnzellen wahrscheinlich sowieso offensichtlich. Aber das Gefühl, das mich durchflutet hat als mich Erkenntnis küsste war so erfüllend und erhebend, dass ich dieses gerne mit Euch teilen würde.
Entropie in Reinkultur: Alles tendiert zum grösstmöglichen Chaos und guter Wille pflastert den Weg ins Grab. Auf meinem Lieblingsrechner wurde vor langer Zeit
Und es gibt sie: Die Perlen im Web. Man surft sich einfach so die Zeit weg, weil die Arbeit lauert und nur darauf wartet zuzupacken und versucht verzweifelt das schlechte Gewissen wegzusurfen und dann trifft einem der Hammer und eine Rechtfertigung für das Prokastrinieren: 
Da Windows noch nicht ganz verschwunden ist, muss ich mich ab und an auch damit ein Bisschen herumschlagen. Es rächt sich für die Vernachlässigung , indem es jedesmal wenn es gebootet wird eine zuerst eine halbstündige Updateorgie abzieht.
In einem Anfall von Wahnsinn habe ich